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Lotto-3000: Mildere Strafen für die Angeklagten gefordert

Lotto-3000Dass Geldgier und Betrugsabsichten nur selten zu dem gewünschten Ergebnis führen, zeigt ein seit Februar anhängiges Verfahren vor der Großen Wirtschaftskammer am Mannheimer Landgericht gegen zwei mutmaßliche Betrüger. Dabei handelt es sich um einen Heidelberger Rechtsanwalt und dessen Gehilfen, die sich für ihre Machenschaften bei Lotto-3000 verantworten müssen. Der ehemalige Rechtsanwalt eröffnete seine abschließenden Ausführungen mit dem Eingeständnis, dass er große Schuld auf sich geladen habe. Dies hatte er bereits bei der Prozesseröffnung kundgetan. Der Verteidiger sowie die beiden Angeklagten forderten nun aufgrund ihrer Geständnisse eine mildere Strafe.

Der Verteidiger ist der Meinung, dass eine Bewährungsstrafe ausreichen sollte. Ob das Gericht dieser Meinung folgt, wird sich am 06. Mai 2015 herausstellen. Dann wird das Urteil gefällt. Immerhin wird den Beiden zur Last gelegt, dass sie Menschen mit Verträgen dazu gedrängt haben sollen, an einer Lottospielgemeinschaft teilzunehmen. Dabei wurden auch erpresserische Methoden angewendet. Bei den Opfern handelt es sich um viele Bürger aus Pforzheim und dem Enzkreis in Baden-Württemberg. Ihnen soll beim Abschluss des Vertrages ein wertloser Gutschein im Wert von 100 Euro versprochen worden sein. Außerdem wurde kaum bzw. überhaupt kein Lotto gespielt.

Geschädigte wurden unter Druck gesetzt

Wie bei der Verhandlung zu erfahren war, wurden die Geschädigten einem permanenten Druck ausgesetzt. Das passierte mit Rechnungen, Drohanrufen und Mahnungen. Wie oft in solchen Fällen, erreichten die Täter ihr Ziel und einige der Belästigten zahlten. Die Staatsanwaltschaft arbeitete das Geschehen, welches von den Beschuldigten im Großen und Ganzen nicht abgestritten wurde auf, und forderte für beide Angeklagten eine mehrjährige Haftstrafe.

Dieser Forderung widerspricht die Verteidigung, die eine mildere Haftstrafe fordert. Nach ihrer Meinung sei Lotto-3000 zwar eine riesengroße Sauerei gewesen, doch hätten nicht nur die zwei Angeklagten die Schuld, sondern die ehemals vier Angeklagten. Zwei von ihnen sind gegen die Zahlung einer Geldstrafe von 3.000 Euro bzw. 5.000 Euro aus dem Verfahren entlassen worden. Der Verteidiger ist der Meinung, dass die Sanktionen gegen die Angeklagten nicht zu weit voneinander abweichen dürften. Demnach plädiert er für eine 2-jährige Bewährungsstrafe mit einer eventuellen Geldstrafe. Darüber hinaus droht dem beteiligten Rechtsanwalt ein Berufsverbot.

Nach unserer Meinung lohnt Betrug und Geldgier nicht. Wäre der Rechtsanwalt seinem Beruf in allen Ehren nachgegangen, hätte er vermutlich viel mehr Geld verdienen können. Nun ist die Frage, womit er in Zukunft seine Brötchen verdienen möchte.

Lotto-3000: Mildere Strafen für die Angeklagten gefordert
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Von | 2017-04-09T12:33:18+00:00 14. Mai 2015|Kategorien: Nachrichten, Vermischtes|Tags: , , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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