Ob die Sportwett-Freunde ihn auf dem Plan hatten? Vielleicht ein paar ganz Verwegene, oder jemand, der einfach gern mit Risiko wettet. Aber nun ist es amtlich und raus. Der Tiger ist zurück im Profifußball. Der KFC Uerdingen 05 gab es offiziell bekannt: Ex Profi Stefan Effenberg wird neuer Manager des Vereins. Er soll den Vereinsverantwortlichen bei sportlichen Entscheidungsprozessen zur Seite stehen. Die einen werden sagen: mutig. Die anderen vielleicht sogar: wahnsinnig. Aber auf alle Fälle ist das mal ein Paukenschlag in der Fußballwelt. Und in der haben die beiden Parteien, Effenberg und der Verein, in den letzten Jahren ja nicht wenig für Aufregung und Schlagzeilen gesorgt. Man kann also davon ausgehen, dass der Nachrichten-Stoff nicht versiegen wird. Und dass der Verein schnelle Hilfe benötigt, zeigt ein Blick auf die aktuelle Tabelle, wo der Drittligist mit Platz 16 nur einen Platz von den Abstiegsrängen entfernt ist. Viel zu wenig für die ambitionierten Wünsche des Präsidenten Michail Ponomarew, der seit 2016 die Geschicke des Vereins leitet. Da war nämlich mal der direkte Aufstieg in die zweite Liga geplant. Davon ist man, wie ersichtlich, zurzeit allerdings weit entfernt. Effenberg erklärte auf alle Fälle schon mal: „Der KFC Uerdingen ist ein Traditionsverein und hat ein großes Potenzial. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden.“ Und auch sein neuer Brötchengeber scheint das so zu sehen: „Stefan Effenberg hat in seiner Karriere so ziemlich alles erlebt und erreicht. Wir erhoffen uns, dass er mit all seiner Erfahrung und seinem Fachwissen dabei helfen kann, die nächsten Schritte auf dem Weg nach vorne zu machen.“ Man wird sehen, wie die zwei Alphatiere miteinander auskommen. Denn so viel ist klar, Leisetreter sind weder der Tiger noch der russische Vereinspräsident.

Es warten gewaltige Aufgaben

Effenberg Casino SportwettenIn der Vergangenheit haben beide immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Ob nun positiv oder negativ, das mag im Auge des Betrachters liegen. Während es um Stefan Effenberg und das Thema Skandale in den letzten Jahren eher ruhig gewesen ist, hat der KFC für mächtig Wirbel gesorgt. Daher wird es wohl auch eine der ersten Aufgaben des neuen Managers sein, ein positives Bild des Vereins nach außen zu vermitteln. Aber erstmal muss er sich schleunigst um einen neuen Trainer kümmern.  Denn der jetzige Interimstrainer Stefan Reisinger besitzt nur die A-Trainerlizenz und nicht den Fußball-Lehrerschein, der notwendig ist, um Cheftrainer bei einem Verein der oberen drei Ligen zu sein. Zwar besitzt Co-Trainer Frank Heinemann diese Lizenz, und Ponomarew scheint auch nicht abgeneigt, ihn auf dem Papier als Cheftrainer und Reisinger als Übungsleiter zu präsentieren, aber es ist noch keine definitive Entscheidung gefallen. Abgesehen davon: Wer traut sich überhaupt zu Cheftrainer beim KFC zu werden? Norbert Meier, ein gewichtiger Name in der Trainerwelt, schaffte es nur sieben Spieltage und wurde vom Präsidenten via Twitter nicht gerade ruhmreich verabschiedet: KFC-Momentum Norbert Meier: Mein größter Fehler beim KFC. Der schlechteste Trainer in der KFC-Geschichte. Der KFC war seine letzte Station als Trainer in Deutschland.
Das hatte gesessen und für einigen Aufruhr gesorgt. Erst vor ein paar Wochen gab es weitere Nachrichten aus dem Innenleben des Russen. Der Spieler Manuel Konrad hatte eine WhatsApp Nachricht veröffentlicht, die einen Wutausbruch des Präsidenten nach dem verlorenen Spiel gegen Waldhof Mannheim dokumentieren, bzw. persiflieren sollte. „Ich schwöre dir, das hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt, ich habe noch nie so ein Monster in der Kabine gesehen“, sagte Konrad in der unter anderem auf Youtube abrufbaren Aufnahme. „Das war geisteskrank. Die Physios haben fast geweint. Der ist eskaliert“, berichtete der Fußballer. „Hätte der ein Messer gehabt - gemetzelt hätte der uns.“ Zwar ruderte Konrad etwas zurück und sprach im Nachhinein von einer „überzeichneten Persiflage“, aber ein „Geschmäckle“ bleibt halt doch zurück. Zumal diese Niederlage dem damaligen Trainer Vogel den Job gekostet hatte. 

Der Tiger soll es richten

Und nun soll also der Ex-Nationalspieler den Verein in erfolgreiche Bahnen lenken. Der war in den letzten Jahren als Kommentator und Experte im Fernsehen unterwegs. Seine letzte sportliche Station war nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Im Oktober 2015 übernahm Stefan Effenberg das Traineramt des damaligen Zweitligisten FC Paderborn, wurde im März 2016 aber schon wieder entlassen, da sich der sportliche Erfolg nicht eingestellt hatte und Vereinspräsident Wilfried Finke überrascht von Effenbergs Eskapaden war. Dass der Tiger nicht unbedingt das ist, was man als einfachen und umgänglichen Menschen oder Spieler bezeichnet, hatte er in seiner Profilaufbahn des Öfteren dokumentiert. Unvergessen sein „Stinkefinger“ bei der Fußball Weltmeisterschaft 1994, als er seinen Unmut über die Reaktionen des Publikums auf diese Weise kundtat, was schließlich zum Rausschmiss aus der Nationalmannschaft führte. Seine Erfolge als Fußballer sind aber unbestritten. Deutscher Meister, Champions-League-Gewinner, Vize-Europameister und und und. 2005 wurde er sogar von den Bayern-Fans zum besten Mittelfeldspieler der Vereinsgeschichte gewählt.  

Es bleibt spannend

Die nächsten Wochen und Monate, falls es zu Monaten kommt, werden also zeigen, in weit sein Engagement erfolgreich sein wird. Darauf können ja schon mal Wetten abgegeben werden. Auf die Spiele des KFC kann jedenfalls bei seriösen Sportwetten-Anbietern wie Betsson gesetzt werden. Und wer weiß, vielleicht sieht man die Uerdinger in der nächsten Saison ja doch in der zweiten Liga. Das wäre bei den aktuellen Wettquoten allerdings ein üppiger Gewinn. 

 

Letztes Update am 20.11.2019
Online CasinoCasino BonusCasino Spiele vonLizenz
50 Exklusive Freispiele
100 % bis zu 200 € + 200 FS
  • Yggdrasil Provider Logo
  • NetEnt Game Provider Logo
  • Playtech game provider logo
  • Microgaming Game Provider Logo
  • MGA Lizenz
JETZT SPIELEN