In einem aktuellen Interview gibt Ivan Montik, der Gründer von SoftSwiss, interessante Einblicke in die Arbeit eines modernen Glücksspielanbieters. An den Aussagen von Montik wird auch deutlich, wie professionell die Glücksspielbranche in Europa mittlerweile arbeitet. Ivan Montik hat vor der Gründung von SoftSwiss zahlreiche andere Unternehmen gegründet und erfolgreich gemacht. Unter anderem hat Montik auch eine Autowaschanlage und ein Webdesign-Studio betrieben. Doch richtig erfolgreich geworden ist es Ivan Montik mit der Gründung eines IT-Unternehmens, das nun dabei ist, in der Glücksspielbranche den Marktanteil deutlich zu vergrößern. Ursprünglich war SoftSwiss aber überhaupt kein Glücksspielanbieter. Vielmehr handelt es sich um ein IT-Unternehmen, das im Auftrag von anderen Unternehmen zunächst kleine und dann später auch mittlere Projekte umsetzte. Eines dieser Projekte war besonders lukrativ. Für einen Kunden in der Schweiz hat das Unternehmen von Ivan Montik eine Auktionsplattform entwickelt. Da der Kunde jedoch nicht über die nötigen Mittel verfügte, um die Entwicklung der Plattform komplett zu finanzieren, einigte sich Ivan Montik mit den Kunden darauf, die Plattform zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen, gleichzeitig aber die Rechte an der Plattform zu behalten.

Interessante Einblicke in Geschichte von SoftSwiss

SoftSwiss | Online Casino

Aus diesem Projekt ist ein erfolgreiches Business geworden, denn die Auktionsplattform wurde später von vielen anderen Unternehmen für eigene Projekte übernommen. Bei der Suche nach interessanten neuen Projekten kam man bei SoftSwiss irgendwann dann auch auf die Idee, das Online-Glücksspiel näher unter die Lupe zu nehmen. Schon damals war absehbar, dass das Geschäft mit den Online Casinos zu einem Milliardenmarkt werden würde. Doch Ivan Montik stellt schnell fest, dass die Qualität der Angebote damals sehr schlecht war. Der Grund dafür war nach Einschätzung der Analysten von SoftSwiss, dass die meisten Produkte in der Glücksspielbranche von Fachleuten in der Glücksspielbranche entwickelt und umgesetzt wurden. Ivan Montik hatte hingegen von Anfang an den Plan, mit Top-Programmierern eine moderne Glücksspielplattform zu entwickeln. Mittlerweile lässt sich feststellen, dass dieses Ziel erreicht worden ist. SoftSwiss ist zu einem der interessantesten Glücksspielanbieter in Europa geworden. Die Zeichen stehen klar auf Wachstum und einiges spricht dafür, dass das Unternehmen noch deutlich größer wird.

Vor einigen Jahren hatte SoftSwiss noch 30 Mitarbeiter. Mittlerweile ist der Personalbestand auf über 700 angewachsen. Für die nächsten Jahre gibt es einen klaren Wachstumskurs. Irgendwann wird sich dann die Frage stellen, ob SoftSwiss ein Glücksspielkonzern wird oder ob ein Glücksspielkonzern SoftSwiss kauft und den Gründer Ivan Montik reich belohnt. Doch im Moment scheint Ivan Montik noch kein Interesse daran zu haben, das Geschäft zu verkaufen. Das ist auch nachvollziehbar, denn nach wie vor ist es möglich, mit guten Produkten auf dem Glücksspielmarkt schnell und nachhaltig zu wachsen.

Innovation und Flexibilität als Erfolgsfaktoren

Nach Einschätzung von Ivan Montik ist der Erfolg von SoftSwiss vor allem auf zahlreiche Innovationen zurückzuführen. Beispielsweise war Ivan Montik einer der ersten Glücksspielanbieter weltweit, der im Jahr 2013 eine vernünftige Lösung für Glücksspiele mit Bitcoin anbieten konnte. Die Bitcoin-Casinos sind zwar nicht zum großen Erfolg geworden, jedenfalls bislang. Aber damals war es eine große Herausforderung, überhaupt eine technische Lösung zu finden, um Glücksspiele mit Kryptowährungen anzubieten. Für die meisten Glücksspielanbieter war das Thema noch zu esoterisch. Aber die IT-Fachleute von SoftSwiss hatten einen ganz anderen Einblick und konnten deswegen das Thema viel leichter umsetzen als viele Konkurrenten in der Glücksspielbranche. Generell ist Ivan Montik davon überzeugt, dass gerade in der Glücksspielbranche innovative Unternehmen einen erheblichen Vorteil haben. Das liegt auch daran, dass es viele Traditionsunternehmen gibt, die ein Erfolgsrezept haben und behalten, bis es irgendwann nicht mehr funktioniert. Allerdings ist das eine gefährliche Strategie, denn Unternehmen, die keine innovativen Produkte entwickeln, können in ungünstigen Situationen sehr schnell vom Markt verschwinden. Deswegen ist man bei Ivan Montik bestrebt, ständig neue Produkte zu entwickeln und kreative Ideen umzusetzen, um immer wieder mit Innovationen einen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern zu erreichen.

Flexibilität ist das andere große Thema bei SoftSwiss. Ein Unternehmen, das in mehreren Segmenten bereits erfolgreich IT-Lösungen entwickelt hat, muss flexibel sein. Das hat sich auch in der Gesundheitskrise als Vorteil erwiesen. Der Personalbestand von Ivan Montik konnte im Jahr 2020 trotz der widrigen Umstände verdoppelt werden. Dabei gab es gerade in diesem Bereich die größten Schwierigkeiten, denn es war oft nicht möglich, klassische Termine für Interviews zu vereinbaren. Aber die Mitarbeiter von SoftSwiss sind flexibel und haben einen Chef, der gute Ideen und Eigeninitiative fördert. Das wird im aktuellen Interview sehr deutlich. Ivan Montik ist wie alle erfolgreichen Gründer ein Stück weit auch ein Getriebener, der für den Erfolg, aber auch für die eigenen Ideen bereit ist, enorm viel zu arbeiten. Wenn Ivan Montik erzählt, dass er in Glanzzeiten 16 Stunden und mehr am Tag gearbeitet hat, ist das keine Übertreibung. Die meisten erfolgreichen Firmengründer haben Phasen, in denen das ganze Leben nur aus Arbeit besteht. Wenn dann am Schluss aber der gewünschte Erfolg entsteht, hat sich der Aufwand gelohnt. Und irgendwann lernen dann auch Gründer wie Ivan Montik, dass das Leben noch mehr zu bieten hat als beruflichen Erfolg.