Die Beträge, die in Spielbanken und Online Casinos Tag für Tag umgesetzt werden, sind gewaltig. Und wie in jedem Bereich, in dem hohe Summen fließen, ist natürlich auch bei Glücksspiel-Betreibern die Gefahr groß, dass sich Betrugsfälle einnisten. Viele Anbieter greifen daher auf verschiedene Techniken zurück, die ihnen Schutz bieten. Sowohl die stationären, als auch die Online Unternehmen setzen dabei auf die neueste und beste Sicherheitssoftware. Das tun sie für sich selbst und für ihre Kunden.

Betrugsrisiko wird immer geringer

Lizenz Online Casino

Betrug ist leider eine gängige Methode, um an das Geld anderer Leute zu kommen. Die Gefahr besteht nicht nur in landbasierten Spielstätten, sondern leider auch in Online Spielbanken. Aus diesem Grund statten sich nahezu alle Anbieter von Glücksspielen mit den aktuellsten Technologien aus, die man im Moment auf dem Markt bekommen kann. Das weckt das Vertrauen der Nutzer und zeichnet die Unternehmen als seriöses Online Casino aus. Wenn der Betreiber auch noch über eine offizielle Lizenz aus einem EU-Staat verfügt, die von den jeweiligen Aufsichtsbehörden der einzelnen Länder erteilt werden, und er sich zudem strikt an die jeweiligen Regularien hält, dann kann man sich getrost auf der Seite registrieren. Denn bei solchen Anbietern stimmt in der Regel auch der Zahlungsverkehr sowie die Sicherheit der Kundendaten und Betrugsfälle sind so gut wie ausgeschlossen. Aus diesem Grund geht man auch kein Risiko ein, wenn man Freispiele ohne Einzahlung nutzt.

Bei den stationären Spielhallen und Spielbanken ist das noch anders, denn da kommen noch verschiedene Betrugsarten vor. Auch das Kartenzählen gehört dazu, obwohl es sich noch immer in einer sogenannten Grauzone bewegt. Ein tatsächlicher Straftatbestand ist hingegen der Wechselbetrug oder das Spiel mit gezinkten Würfeln oder Karten. Gelegentlich kam in der Vergangenheit sogar eine bestimmte Software zum Einsatz, mit der die Manipulation von Spielautomaten möglich wurde. Dieser Programmierungsfehler wurde von den Herstellern absichtlich eingebaut, damit sie sich an den Slot Machines bereichern konnten. Allerdings flog diese Betrugsmethode ziemlich schnell auf. Damit die Betreiber wie die Kunden vor betrügerischen Maschen geschützt sind, greifen zahlreiche stationäre Glücksspiel-Anbieter auf ein raffiniertes Kamerasystem zurück, mit dem die Erkennung von Gesichtern und Nummernschildern gewährleistet ist. Top aktuell sind derzeit auch das Angel Eye System sowie der RFID Chips Scanner. Bei der Erkennung durch RFID wird jede Karte und jeder Chip mit einem entsprechenden Code ausgestattet und ist somit im System gespeichert. Dadurch können keine Falschen Chips und Karten in Umlauf kommen, denn jeder Jeton, der nicht zum jeweiligen Betreiber gehört, wird direkt als ungültig registriert. Sollte ein Spieler noch einige restliche Chips mit nach Hause nehmen wollen, ist das vollkommen unproblematisch, da das Material auch zu einem anderen Zeitpunkt wiedererkannt wird. Bei Karten verhält es sich ähnlich. Beispielsweise wird oft bei großen Poker-Turnieren RFID benutzt. Dadurch kann verhindert werden, dass jemand falsche Karten einschleust. Die Software würde den Betrug direkt erkennen. Angel Eye ist hingegen in unserem mitteleuropäischen Raum eher selten vertreten. In erster Linie wird es in Asien genutzt. Mit dieser Technologie hat man ein ausgeklügeltes System geschaffen, dass es potenziellen Betrügern quasi unmöglich macht, zu täuschen. Nur wer über ausgefeilte Kenntnisse verfügt und darüber hinaus auch noch auf das zentralisierte Casino-Speichersystem Zugriff hat, kann die Angel Eye Technik überlisten, bei der jede Karte mit einem speziellen Strichcode aus einer ganz besonderen Tinte gekennzeichnet ist.

Gesichts- und Nummernschilderkennung

Bei der Methode der Gesichtserkennung wird jeder, der eine Spielbank, Spielhalle oder eine Spielothek betritt direkt am Eingang gescannt und im System des Betreibers erfasst und gespeichert. Eine ausgereifte Software kann sich in Bruchteilen von Sekunden Gesichter merken und diese ggf. auch zuordnen. So wird beispielsweise auch ein Spieler direkt aufgespürt, sobald er an einem Tisch Jetons entwendet hat. Die Software kann durch nur einen Mausklick den Diebstahl-Beweis genau rekonstruieren. Neben Hunderten bis Tausenden von Gesichtern kann man durch die biometrische Gesichtserkennung selbst die kleinste Bewegung analysieren und zuordnen. Dadurch haben die Glücksspiel-Betreiber eine ständige Kontrolle über das eventuell auffällige Verhalten eines Kunden und können, sofern Bedarf besteht, unmittelbar einschreiten. Die Nummernschilderkennung ist ähnlich aufgebaut, wie die Gesichtserkennung. Sollte zum Beispiel ein Dieb in der Spielstätte selbst nicht dingfest gemacht werden können, dann hilft das System dabei, ihn spätestens auf dem Parkplatz aufzuspüren. Es kann unzählige Autokennzeichen gleichzeitig zuordnen und in einer Datenbank abrufen. Damit fällt es ganz leicht, ein Nummernschild an die örtliche Polizeibehörde weiterzuleiten, die dann weiter vorgeht. Sollte ein Spieler bereits bei anderen Spielstätten auffällig gewesen sein, so kann man ihm den Zugang verweigern, bevor er Probleme macht.

In Sicherheit wird heutzutage sehr viel Geld von den Glücksspiel-Anbietern gesteckt, damit nicht nur das Casino selbst vor Betrug geschützt ist, sondern auch die ehrlichen Kunden. Falschspielern wird es aufgrund der aktuellen Technologie immer schwerer gemacht, ihre Betrugsversuche durchzusetzen. Das Spiel mit gezinkten Würfeln oder Karten wirkt mittlerweile eher wie ein Relikt aus der Steinzeit. Wo sich früher noch der Sicherheitsdienst mit den Falschspielern eine Art Katz und Maus-Spiel geboten hat, wird diese Aufgabe inzwischen von ausgereifter Software übernommen. Diese bietet sowohl in stationären Spielstätten, als auch in Online Casinos ein Optimum an Sicherheit