Mario Draghi kauft Anleihen von Novomatic

Mario Draghi kauft Anleihen von NovomaticDer wohl momentan größte Glücksspieler der Welt, Mario Draghi, kann es einfach nicht lassen. Nachdem die EZB unter seiner Führung zum Casino mutierte und jeder Woche mit Milliarden jongliert, reicht es ihm nicht mehr aus, einfach nur die schrottreifen Staatsanleihen von maroden Ländern der Eurozone aufzukaufen. Der Geldtopf der Europäischen Zentralbank ist weiterhin prall gefüllt und die zur Verfügung stehenden Schuldverschreibungen der Staaten im Süden reichen einfach nicht aus um die Geldmenge weiter zu erhöhen. Doch Mario Draghi wäre nicht Mario Draghi, wenn ihm nicht etwas schlaues einfallen würde, wie er die Bilanz der EZB weiter aufblähen könnte, nur um den Euro zu retten und die Wirtschaft in der Eurozone irgendwie vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Der neuste Coup des ehemaligen Bankers von Goldmann Sachs, der bis heute noch behauptet von den damaligen Tricksereien Griechenlands nichts gewusst zu haben, mit denen das Land sich in den Euro schummelte, ist nun der großangelegte Ankauf von Anleihen diverser europäischer Großkonzerne, darunter auch der Glücksspielriese Novomatic.

Kredite für Konzerne zum Nulltarif

Jeder, der einmal einen Kredit bei einer Bank in Anspruch nehmen musste, kennt das zweifelhafte Vergnügen von Zinszahlungen. Früher einmal gab es in der umgekehrten Situation, lange ist es her, für die Bereitstellung und Lagerung des eigenen Geldes bei der Bank Zinsen, die im günstigsten Fall über der Inflationsrate lagen und somit das eigene Vermögen anwachsen ließen. Doch seit Mario Draghi zur Rettung des Euros geblasen hat, darf der Privatkunde schon froh sein, wenn er nicht auch noch Geld dabei verliert. Die EZB verhält sich mittlerweile wie das größte Online Casino der Welt und versorgt die Spielsüchtigen unentwegt mit neuem Kapital, damit das Rad der Kreditvergabe ja nicht stehen bleibt. Die bereitgestellte Geldsumme für den Kauf von Staatspapieren und Anleihen großer Konzerne beläuft sich mittlerweile auf den gigantischen Betrag von 80 Milliarden Euro monatlich. Erklärtes Ziel der EZB ist, die Kreditvergabe in der Eurozone anzukurbeln, damit die Unternehmen an frisches Kapital kommen. Durch die riesigen Mengen an Moneten, die in den Markt gepumpt werden und den zusätzlichen Ankauf von Schuldverschreibungen, können sich die großen Firmen in Europa mittlerweile das Geld zum Nulltarif leihen.

Vor allem deutsche und österreichische Unternehmen profitieren

Neben Novomatic, dem Erfinder von BOOK OF RA, einem der beliebtesten Slot Automaten in den Online Casinos, profitieren vor allem deutsche und österreichische Unternehmen von den Ankäufen des Mario Draghi. In Deutschland betrifft dies VW, Daimler, BMW, Siemens, Metro, oder Bayer. Natürlich alles Konzerne die nicht gerade am Hungertuch nagen. Doch auch in der Alpenrepublik haben vor allem die ganz Großen ihrer Branche den Vorteil gegenüber mittelständischen Unternehmen an kostenlose Kredite zu kommen. Böse Zungen könnten hier auch von einer Art Wettbewerbsverzerrung zum Nachteil der Kleinen sprechen. Neben Novomatic freuen sich Unternehmen, wie Kelag, OMV, Strabag, oder die Telekom Austria über die Geldspritzen aus Frankfurt. Der Stoff, für die an der Nadel hängenden Staaten und Unternehmen, wird auch in den nächsten Monaten nicht ausgehen, dafür wird Mario Draghi schon sorgen, denn bis März 2017 stehen ihm für seine diversen Ankaufprogramme zur Ausweitung der Geldmenge insgesamt unfassbare 1,7 Billionen Euro zur Verfügung. Somit bleibt das Online Casinos der EZB wohl noch eine ganze Weile geöffnet.

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Von G. H. | 2. August 2016 | Kategorien: Nachrichten, Novomatic, Wirtschaft | Labels: , , , , , |

Über den Autor: G. H.

G. H.
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