Jugendschutz in SpielothekenDer Name Schmidt gehört neben Müller zu den häufigsten Nachnamen in Deutschland und so wäre es verwunderlich, wenn es nicht wenigstens ein Glücksspielunternehmen gäbe, dass diesen Namen tragen würde. Die Schmidt-Gruppe ist als solche eher weniger bekannt, dafür aber ihre Tochterunternehmen und hier sei vor allem der Slot Automaten Hersteller und Online Casinos Spiele Entwickler Bally Wulff hervorgehoben. Ein anderes Tochterunternehmen stellt die SFW Organisations- und Unternehmensberatungs-GmbH dar, die nicht nur einen äußerst nichtssagenden und dazu noch sperrigen Namen besitzt, sondern auch über 180 Spielhallen in Deutschland betreibt und damit nach Gauselmann und Löwen Play, die Nummer drei in der Bundesrepublik ist. Seit einigen Wochen geistert nun schon das Thema Abstandsgesetz durch unterschiedlichste Medien und zahlreiche Besitzer von Spielotheken stehen vor dem Ruin. Für alle Unternehmen der Branche, seien es nur die Betreiber der Spielhallen oder die Hersteller von Automatenspielen, sieht die Zukunft durch die neuen Gesetze nicht gerade rosig aus. Viele Spielstätten werden schließen müssen, Mitarbeiter verlieren ihren Job und deutsche Hersteller werden deutlich weniger Geräte im eigenen Land verkaufen. Immer wenn es gegen die Glücksspielindustrie von Seiten der Politik geht, fällt sofort das Thema Jugendschutz, doch die Schmidt-Gruppe konnte nun darauf verweisen, dass es im ersten halben Jahr in ihren 180 Spielotheken keinerlei Beanstandungen gab.

Zuvor konnte auch schon der deutsche Marktführer Gauselmann, mit seiner bekannten Marke Merkur mit der lachenden Sonne, ebenfalls vermelden, dass es bei den zahlreichen, vom Ordnungsamt durchgeführten, Kontrollen, keinerlei Beanstandungen im Jungendschutz gab.

 

Jugendschutz war immer ein Thema

Die Schmidt-Gruppe begann ihre Tätigkeit im Glücksspielsektor 1985 und etablierte sich mit den Jahren als die Nummer drei in diesem Sektor in Deutschland. Zu den Kernbereichen für das eigene Image zählte von Anfang an die Bekämpfung von Spielsucht und die strikte Einhaltung des Jugendschutzes. Dies unterstrich noch einmal explizit Robert Hess, der Geschäftsführer der SFW Organisations- und Unternehmensberatungs-GmbH: „Bereits im Eingangsbereich findet sich ein Plakat zum Jugendschutz und dies an jedem Standort. An den Eingangstüren der Spielhalle befindet sich ebenfalls ein Hinweis. Im Zweifelsfall müssen unsere Mitarbeiter die jungen Gäste bitten, sich auszuweisen, um das Alter zu kontrollieren. Spielgäste, die jünger als 25 Jahre aussehen, werden nach Vorgabe des Unternehmens generell überprüft. Hiermit wird sichergestellt, das Unbefugte keinerlei Zutritt erhalten.“ Zu den hauseigenen Maßnahmen der Schmidt-Gruppe, die gesetzlichen Regularien einzuhalten, gehören ständige Mitarbeiterschulungen, sowie die Durchführung eigener Kontrollen, bei der sehr jung aussehende Personen in die betreffenden Spielotheken geschickt werden und die darauffolgende Reaktion der Mitarbeiter und deren Umgang mit dem Jugendschutz dabei überprüft wird. Diese Maßnahmen führten zu dem perfekten Ergebnis von Null Beanstandungen bei allen 180 betriebenen Spielstätten der Schmidt-Gruppe in diesem Bereich. Vor dem Hintergrund der ganzen Diskussion um Jugendschutz in Spielotheken in den letzten Jahren und dem daraus resultierenden Abstandsgesetz, ist es mehr als verwunderlich, dass die Politik immer wieder auf diesem Bereich herumreitet, obwohl alle deutschen Betreiber und Verbände alles erdenkliche unternehmen, um die gesetzlichen Auflagen perfekt zu erfüllen.