Wird Schachweltmeister Magnus Carlsen schon bald zum Poker-Profi? Unmöglich scheint dies nicht zu sein, denn der beste Schachspieler der Welt hat sich zuletzt bei der World Series of Poker (WSOP) und einigen anderen Pokerturnieren gezeigt. Zudem hat Carlsen angekündigt, dass er seinen Weltmeistertitel im Schach nicht verteidigen werde. Hängen vielleicht beide Entscheidungen zusammen? Oder ist alles nur Zufall und Magnus Carlsen hat ganz andere Pläne? Sowohl in der Schachwelt als auch in der Pokerwelt gibt es aktuell heiße Diskussionen darüber, was Magnus Carlsen vorhat. Eines ist sicher: Schon lange ist nicht mehr so viel über einen Schachweltmeister gesprochen worden.

Magnus Carlsen: vom Schach zum Poker?

Poker Online Casino

Wie kommen einige Beobachter auf die Idee, dass Magnus Carlsen demnächst sein Geld als Pokerspieler verdienen könnte? Das wichtigste Indiz ist, dass der geniale Schachspieler, der bereits seit 2013 Weltmeister ist, seinen Titel nicht mehr verteidigen will. Das gerade einmal 31-jährige Schachgenie aus Norwegen macht damit etwas, was seit dem berühmten-berüchtigten Bobby Fischer niemand mehr gewagt hat. Im Jahr 1975 hatte Bobby Fischer die Verteidigung seines Weltmeistertitels abgelehnt. Alle folgenden Weltmeister haben ihren Titel behalten, bis sie irgendwann von einem besten Spieler geschlagen wurden. Doch Magnus Carlsen möchte freiwillig abtreten, zumindest aktuell. Es ist durchaus denkbar, dass Carlsen zu einem späteren Zeitpunkt wieder um die Weltmeisterschaft spielen wird.

Die diversen Auftritte bei Pokerturnieren in der letzten Zeit sorgen dafür, dass es viele Gerüchte darüber gibt, ob Magnus Carlsen nicht eine Karriere in diesem beliebten Spiel anstreben könnte. Zuletzt hat sich der bekannte Schachspieler immer wieder in den sozialen Medien positiv über Poker geäußert. Auch die übertragenen Spiele von Magnus Carlsen zeigen, dass der begnadete Schachspieler auch beim Pokerspiel Freude hat. Warum auch nicht? Poker ist eines der beliebtesten Spiele, nicht zuletzt auch in den Spielbanken in Deutschland. Schach und Poker haben gemeinsam, dass es sich um strategische Spiele handelt. Beim Poker ist der Glücksfaktor allerdings wesentlich höher. Könnte sich Magnus Carlsen tatsächlich auf diese Besonderheit einstellen und genauso gut werden wie beim Schach?

Keine Top-Ergebnisse beim Poker für Magnus Carlsen

Beim Main Event der WSOP, dem Turnier mit dem größten Hauptgewinn und dem größten Renommee, konnte Magnus Carlsen nicht überzeugen. Schon am ersten Tag musste Carlsen das Turnier verlassen. Allerdings ist das nicht unbedingt ein Beleg dafür, dass Carlsen kein guter Pokerspieler ist. Viele Top-Spieler scheiden früh aus beim Main Event. In Norwegen konnte Magnus Carlsen immerhin schon einmal in einem Starterfeld von 1.500 Spielern bis kurz vor Schluss im Turnier bleiben. Zum Sieg hat es zwar nicht gereicht, aber immerhin konnte Carlsen die Top 25 erreichen beim Norges-Mesterskapet. Es ist nicht bekannt, ob Magnus Carlsen weitere Turniere in Las Vegas gespielt hat nach der Teilnahme am Main Event. Gerade im Umfeld der Poker-Weltmeisterschaften gibt es allerdings sehr viele spannende Cash Games in Las Vegas.

Magnus Carlsen hat mit Sicherheit das nötige Kleingeld, um an den Cash Games in Las Vegas teilzunehmen. Aber für einen unerfahrenen Spieler, und das ist Magnus Carlsen zumindest zum aktuellen Zeitpunkt, ist es alles andere als leicht, gegen die Top-Spieler in Las Vegas zu bestehen. Wenn Magnus Carlsen eine Karriere als Pokerspieler anstreben sollte, müsste er ähnlich viel Zeit investieren wie in seine Karriere als Schachspieler. Talent ist eine Sache, aber auch beim Poker zählt die Praxis mehr. Die besten Spieler spielen zumindest in jungen Jahren fast jede freie Minute online oder in Spielbanken, um Erfahrungen zu sammeln.

Glücksfaktor macht Poker zu völlig anderem Spiel

Beim Schach besteht die große Herausforderung darin, die Komplexität des Spiels zu meistern. Es gibt aber keinen Glücksfaktor. Beim Poker ist das anders. Der Glücksfaktor ist ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Die große Herausforderung besteht darin, richtige strategische Entscheidungen zu treffen und damit zu leben, dass trotzdem Verluste entstehen können. Das gelingt den wenigsten Spielern. Für reine Glücksspiel-Fans sind Online-Casinos die bessere Wahl, zumal es mittlerweile zahlreiche seriöse Online-Casinos mit deutscher Lizenz gibt. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob Magnus Carlsen tatsächlich eine Pokerkarriere anstrebt. Eines scheint allerdings sicher: Es dürfte schwer werden für Carlsen, beim Poker genauso erfolgreich zu werden wie beim Schach.