Der britische Glücksspielanbieter 888 hat die neue SheLEADS-Initiative vorgestellt. Mit diesem Programm will 888 den Anteil der Frauen im Unternehmen, aber auch in der Glücksspielbranche insgesamt fördern. Worum geht es? 888 hat 31 Mitarbeiterinnen als „SheLEADERS“ auserkoren. Innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen wird sich diese Gruppe regelmäßig treffen und von externen Experten geschult. Dabei geht es um Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, effektive Kommunikation, die Entwicklung einer persönlichen Marke und gutes Verkaufen der eigenen Person. Die 888-Initiative soll dazu beitragen, dass mehr Frauen den Weg nach oben bei 888 schaffen.

SheLEADS-Initiative von 888 fällt auf

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Es ist kein Geheimnis, dass in der Glücksspielbranche der Frauenanteil insgesamt nicht besonders beeindruckend ist. Glücksspiele sind traditionell sehr männlich geprägt. Wer einmal in einer Spielhalle oder einer Spielbank war, dürfte wissen, dass auch bei der Kundschaft der Frauenanteil relativ gering ist. Vielleicht führt dies letztlich auch dazu, dass sich weniger Frauen dazu entscheiden, für Unternehmen der Glücksspielbranche zu arbeiten. Aber es stimmt auch, dass speziell auf den Führungsebenen in vielen Branchen deutlich weniger Frauen zu finden sind als Männer. Bei 888 hat man dies als Problem erkannt und mit der SheLEADS-Initiative ein Programm gestartet, mit dem gezielt Frauen gefördert werden im Unternehmen.

Ob es möglich ist, mit einem mehrwöchigen Programm eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen, darf bezweifelt werden. Aber zumindest setzt 888 ein Zeichen für die weibliche Belegschaft. Die klare Ansage ist: Frauen können und sollen bei 888 in Führungspositionen kommen. Am Ende des Programms werden die 31 Teilnehmerinnen bei einem großen Event ihre eigenen Karriere-Erfahrungen diskutieren, auch um viele weitere Frauen zu inspirieren. Die 888-Initiative gehört zum großen Programm „GR8 Workplace“, mit dem 888 schon seit einer Weile daraufhin arbeitet, Diversität, Fairness und die Förderung von Talent zu verbessern. Ein wichtiges Ziel dieses Programms ist es, den Anteil der Frauen im Unternehmen zu erhöhen. Bis 2023 soll der Frauenanteil in Führungspositionen bei mindestens zehn Prozent liegen.

888 will mehr Frauen auf der Führungsebene

Es gibt viele gute Gründe, Frauen in Führungspositionen in Unternehmen zu bringen. In manchen Studien wird sogar gezeigt, dass Unternehmen, die einen hohen Frauenanteil haben, langfristig erfolgreicher sind. Für die Glücksspielbranche wäre es wichtig, weibliche Perspektiven zu bekommen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Produkte und Dienstleistungen, die von Männern gemacht werden, am Ende auch vor allem von Männern rezipiert werden. Wenn mehr Frauen in Spitzenpositionen in der Glücksspielbranche unterwegs werden, würde dies am Ende vielleicht auch dazu führen, dass mehr Frauen in den Online-Spielbanken, Spielhallen und Spielbanken unterwegs wären. Ganz einfach ist die Rechnung wohl nicht. Aber wenn die Glücksspielbranche nicht völlig vom Zeitgeist überholt werden möchte, wäre es wichtig, den Frauenanteil nachhaltig zu erhöhen.

An dem Ziel, bis 2023 einen Frauenanteil von mindestens zehn Prozent in Führungspositionen zu haben, wird schon deutlich, wie groß das Problem ist. Praktisch bedeutet dies, dass es derzeit kaum Frauen geben kann, die bei 888 auf der Führungsebene sind. Es gibt durchaus Frauen, die auch in der Glücksspielbranche hohe Positionen bekleiden. Aber in der Regel handelt es sich um Ausnahmen. Derzeit verzichte die Glücksspielbranche auf viele Talente, da die weiblichen Nachwuchskräfte entweder überhaupt nicht erreicht oder aber nicht ausreichend gefördert werden. Es spricht für 888, dass ein Problembewusstsein vorhanden ist, das auch in der neuen SheLEADS-Initiative sehr deutlich wird. Gerade bei großen Glücksspielanbietern wie 888 wird langfristig kein Weg daran vorbeiführen, den Frauenanteil erheblich zu erhöhen.

Frauen und Glücksspiel – was läuft da schief?

Es lässt sich nicht einfach erklären, warum Frauen sich eher selten zum Glücksspiel hingezogen fühlen. Viele andere Bereiche haben Frauen für sich längst erobert. Aber beim Glücksspiel dominieren dann doch auf die Männer das Geschehen, sowohl in den Unternehmen als auch im Bereich der Endkunden. Das ist kein Naturgesetz, aber es ist doch bemerkenswert, dass überall auf der Welt vor allem Männer in den Spielhallen und Spielbanken zu finden sind. Es gibt auch Frauen, die Freude an Spielautomaten und anderen Glücksspielen haben. Gerade in der Pokerwelt gibt es mittlerweile doch einige hervorragende Spielerinnen. Aber ob es jemals dazu kommen wird, dass genauso viele Frauen wie Männer im Glücksspiel zu finden sind, darf zumindest bezweifelt werden. Das Glücksspiel scheint eine der letzten Bastionen zu sein, die noch lange von Männern dominiert werden.