Der Unterschied der Kulturen ist auch an Silvester ganz deutlich spürbar. Während in Deutschland Raclette, Fondue, Wunderkerzen und Bleigießen das höchste an Brauchtum ist, was wir zum Jahreswechsel zu bieten haben, begrüßen andere Länder das Neue Jahr viel spektakulärer. Und damit ist nicht das alljährliche Feuerwerk gemeint. Das können wir auch. Nein – die Rede ist von zum Teil kuriosen Ritualen, mit denen andere Völker das alte Jahr verabschieden und das neue begrüßen. Was die Menschen beispielsweise in Japan, Russland, Spanien, Brasilien oder den Philippinen auf sich nehmen, um uralten Traditionen oder auch ihrem Aberglauben gerecht zu werden, ist ausgesprochen verwunderlich und wird Sie zum Schmunzeln bringen. Da lohnt es sich, mal einen Blick auf die kommenden Zeilen zu werfen, bevor Sie sich wieder voll und ganz Ihrer Lieblingsbeschäftigung hingeben und sich auf unseren Seiten nach dem besten Online Casino mit Startguthaben erkundigen, nach dem besten Online Casino Bonus ohne Einzahlung oder nach den attraktivsten Casino Freispielen. 

Die komischsten Bräuche zum Jahreswechsel

Russland Moskau CasinoBeginnen wir im größten Land der Erde: Russland. Und hier begeben wir uns in den Nord-Osten: nach Sibirien. Manchen Menschen ist es dort zu simpel, einfach nur ein Loch ins Eis zu schlagen und kurz ins kalte Wasser zu tauchen. In der Region rund um den Baikalsee sind die Leute ganz anders drauf. In der Neujahrsnacht tauchen sie unter dem Eis hinab bis zum Grund, um dort einen Baum zu pflanzen: den „Yolka“ – einen Neujahrsbaum. Aufgrund der Lebensgefahr tauchen inzwischen allerdings meist Profi-Taucher hinab und versenken dieses uralte Neujahrssymbol. In Südafrika lassen sich die Leute zum Jahreswechsel auch etwas ganz Besonderes einfallen - um genau zu sein in Hillbrow, einem Stadtteil von Johannesburg. Dort ist es üblich, Möbel aus dem Fenster zu werfen. Hierbei geht es darum, sich von Altem zu trennen und im Neuen Jahr ganz von vorn zu beginnen. Aber vielleicht brauchen sie dort auch einfach nur mehr Platz zum Tanzen. In Schottland findet in Edinburgh traditionell das Straßenfest „Hogmanay“ statt. Es gilt als eine der größten Silvesterpartys der Welt. Für den Kater danach haben sich die Schotten auch etwas ausgedacht: Das alljährliche Neujahrsschwimmen im Firth of Forth, an dessen Ufer Edinburgh liegt. Beim sogenannten „Lonny Dook“ springen alle Teilnehmer verkleidet ins eiskalte Wasser. Dabei spielt es keine Rolle, ob als Clown, Weihnachtsmann oder Schwan. Hauptsache im Kostüm. Erlaubt ist alles. 

Hausputz, Trauben und andere runde Früchten 

In Japan werden die letzten Stunden des alten Jahres dafür genutzt, den angesammelten Schmutz aus dem Haus zu kehren. Dabei hilft die ganze Familie. Anschließend essen sie gemeinsam lange Nudeln, die ein langes Leben symbolisieren und warten auf die 108 Gongschläge, die in den Tempeln das Neue Jahr einläuten. 

Die Spanier haben an Silvester zwölf Wünsche frei. Allerdings nur dann, wenn sie es schaffen, in den letzten zwölf Sekunden des alten Jahres ebenso viele Trauben zu essen. Die alte Tradition besagt, dass zu jedem der letzten zwölf Gongschläge bis um Mitternacht, die von den Kirchplätzen her ertönen, jeweils eine Traube verzehrt werden muss. Zum Hinunterspülen gibt es selbstverständlich Sekt, bzw. Cava.

Für die Bewohner der Philippinen sind Bananen an Silvester absolut tabu. Wollen Sie den Grund hierfür wissen? Sie werden staunen! Am letzten Abend des alten Jahres dürfen ausschließlich runde Früchte auf den Tisch kommen, denn sie versprechen viele Taler – heute würde man sagen: einen Geldsegen – fürs Neue Jahr. Und damit dieser Geldsegen auch von Dauer ist, tragen die Menschen an Silvester gepunktete Kleidung – vom Kopf bis zu den Füßen.

Leere Koffer, zerschlagenes Geschirr und Glitzerkugeln

Auch Mexiko hat mit einem extravaganten Brauch aufzuwarten. Dort stellt man in der Silvesternacht einfach einen leeren Koffer vor die Haustür. Der Koffer ist das Symbol für viele angenehme Reisen, die den Mexikanern im kommenden Jahr bevorstehen. Es gibt sogar die Leute, die ihre Koffer einmal um den ganzen Block herum tragen, in der Hoffnung auf besonders abenteuerliche Reisen.

Die Dänen halten es mit Geschirr zerwerfen. Schmeißen, schlemmen, springen, so könnte man die Glücksformel der Dänen für die Neujahrsnacht auf den Punkt bringen. Zuerst wird „Kransekage“ gegessen, ein Marzipankuchen, und anschließend wird vor der Haustür das Geschirr zerdeppert. Nicht vor irgendeiner Haustür natürlich, sondern vor der guter Freunde. Dieses Ritual soll ihnen Glück bringen. Und um Mitternacht wird dann von Stühlen ins Neue Jahr gesprungen.

Ganz New York schaut in den letzten Minuten des alten Jahres hinauf zum Dach des Skyscrapers „One Times Square“. Schon seit 1907 wird von dort oben beim traditionellen „Ball Drop“ eine gigantische glitzernde Kristallkugel an einer Stange herabgesenkt. Früher benutzte man solche Signalbälle in Häfen, um den Schiffsleuten auf dem Meer die Zeit anzuzeigen. Daher rührt diese Tradition.

In Brasilien hätten Roy Black und sein Schlager „Ganz in Weiß mit einem Blumenstrauß“ Pate gestanden haben können, denn die Brasilianer beginnen das Neue Jahr traditionell in weißer Kleidung und mit Blumen. Weiß steht für Frieden, und mit den Blumen, die nachts ins Meer gestreut werden, soll die Meeresgöttin besänftigt werden. Schließlich will man sich ja um Mitternacht am Strand versammeln und gemeinsam durch die Wellen springen.