Die Westspiel-Spielbanken in NRW sind an die Gauselmann-Gruppe verkauft worden. Das Vergabeverfahren in Nordrhein-Westfalen ist erfolgreich abgeschlossen worden. Die deutsche Gauselmann-Gruppe mit Sitz in Espelkamp übernimmt die vier Spielbanken von Westspiel an den Standorten in Nordrhein-Westfalen. Die Privatisierung der Spielbanken wird in NRW schon seit einer Weile vorangetrieben. Es ist keine Überraschung, dass die Gauselmann-Gruppe als größter deutscher Glücksspielkonzern den Zuschlag erhalten hat. Die Gauselmann-Gruppe ist unter anderem durch die Merkur Slots vielen Glücksspiel-Fans ein Begriff. Aber der Konzern ist weit über Deutschland hinaus aktiv und erfolgreich.

Gauselmann-Gruppe bekommt vier Westspiel-Spielbanken

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Für die Gauselmann-Gruppe ist es ein großer Erfolg, beim Vergabeverfahren von Nordrhein-Westfalen den Zuschlag für die vier Spielbanken an den Standorten in Duisburg, Dortmund-Hohensyburg, Bad Oeynhausen und Aachen bekommen zu haben. Westspiel ist ein staatlicher Spielbanken-Betreiber, der neben den NRW-Spielbanken auch Spielbanken in Bremen und Bremerhaven betreibt. Die Privatisierung von Westspiel wird schon sehr lange von der Landesregierung in NRW verfolgt. Doch mit dem Abschluss des Vergabeverfahrens sind nun Fakten geschaffen worden. Die Gauselmann-Gruppe betreibt in Zukunft 32 Spielbanken in Deutschland und anderen Ländern. Auch als Betreiber von Spielhallen in Deutschland und im Ausland ist die Gauselmann-Gruppe seit Jahrzehnten etabliert. Der Kauf der NRW-Spielbanken passt gut in das Geschäftsmodell der Gauselmann-Gruppe. Der Konzern verfügt über die nötige finanzielle Stabilität, um die durch die Krise angeschlagenen Spielbanken wieder zum Erfolg zu führen. Die Nachfrage nach Glücksspiel ist hoch, sodass sich das Geschäft für die Gauselmann-Gruppe langfristig lohnen sollte. Der Staat wird in Zukunft über Steuern und Abgaben weiterhin profitieren. Aber die Kontrolle über die vier Westspiel-Spielbanken in NRW obliegt der Gauselmann-Gruppe.

Für Paul Gauselmann, den Gründer und Sprecher des Vorstands, ist der Kauf der vier Westspiel-Spielbanken in Nordrhein-Westfalen ein großer Erfolg. Schon seit mehr als 60 Jahren leitet Paul Gauselmann die Geschicke des einst kleinen Unternehmens und heutigen Konzerns. Obwohl es sich um einen Glücksspielanbieter mit Milliardenumsatz handelt, wird die Gauselmann-Gruppe im Kern immer noch wie ein Familienunternehmen geleitet. Das führt zum Beispiel dazu, dass an einem Standort wie Espelkamp zahlreiche Menschen einen Arbeitsplatz bei den Firmen der Gauselmann-Gruppe haben. Insgesamt beschäftigt der Glücksspielanbieter in mehreren Ländern 14.000 Menschen. In Deutschland bildet die Gauselmann-Gruppe auch im großen Stil aus. Das große Ziel des Glücksspielanbieters ist es, den eigenen Nachwuchs auszubilden, um dauerhaft eine hohe Qualität gewährleisten zu können. Die Übernahme der NRW-Spielbanken von Westspiel ist mit dem Abschluss des Vergabeverfahrens noch nicht komplett abgeschlossen. Der Vertrag ist bereits unterzeichnet worden, aber theoretisch könnte der Verkauf noch gestoppt werden. Das Kartellamt muss den Vertrag noch prüfen und könnte gegebenenfalls auch noch dafür sorgen, dass der Kaufvertrag nicht gültig wird. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass das passieren wird.

Spielbanken für Gauselmann-Gruppe wichtiges Standbein

Der Kauf der NRW-Spielbanken von Westspiel ist für die Gauselmann-Gruppe ein wichtiger Teil der Strategie. Das stationäre Glücksspiel ist durch die Gesundheitskrise zwar erheblich beeinträchtigt worden. Aber die meisten Glücksspielexperten gehen davon aus, dass das landbasierte Glücksspiel auf lange Sicht wieder sehr gut laufen wird. Die Nachfrage nach Glücksspiel ist hoch und Spielbanken können in Zukunft in Deutschland etwas bieten, was es in Online Casinos mit deutscher Lizenz nicht geben wird: Bankhalter-Spiele wie Roulette, Blackjack, Video Poker und Baccarat. Das könnte dazu beitragen, dass die Spielbanken in Deutschland nach der Krise besser laufen werden als vorher. Die Gauselmann-Gruppe ist exzellent aufgestellt und verfügt über viele erfahrene Mitarbeiter. Der Spielbanken-Bereich ist in den letzten Jahren von David Schnabel maßgeblich ausgebaut worden. Im Jahr 2014 ist der Top-Manager aus NRW zum größten deutschen Glücksspielkonzern gewechselt. Für die Mitarbeiter von Westspiel gibt es gute Nachrichten: Die Gauselmann-Gruppe möchte laut Schnabel keine großen personellen Veränderungen vornehmen. Die Spielbanken in NRW sind in den letzten Jahren gut gelaufen, sodass es keinen Grund gibt, alles zu erneuern. Vielmehr will die Gauselmann-Gruppe vom Erfahrungsschatz der zahlreichen Mitarbeiter von Westspiel profitieren. Auch in Zukunft sollen die Spielbanken auf einem hohen Niveau betrieben werden.

Der Kaufpreis für die Spielbanken von Westspiel in NRW ist bedauerlicherweise nicht veröffentlicht worden. Das ist einigermaßen verwunderlich, denn eigentlich sollte die Regierung von NRW den Bürgern doch Auskunft darüber erteilen müssen, wie viel Geld eingenommen wird durch den Verkauf der NRW-Spielbanken. Aber vielleicht kommt diese Information noch zu einem späteren Zeitpunkt an die Öffentlichkeit. In guten Jahren konnte NRW über 100 Millionen Euro von den Westspiel-Spielbanken im NRW-Haushalt verbuchen. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die finanzielle Bilanz nach der Privatisierung für das Land NRW darstellen wird. Mit dem wirtschaftlichen Argument war die Privatisierung der Westspiel-Spielbanken in den letzten Jahren immer wieder gebremst worden. Doch letztlich hat sich die Regierungskoalition von CDU und FDP unter der Führung von Ministerpräsident Laschet durchgesetzt und die Privatisierung von Westspiel im letzten Jahr eingeleitet. Die Gauselmann-Gruppe konnte sich gegen zwei Konkurrenten beim Vergabeverfahren durchsetzen. Bedauerlicherweise ist nicht bekannt, welche Glücksspielanbieter sich auch noch für die Spielbanken in NRW interessiert haben. Die Glücksspiel-Fans dürfen sich darüber freuen, dass die NRW-Spielbanken in Zukunft vielleicht noch attraktiver werden, als sie ohnehin schon sind.