Die Gauselmann-Gruppe gibt 58 jungen Menschen in diesem Jahr die Chance, eine Ausbildung oder ein duales Studium zu machen. Der größte deutsche Glücksspielanbieter ist bekannt dafür, das eigene Personal regelmäßig selbst auszubilden. Deutlich wird dies vor allem daran, dass es regelmäßig eine Übernahmequote von über 80 Prozent gibt. In Schloss Benkhausen wurden die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom stellvertretenden Vorstandssprecher Armin Gauselmann begrüßt. Dabei betonte der Sohn des Firmengründers Paul Gauselmann, dass er davon ausgehe, dass viele der Anwesenden zu Führungskräften und Fachkräften im Unternehmen würden.

Gauselmann-Gruppe gibt jungen Menschen eine Chance

Gauselmann Spielemacher

Eine gute Ausbildung oder ein duales Studium ist in der heutigen Zeit eine exzellente Voraussetzung, um langfristig erfolgreich im Beruf zu sein. Die Gauselmann-Gruppe trägt seit vielen Jahren dazu bei, dass in der Region um die Hauptstandorte in Lübbecke und Espelkamp viele junge Menschen eine echte Chance bekommen, Karriere zu machen. Das wissen auch die jungen Menschen, die auf der Suche sind nach einem Ausbildungsplatz, denn nach Angaben der Personalleiterin Tassia Giannopoulos gab es in diesem Jahr mehr als 1.150 Bewerbungen für die freien Ausbildungsstellen. An dieser eindrucksvollen Zahl wird deutlich, wie populär Gauselmann-Gruppe als Arbeitgeber ist.

Die Ausbildungsplätze sind zum einen im gewerblich-technischen Bereich und zum anderen im kaufmännischen Bereich angesiedelt. Seit Jahrzehnten wächst die Gauselmann-Gruppe. In Deutschland ist der Glücksspielkonzern schon seit Jahrzehnten der Platzhirsch. Aber mittlerweile ist die Gauselmann-Gruppe auch ein international aufgestellter Glücksspielanbieter, der in vielen Ländern in Europa und darüber hinaus Filialen hat. Trotzdem wird der Konzern nach wie vor als Familienunternehmen geführt. Das ist bei einem Konzern mit einem Umsatz in Milliardenhöhe alles andere als selbstverständlich. Doch für Paul Gauselmann, den Firmengründer, war es immer wichtig, in der Region verankert zu bleiben. Bei einem Börsengang, der jederzeit möglich wäre, würden sich die Spielregeln komplett verändern.

Professionelle Auswahl der Auszubildenden

Angesichts der hohen Anzahl an Bewerbungen war es nicht einfach, eine Auswahl zu treffen. Die Gauselmann-Gruppe ist modern aufgestellt und das wird auch daran deutlich, wie die Auszubildenden und dual Studierenden ausgewählt worden sind. Zunächst gab es einen umfassenden Online-Test, den alle Bewerber durchlaufen mussten. Anschließend wurden die besten Teilnehmer in ein Assessment-Center eingeladen. Anstatt sich nur auf Zeugnisse zu verlassen, hat man bei der Gauselmann-Gruppe eine individuelle Prüfung aller formal qualifizierten Bewerber durchgeführt. Auf diese Weise soll dafür gesorgt werden, dass am Ende tatsächlich die besten Bewerber ausgewählt werden. Im Idealfall werden einige der jungen Menschen, die in Kürze bei der Gauselmann-Gruppe anfangen, in einem Jahrzehnt Top-Manager im Konzern sein.

Die Gauselmann-Gruppe ist ein sehr breit aufgestellter Glücksspielanbieter. Das wichtigste Standbein ist das terrestrische Glücksspiel. Der Glücksspielkonzern entwickelt und produziert Spielgeräte, die in zahlreichen Spielhallen und Spielbanken zu sehen sind. Zudem betreibt die Gauselmann-Gruppe selbst Spielhallen und Spielbanken. Auch im Online-Glücksspiel ist die Gauselmann-Gruppe unterwegs. In Deutschland ist durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag eine Situation geschaffen worden, die es auch deutschen Glücksspielanbietern ermöglicht, Online-Spielhallen zu betreiben. Mit den JackpotPiraten und BingBong hat die Gauselmann-Gruppe sogar die ersten beiden Angebote auf der Basis der neuen deutschen Glücksspielregulierung online stellen können. Einige der jungen Menschen, die ihre Ausbildung in der Gauselmann-Gruppe anfangen, werden beim Online-Glücksspiel landen.

Ausbildung eigener Fachleute wichtig

Es gibt einige Berufe, die in nahezu allen Unternehmen gebraucht werden. Das gilt insbesondere für die kaufmännischen Berufe. Aber in diesem Jahr hat die Gauselmann-Gruppe auch 14 Ausbildungsplätze für Automatenfachleute. Dieser spezialisierte Beruf ist jenseits der Glücksspielbranche kaum noch gefragt. Aber die Gauselmann-Gruppe kommt ohne Automatenfachleute, die sich um die Spielautomaten kümmern, nicht aus. Darüber hinaus werden auch Elektroniker und Informatiker gebraucht, die sich um die immer komplexer werdenden Geräte und die dazugehörige Software kümmern.

Die guten mittelständischen Unternehmen in Deutschland bilden schon seit Jahrzehnten ihre eigenen Leute größtenteils selbst aus. Das hat nicht zuletzt den Vorteil, dass eine Verbundenheit zum Unternehmen entsteht, die bei Mitarbeitern, die von anderen Unternehmen abgeworben werden, zumindest nicht von Anfang an vorhanden ist. Die Gauselmann-Gruppe ist in vielerlei Hinsicht ein vorbildlicher Arbeitgeber. Das sollte viel stärker in öffentlichen Debatten über den Glücksspielanbieter in Deutschland berücksichtigt werden.