brandenburger-tor-Berliner SpielstättenDie Hauptstadt von Deutschland nimmt ja sehr gern für sich in Anspruch hip, trendy und weltoffen zu sein. Dabei liegen Realität und Wunschdenken ziemlich weit auseinander und das gilt auch für die Casinos vor Ort. Galt Berlin in den 90ziger Jahren noch als ein Schmelztiegel von Kultur und Lebensfreude, scheint man seit geraumer Zeit dazu überzugehen, alles was Spaß macht und nicht ins Weltbild der linken und grünen Spaßverderber passt, aus der Stadt vertreiben zu wollen. Nachdem diese Kanaille es geschafft hat, die Loveparade aus der Stadt zu jagen und dafür das Geld lieber für CSD und den politisch korrekten Karneval der Kulturen zu verjubeln, geht es nun den Casinobetreibern an den Kragen. Ab 1. August 2016 fährt die Berliner Zockerseele geradewegs in den Vorhof der Hölle ein und bei den Casino Spielen scharrt der Teufel schon kräftig mit den Hufen.

Ein Gesetz sie zu knechten, ins Internet zu treiben und ewiglich aus der Stadt fernzuhalten..

Im Mordor von Deutschland schafft man es zwar nicht einen Flughafen zu bauen, den die Orks vor Ort eh nicht benötigen, dafür aber ein Gesetz in kürzester Zeit zu beschließen, welches den Freunden der Spielautomaten vorkommen wird, als hätte es Sauron persönlich erlassen. Anfang August 2016 tritt nämlich in Berlin die neue Abstandregel für Casinos und Spielotheken in Kraft. 500 Meter müssen nun zwischen einzelnen Spielstätten liegen, auch der Jugendschutz wird verschärft. Wer angesichts solcher Gängelei eine Zockerbude betreibt, die all diese Auflagen erfüllt, scheint ein echter Hans im Glück! Diese Regelung bedeutet nichts anderes als ein Massensterben. Es ist nun einmal ein Naturgesetz, dass in trendigen Bezirken eine Ballung an Casinos entsteht. Dies hat nichts mehr mit Jugend- oder Verbraucherschutz zu tun, sondern reiht sich in die Entscheidungen der letzten Jahre ein, alles was Spaß macht aus Berlin zu vertreiben

„90 Prozent der Standorte und 2700 Stellen sind gefährdet“

Dieses Zitat stammt von eine Sprecherin der Automatenwirtschaft und die Dame kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass der Stadt Berlin damit an die 40 Millionen an Vergnügungssteuern entgehen werden. Berlin hat bekanntlich noch nie wirklich die Zusammenhänge zwischen Steuereinnahmen und Ausgaben verstanden, weshalb es ja schon seit Jahrzehnten am Tropf des ganzen Landes hängt. Dazu kommt, dass das ziemlich verworren ist und dass es bis heute keine Regelungen zu den Schließungen oder dem Erhalt von Spielstätten gibt.

Schwarzgeld im Umlauf, aber nicht im Online Casino!

Natürlich muss für so einen ungeheuren Eingriff in den Markt ein passendes Thema her um den Pawlow´ schen Reflex bei den Bürgern auszulösen. So erklärte Kriminal-Hauptkommissar Norbert Cioma (47), Vorstand der Gewerkschaft der Polizei, dass dies einzig und allein der Bekämpfung von Schwarzgeld diene. Viele dieser Spielhallen seien Tatorte für Geldwäsche und andere kriminelle Handlungen, gegen die vorgegangen werden muss. Online Casinos in Deutschland werden sich wegen diese Entscheidung die Hände reiben, strömen doch wieder viele Enthusiasten von Spielautomaten ins Internet, zocken dann eben dort die Casinospiele und zeigen damit den Behörden in Berlin den sprichwörtlichen Finger.

 

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