Manch einen wird es vielleicht wundern, aber die Themen Glücksspiel und Tourismus passen besser zusammen, als man denkt. Schon immer waren Urlauber sehr daran interessiert auf ihren Reisen etwas Neues auszuprobieren. In den vergangenen Jahren nahm insbesondere der Besuch von Glücksspiel-Spielstätten in fremden Ländern zu. Mittlerweile hat sich sogar ein eigener Begriff dafür etabliert, wenn Personen in unterschiedliche Städte oder Länder reisen, um dort in Spielbanken traditionelle Casinospiele zu spielen. In diesem Fall spricht man von Glücksspiel-Tourismus.

Das Glücksspiel erobert Lateinamerika

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Wenn man mal von den Zeiten, in denen die weltweit anhaltende Gesundheitskrise das Reisen und auch den Besuch von Vergnügungsstätten erschwerte, absieht, dann hat sich der Glücksspiel-Tourismus in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Dabei lockt zum einen die Chance auf große Gewinne und zum anderen natürlich der Unterhaltungsfaktor. Auch wenn die Popularität von Online Casinos ungebrochen ist, so zieht es doch mehr und mehr Menschen an verschiedene Orte, um dort in stationären Spielbanken ihr Glück herauszufordern und in die glitzernde Erlebniswelt der großen internationalen Casinos einzutauchen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang Europa, die USA und Asien, und man denkt unwillkürlich an Monaco, Baden-Baden, Las Vegas und Macao. Aber das ist nur ein ganz kleiner Teil der beliebten Glücksspiel-Destinationen. Beispielsweise gehört seit einiger Zeit auch der lateinamerikanische Raum zu einem bevorzugten Reiseziel für die Freunde von Roulette und Co. Rund 1,5 Milliarden Menschen leben in dieser Region des amerikanischen Kontinents, und auch dort sind Kartenspiele und Freispiele überaus beliebt. Seitdem Lateinamerika zum großen Teil einem politischen Wandel unterworfen ist, engagieren sich dort auch immer mehr internationale Investoren und bauen auf die Errichtung von Spielbanken und Casinos. Während sich die brasilianische Regierung noch immer nicht dazu entschließen kann, seine Antihaltung gegenüber dem Glücksspiel endgültig an den Nagel zu hängen, sieht es in kleineren südamerikanischen Ländern ganz anders aus.

Das beste Beispiel liefert Bolivien, bei dem man getrost von einem Spielerparadies sprechen kann. In den insgesamt 80 legalen Spielbanken des Landes locken die klassischen Tischspiele ebenso wie die über 100.000 Spielautomaten, an denen täglich gezockt werden kann. Und der Boom scheint weiter zu gehen, denn es gibt dort keine Begrenzung hinsichtlich der Anzahl an Casinos. Demnach besticht das peruanische Nachbarland nicht nur mit einer unglaublich vielfältigen Landschaft, sondern zudem mit aufregenden Städten, wie der Metropole La Paz und einem grandiosen Angebot an Glücksspiel-Destinationen.

Casino-Boom auch in Mexiko, Peru und Kolumbien

Auch Peru, Kolumbien und Mexiko erleben derzeit einen enormen Aufschwung im Bereich Glücksspiel. In der peruanischen Hauptstadt ist besonders das Sheraton Lima & Casino Hotel hervorzuheben, das jährlich zig Tausende an Touristen aus aller Welt anzieht. Auf die Besucher warten mehr als 40 Spieltische und insgesamt 220 Spielautomaten in einem sehr gepflegten und eleganten Ambiente. Der Standard ist sehr hoch, dennoch genießen auch noch andere Spielstätten in Peru einen ausgezeichneten Ruf.

Parallel entwickelt sich Mexiko zu einem Eldorado für Glücksspieler. Nachdem sich die mexikanische Regierung über Jahrzehnte ähnlich schwer damit tat, wie Brasilien, Spielbanken zuzulassen, gleicht dieses Land mittlerweile einem Paradies für Spieler. Der boomende Tourismus öffnete auch den Glücksspiel-Angeboten Tür und Tor, und heutzutage lassen sich exzellente Casinos in fast jeder Touristen-Hochburg finden. Die größten und schönsten befinden sich in den Strandresorts von Cancun und Acapulco. Aber auch anderenorts findet man eine Reihe von Spielstätten im klassischen amerikanischen Stil, die neben dem Klassischen Spiel und Automaten auch ein vielfältiges Angebot an Sportwetten bereithalten.

Las Vegas noch immer Top-Destination

Wenn es um Glücksspiel-Tourismus geht, darf natürlich Las Vegas keinesfalls unerwähnt bleiben. Die Wüstenmetropole mauserte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem Paradies für Zocker aus aller Welt und gilt zu Recht als die berühmteste Glücksspiel-Stadt der Welt. Dabei gelang es Sin City immer wieder, sich komplett neu zu erfinden. Eine Zeit lang gab sich die kleine Zockerstadt sogar als ein billiges Familien-Reiseziel, um sich kurz darauf wieder in eine „Party-Oase in der Wüste“ zu verwandeln. Wer diesen Ort noch nie besucht hat, dem erscheint es so, als würde die Stadt nur aus einem einzigen Boulevard bestehen – dem Las Vegas Boulevard, oder auch Strip genannt. Dort reiht sich bunt, und laut ein Casino an das andere und sobald es dunkel geworden ist, erhellen gigantische LED- und Laser-Shows den Abendhimmel.

Die großen und berühmten Hotel & Casino Resorts wie das Bellagio oder das Venetien überbieten sich mit ihrem Angebot an einarmigen Banditen und anderen Spielautomaten, Poker, Blackjack und natürlich American Roulette. Außerdem bieten sie grandiose Bühnenshows der Extraklasse, in denen internationale Top-Entertainer ihre abendfüllenden Programme darbieten. Unvergessen bleiben hierbei Künstler wie Frank Sinatra, Sammy Davis jr. oder auch die beiden großen deutschen Illusionisten Siegfried & Roy, deren Namen für immer mit Las Vegas verbunden bleiben. In Sin City warten jedoch nicht nur Spielbanken und Casinos auf die Glücksspiel-Freunde, sondern auch zahlreiche edle Bars und Restaurants, in denen eine Flasche Champagner schon mal so viel kosten kann, wie eine Monatsmiete. Zudem gibt es zahlreiche kleine Kapellen, die sogenannten Wedding Chapels, in denen – ganz spontan - schon so manche Ehe geschlossen wurde.