In den letzten Jahren wuchs die Entwicklung des 3D-Drucks explosionsartig an, allerdings wissen nur sehr wenige, dass es diese Form des Prints schon sehr viel länger gibt. Um genau zu sein, seit den 1980er Jahren. Dennoch kam erst im Jahre 2009 der erste kommerzielle 3D-Drucker in den Verkauf. Mittlerweile hat auch die Glücksspielindustrie den 3D-Druck für sich entdeckt. Einige Online Glücksspiel-Anbieter sehen darin sogar einen Weg für ihr potenzielles Wachstum, während andere weiterhin auf die Online Casino Technologie für Virtual Reality bauen.

Einfluss auf die Glücksspielbranche macht sich bemerkbar

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Nachdem vor gut zwölf Jahren Privatpersonen und Unternehmer den 3D-Druck für sich entdeckten, entwickelte sich diese Technik immer weiter und führte zu einem Endverbraucher-Markt an Druckern, der mittlerweile wettbewerbsfähig ist. Zuverlässige Printer werden inzwischen bereits für unter 1.000,- Euro angeboten, und auch das Materialangebot wird immer interessanter. Es bleibt spannend zu beobachten, welche weiteren Funktionen in den kommenden Jahren noch zur Verfügung gestellt und zu welchen Preisen sie angeboten werden. Diese Entwicklung blieb natürlich auch der Glücksspielindustrie nicht verborgen, die sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr vom stationären Spielbetrieb hin zu Online Casinos verlagert hat. Weltweit steigen die Zahlen der Nutzer, die heutzutage Online Casino-Spiele bevorzugen, rapide an, und auch die Flut der Glücksspiel-Anbieter im Netz scheint noch nicht am Ende zu sein. Zudem ist das Glücksspiel deutlich zugänglicher geworden, verfügt inzwischen über sichere Zahlungsmethoden und hat eine enorme Anzahl an verfügbaren Spielen im Portfolio, so dass die Registrierung auf einem der seriösen Portale immer interessanter wird. Zuverlässige und vertrauenswürdige Betreiber bieten meist nicht nur einen Bonus ohne Einzahlung bei Online Casinos an, sondern punkten zudem mit einem Willkommensbonus für neue Spielerinnen und Spieler.

Der 3D-Markt wird allerdings nicht nur von Roulette, Blackjack, Slots und Co beeinflusst, sondern auch von Bingo. Mittlerweile haben unterschiedliche Glücksspiel-Websites ihr Interesse an dem 3D-Druck gezeigt und planen „gebrandete Blaupausen“ herauszugeben, die es den Nutzern von den entsprechenden Online Spielstätten ermöglicht, mit ihren Freunden und Kollegen auch von zu Hause Bingo zu spielen. Die Umsätze der Branche wird dies vermutlich nicht bemerkenswert in die Höhe treiben, allerdings sehen die Unternehmen darin eine zusätzliche Marketing-Chance, die ihren Einfluss auf die gesamte Glücksspiel-Industrie weiter ausbauen kann. Darüber hinaus wäre es auch denkbar, dass der 3D-Druck den angeschlagenen stationären Spielbanken helfen könnte, beispielsweise durch das Senken von Kosten, da sie die ein oder andere Spieleinrichtung damit selbst herstellen. Es ließen sich u.a. Casino-Utensilien selbst per 3D ausdrucken und on top noch professioneller gestalten. Dies könnten zum Beispiel Poker-Chips sein, die personalisiert sind. Sie wären dann in jeder Farbe erhältlich und zu jedem beliebigen Wert. An Möglichkeiten bietet sich in diesem Bereich eine ganze Menge.

Zahlreiche 3D-Druck-Optionen

Natürlich bietet der 3D-Druck noch viel mehr, als nur die Herstellung von Poker-Chips. Auch Halter von Getränken sind möglich, Boxen, in denen Spielkarten verstaut werden können, ein Tablett für Poker-Chips oder Einsätze für Pokertische. Selbst ein Roulettekessel mit Rad, ein Tisch für Craps oder Spielautomaten sind theoretisch ausdruckbar. Hinzu kommen verschiedene Würfel-Variationen, die ebenfalls personalisiert denkbar sind oder einfach nur die klassischen Spielbank-Würfel ersetzen. Natürlich kann man auch Pokale und andere Sieges-Trophäen für die Gewinner der einzelnen Spiele per 3D-Druck herstellen. Von den zahlreichen Optionen bei Spielkarten ganz zu schweigen. Somit steht den Spielstätten eine ganze Reihe an Möglichkeiten offen, mit denen sie ihren Games einen coolen Look verleihen und sich von der Konkurrenz absetzen können. Sobald die Preise für 3D-Drucker auf einen Betrag gesunken sind, den sich auch Normalbürger ohne weiteres leisten können, wird der Einfluss auf die Glücksspiel-Industrie sicherlich noch weiter anwachsen. Bis es soweit ist, wird diese Technologie schon von einigen Spieleherstellern für seriöse Online Casinos und anderen Unternehmen der Branche genutzt, um die Kosten für die Produktionen zu minimieren.

Das Preisniveau für Endverbraucher ist noch zu hoch

Das Hauptaugenmerk des 3D-Drucks lag bisher auf der industriellen Fertigung. In den ersten zwanzig Jahren seit der Einführung dieser Technologie konzentrierte man sich eher auf „Anwendungen der Fabrikfertigung“. Erst seit Beginn des neuen Jahrtausends fand ein Wandel statt, der plötzlich auch den 3D-Druck für zu Hause möglich machte. Dabei teilte sich die Branche in die sogenannten Konzept-Modellierer und in die große Serienfertigung. Die Konzentration der Konzept-Modellierer lag hierbei ganz klar auf dem Bereich des „Prototyping“ fürs Büro. Bei der Serienfertigung war das Ziel, kostensenkend zu arbeiten und benutzerfreundliche Maschinen herzustellen, die nicht nur von gelernten Maschinenbauern betätigt werden können. Selbstverständlich sind all dies auch Kriterien, die für die Weiterentwicklung von den Geräten entscheidend und die verbraucherfreundlich sind.

Im Jahre 2007 kam es zu einem wichtigen „preislichen Meilenstein“. Damals brachte 3D Systems für einen Preis von unter 10.000,- US-Dollar das erste 3D-Drucksystem auf den Markt. Zwar war der Preis noch immer viel zu hoch, dennoch wurde die Branche unter Druck gesetzt, das Preisniveau zu senken und verbraucherfreundlicher zu gestalten.

Der 3D-Druck ist mittlerweile ein international viel diskutiertes Thema. Auf dieser Technologie liegen nach wie vor sehr hohe Erwartungen. Sie wird als eine Innovation angeboten, mit der bahnbrechende Veränderungen möglich erscheinen. Fest steht, dass die Popularität dieser Technologie Fahrt aufnimmt und von immer mehr Unternehmen eingesetzt wird.