Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) hat vier neue Partnerunternehmen. Die Unternehmen Aircash, Crif, Okto und Sportradar sind allerdings allesamt keine Sportwettenanbieter. Vielmehr handelt es sich um Dienstleister für die Sportwetten-Branche. Aircash ist ein Zahlungsanbieter. Crif stellt Dienstleistungen rund um die Kundenidentifizierung zur Verfügung. Okto ist ein Fintech-Unternehmen und Sportradar liefert wertvolle Daten für Sportwettenanbieter. Die Kooperation zwischen dem DSWV und den vier Unternehmen soll dazu beitragen, dass der legale Sportwetten-Markt in Deutschland gestärkt wird. Der Deutsche Sportwettenverband ist der größte Branchenverband in Deutschland.

DSWV arbeitet mit vier neuen Partnerunternehmen zusammen

Online Sportwetten

Zum ersten Mal überhaupt hat der Deutsche Sportwettenverband Partnerunternehmen benannt. Die vier Unternehmen sind seit Jahren auf dem deutschen Sportwetten-Markt erfolgreich. Es liegt im Interesse dieser vier Unternehmen, dass der neu regulierte Markt für Online-Sportwetten in Deutschland funktioniert. Deswegen ist es eine gute Nachricht, dass sich Aircash, Crif, Okto und Sportradar dazu entschlossen haben, als Partnerunternehmen den DSWV dabei zu unterstützen, die Interessen der Branche zu vertreten. Der Deutsche Sportwettenverband wendet sich an die Öffentlichkeit und die Politik, um dazu beizutragen, dass der deutsche Sportwetten-Markt in jeder Hinsicht besser wird.

Der Spielerschutz ist ein großes Thema für den Deutschen Sportwettenverband. In den letzten Jahren hat sich der DSWV immer wieder dafür eingesetzt, pragmatische Regeln für den Schutz gefährdeter Spieler umzusetzen. Das Sportwetten-Geschäft hat mittlerweile in Deutschland eine beeindruckende Größe erreicht. Deswegen ist es wichtig, dass die Branche bei Themen wie Regulierung und Spielerschutz mit großer Geschlossenheit auftritt. Der Deutsche Sportwettenverband hat in den letzten Jahren wiederholt bewiesen, dass er diese Aufgabe hervorragend umsetzt. Damit die Präsenz des DSWV in den öffentlichen Debatten und in den Gesprächen mit der Politik noch stärker wird, ist es eine gute Sache, dass es nun vier leistungsstarke Partnerunternehmen gibt.

Buchmacher und Dienstleister haben gemeinsame Ziele

Der deutsche Sportwetten-Markt wird vordergründig vor allem von den Buchmachern bedient. Aber Kenner der Branche wissen, dass das gesamte Sportwetten-Geschäft im Internet ohne leistungsfähige Dienstleister wie Aircash, Crif, Okto und Sportradar kaum funktionieren würde. Ein einfaches Beispiel: Jeder Sportwettenanbieter ist darauf angewiesen, dass die Kunden attraktive Zahlungsmethoden nutzen können. Deswegen muss jeder Sportwettenanbieter mit Zahlungsdienstleistern kooperieren, um die vielen unterschiedlichen Zahlungsmethoden, die verfügbar sind und regelmäßig genutzt werden, im Portfolio zu haben. Das Geschäft mit Zahlungsdienstleistungen ist völlig anders gestaltet als das Geschäft mit Sportwetten. Deswegen kann kein Sportwettenanbieter selbst die Zahlungsdienstleistungen zur Verfügung stellen, die erforderlich sind für das Geschäft mit Online-Sportwetten.

Darüber hinaus sind viele Buchmacher drauf angewiesen, dass die Sportwetten-Daten von Dienstleistern zur Verfügung gestellt werden. Es gibt nur wenige große Glücksspielanbieter, die sämtliche Sportwetten in Eigenregie auf die Beine stellen. Es gibt einige große Dienstleister, die Buchmachern komplette Pakete mit Sportwetten zur Verfügung stellen. Schaut man sich das riesige Sportwetten-Angebot an, dass selbst ein kleiner Buchmacher mittlerweile zur Verfügung stellen kann, sollte das keine Überraschung sein. Früher genügte es vielleicht, die Bundesliga-Spiele und noch ein paar andere Top-Spiele aus dem internationalen Fußball als Buchmacher anzubieten. Mittlerweile erwarten Sportwetten-Fans, dass jeder halbwegs relevante Sportevent weltweit mit Sportwetten abgedeckt wird.

Lobbyarbeit wichtig für Sportwetten-Branche

Lobbyarbeit ist für viele Branchen wichtig, aber besonders für Branchen, die von der gesetzlichen Regulierung erheblich betroffen sein können. Die Sportwetten-Branche und die Glücksspielbranche gehören zu den Industriezweigen, in denen der Gesetzgeber erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Aussichten hat. Eine zu strenge Regulierung kann dazu führen, dass das Geschäft erheblich schrumpft. Deswegen ist es wichtig, dass die Interessen der Sportwetten-Branche durch den Deutschen Sportwettenverband vertreten werden. Der DSWV ist nicht gegen eine vernünftige Regulierung des Sportwetten-Geschäfts. Aber der Branchenverband betont auch immer wieder die negativen Folgen einer zu starken Regulierung.

Wenn das Geschäft mit Sportwetten zu stark reguliert wird, entsteht ein großer Schwarzmarkt. Diese Gefahr ist real und lässt sich seit vielen Jahren in zahlreichen Ländern beobachten. Wer das legale Online-Glücksspiel und die legalen Online-Sportwetten durch eine zu starke Regulierung unattraktiv macht, darf sich nicht darüber wundern, dass die Sportwetten-Fans und Glücksspiel-Fans am Ende nicht auf dem legalen Markt, sondern auf dem Schwarzmarkt aktiv werden. Branchenverbände wie der Deutsche Sportwettenverband tragen dazu bei, dass die Entscheidungsträger in der Politik und die Öffentlichkeit die berechtigten Interessen der Sportwettenanbieter und der Dienstleister, die mit der Branche verbunden sind, wahrnehmen und berücksichtigen.