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Illegale Pokerrunde aufgeflogen

Illegale PokerrundeDie komplette Narrenfreiheit ist trotz der Unklarheiten zum Glücksspielstaatsvertrag doch noch nicht gegeben. Die beweist der aktuelle Polizeizugriff im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Genau genommen handelte es sich um eine illegale Pokerrunde, die sich wiederkehrend seit Wochen in einem Bürogebäude zusammenfand. Ort des Geschehens und der Festnahme war ein Bürogebäude, in dem nicht nur Pokerrunden, sondern Pokerturniere abgehalten wurden.

Die Beschlagnahmung fiel reichhaltig aus

Das hatten sich die Beamten vielleicht nicht einmal so einfach vorgestellt. Bei der Verhaftung und Durchsuchung der Räumlichkeiten wurden eindeutige und die Beweislast erschwerende Gegenstände gefunden.

Diese Gegenstände wurden unter anderem im Bürogebäude gefunden:

  • Drei Pokertische
  • Höhere Geldsumme an Bargeld im vierstelligen Bereich

Unklarheit des Glücksspielstaatsvertrags schützt nicht vor der Gerichtbarkeit

Dies musste auch der Verantwortliche im Alter von 30 Jahren erfahren, als er über die Straftat durch illegales Glücksspiel in Kenntnis gesetzt wurde. Neben dem 30 jährigen Mann wurden acht weitere Personen festgenommen. Demnach hat es sich im Bürogebäude vorerst ausgepokert.

Was ist erlaubt und was nicht?

Diese Frage stellen sich vor allem Gelegenheitsspieler, die auch gern mal zu Hause oder im Restaurant, an der Bar oder in der Kneipe zusammenkommen, das Kartenspiel auf den Tisch legen und bereit sind den einen oder anderen Euro zu setzen. Das Glücksspielen in Bereichen oder an Orten ohne Konzession ist in dem Sinne nicht strafbar, wenn es sich um ein seltenes und nicht in dem Sinne organisiertes Zusammentreffen handelt. Fraglich ist allerdings allein der Umstand, dass einer der Beteiligten ein Kartenspiel dabei hat. Sobald die Treffen regelmäßig erfolgen, wobei nicht nur ein gleicher Ort, sondern auch eine gleiche Gruppe oder ein Bezeichnung für das Spiel, wie „Pokerturnier bei Norman“ erhält, liegt die Teilnahme und Durchführung von illegalem Glücksspiel vor.

Online ist derzeit erlaubt, was eine EU- oder deutsche Lizenzierung besitzt

Einfacher ist es, wenn es um die Teilnahme an Online Glücksspielen geht. Hier wird gerade eine Grauzone aufgetan, in der Ahndungen derzeit wegfallen. Ab wann sich die Polizei und das Ordnungsamt wieder an die Verfolgung zur Einhaltung des Glücksspielstaatsvertrags machen, wird sich erst mit der Verabschiedung des derzeit noch veränderlichen GlüStV zeigen. Branchenkenner vermuten, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird und bald die von Seiten der Glücksspielbetreiber und von Seiten der Wett- und Casino-Kunden gewünschte Klarheit nachlesbar und lebbar ist. Die Zeichen stehen dabei sehr gut, dass Glücksspielen in Deutschland zukünftig unter erleichterten Bedingungen möglich ist.

Die Nachfrage nach Glücksspielen in Deutschland steigt

Nicht nur aktuelle Umfragen bestätigen, dass immer mehr Deutsche zu Würfeln, Jetons und Karten greifen. Aus diesem Grund sprießen zunehmend Wettlokale, Spielbanken und Online Casinos, sowie Online Sportwettenanbieter aus dem Boden und etablieren sich innerhalb von wenigen Wochen. Es sind die immer besser werdenden Spiele und immer leichter verständlichen Wettplatzierungen, die dem Spiel mit dem Glück einen immer größeren und stärkeren Platz einräumen. Selbst die jüngste Entscheidung vieler Online Sportwettenanbieter, die 5 Prozent-Wettsteuer nun doch einzuführen und vom Gewinn an den Staat abzuführen, hat zu keinem wesentlichen Rückgang der Glücksspiele-Beteiligung geführt. So lange die Formalien allerdings noch nicht geklärt sind, schwingen bei den Gästen und Wettkunden noch immer ein wenig Unsicherheit und der Hauch des illegalen mit. Derzeit kann allerdings gesagt werden, dass Glücksspielen bis zur Bekanntgabe der endgültigen Regelung des Glücksspielstaatsvertrags, in Bereichen mit gültigen Glücksspiellizenzen, nicht illegal ist.

Illegale Pokerrunde aufgeflogen
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Von | 2017-04-09T12:03:50+00:00 1. August 2015|Kategorien: Nachrichten, Vermischtes|Tags: , , , , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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