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Mybet – ein Konglomerat aus schlechten Nachrichten

mybetDer Online Casino Betreiber und Buchmacher mybet hat es momentan wirklich nicht einfach, denn die jetzt veröffentlichten Halbjahreszahlen bieten keinen Anlass zur Freude. Zwar besitzt das Unternehmen, mit Sitz in Berlin, eine Schleswig-Holstein Lizenz für den Betrieb von Glücksspielen über das Internet, doch so richtig zu helfen scheint es mybet nicht. Der negative Trend des 1. Quartals setzte sich auch über die weiteren drei Monate diese Jahres nahtlos fort und dies obwohl mit der Fußballeuropameisterschaft eigentlich ein zugkräftiges Turnier für den wichtigen Bereich der Sportwetten stattfand. Gegenüber der ersten Hälfte des vergangenen Jahre fiel der Umsatz um 16,6 Prozent auf jetzt nur noch 24 Millionen Euro. Auch das EBIT sah nicht gerade rosig aus. Zwar konnten hier 4,8 Millionen Euro erwirtschaftet werden, doch war dies einzig und allein dem Verkauf der Pferdewetten-Sparte zu verdanken. Denn ohne die Einberechnung des Erlöses von pferdewetten.de AG wird aus einem Plus ganz schnell ein Minus und so beträgt das EBIT von mybet ohne den Sondereffekt -1,8 Millionen Euro.

Mybet wurde 1998 als Buchmacher für Sportwetten gegründet und besitzt mittlerweile auch ein großes Online Casino. Der Buchmacher arbeitet unter anderem mit Novomatic und NetEnt zusammen und offeriert seinen Kunden zahlreiche Slot Automaten Spiele dieser Hersteller.

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Sowohl der Bereich Online Casino, wie auch der Bereich Sportwetten sackt ab

In den veröffentlichten Zahlen von mybet lohnt es sich etwas tiefer zu graben, um herauszufinden ob die Implementierung eines eigenen Online Casinos für den Buchmacher Vorteile gebracht hat. Doch leider ist dies nicht der Fall, denn der Gesamtumsatz dieser Sparte, rund um Slot Automaten und klassischen Online Casino Spielen, fiel auf 8,4 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es immerhin noch ganze 11,3 Millionen Euro. Zu allem Überfluss wurde auch noch der gesamte Poker-Bereich dicht gemacht.  Beim Kerngeschäft der Sportwetten sah es nicht besser aus, den auch hier ging der Umsatz von 17,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt 14,5 Millionen Euro zurück. Wäre dies nicht schon genug Grund sich um mybet Sorgen zu machen, so fällt auf, dass selbst ein Großereignis wie die Fußballeuropameisterschaft, dass seit jeher den Umsatz der Buchmacher massiv ankurbelt, hier keinerlei positive Effekte genieren konnte. Eher ist zu vermuten, dass der Umsatz bei den Sportwetten ohne das Turnier wohl noch weitaus stärker in den Keller gerauscht wäre.

Analysten machen vor allem die Marktschwäche in Griechenland und die mangelnde Konkurrenzfähigkeit des alten Produktangebots für die miesen Zahlen verantwortlich. Mybet erhofft sich einen Turnaround mit der neu entwickelten Plattform, die unter anderem eine neue grafische Oberfläche bietet und zudem viermal so viele Sportwett-Optionen ermöglicht. Außerdem wird auch das Angebot an Online Casino Spielen verdoppelt.

Vorstandssprecher Zeno Osskó wirft das Handtuch

Wären die Zahlen allein nicht schon enttäuschend genug, wiegt auch der Verlust des amtierenden Vorstandssprechers Zeno Osskó zum Ende diesen Monats für mybet schwer, immerhin war er mehrere Jahre ein  Aktivposten des Unternehmens. Erst im vorigen Juli übernahm er das Steuer und löste Ivo Brinck beim Online Casino und Sportwetten Betreiber ab, der das Unternehmen verließ. Zeno Osskó wird auf eigenen Wunsch zu Betstars wechseln und dort die neue Rolle des Managing Directors ausfüllen. Für ihn persönlich bedeutet dies einen gewaltigen Schritt nach vorn, denn hinter dem neuen Buchmacher-Portal steht niemand geringeres als die Amaya Gaming Group, die unter anderem die zwei wichtigsten Online Poker Räume der Welt betreibt. Die Firma übernahm 2014 für 4,9 Milliarden US-Dollar die Rational Group mit seinen Marken Pokerstars und Full Tilt Poker und wuchs somit über Nacht zu einem der größten Glücksspielunternehmen an. Für mybet ist dies ein schwerer Verlust und kommt in einer Phase, in der jede Expertise dringend benötigt wird um selbst wieder in die richtige Spur zu finden.

Die Amaya Gaming Group schloss in den letzten Monaten eine ganze Reihe wichtiger Content-Verträge mit namhaften Anbieter von Online Casinos Spielen, wie Playtech oder der Gauselmann-Tochter Edict Gaming ab. Damit wird das kanadische Unternehmen in Zukunft diesen Bereich massiv ausbauen.

Mybet – ein Konglomerat aus schlechten Nachrichten
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Von | 2018-03-01T12:17:26+00:00 15. August 2016|Kategorien: Nachrichten, Wirtschaft|Tags: , , , , , , |

Über den Autor:

Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

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