IGT verzeichnet Plus für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016

igtBei IGT kann man sich über das vergangene Geschäftsjahr 2016 eigentlich nicht wirklich beklagen. Denn die Einnahmen sind im vergangenen Jahr gestiegen, auch wenn das vierte Quartal 2016 nicht ganz so erfolgreich lief. In den übrigen Quartalen konnte IGT aber rote Zahlen verzeichnen, sodass insgesamt unterm Strich ein Plus in den Einnahmen des abgelaufenen Geschäftsjahres steht.

IGT mit dem Jahr 2016 sehr zufrieden

Wenn bessere Zahlen in einem Jahr gegenüber dem Feuer geschrieben werden, dann ist die Freude darüber immer groß und es herrscht eine allgemeine Zufriedenheit. Auch bei IGT ist das nicht anders. So erklärte der CEO von IGT, Marco Sala, das im Jahr 2016 einige wichtige Meilensteine im Unternehmen gelegt werden konnten. So hat sich IGT nach Salas Aussage im Jahr 2016 besonders im Lotteriebereich weltweit weiter stärken können, was natürlich auch für ein großes Umsatzplus verantwortlich ist. Mehrere neue Verträge wurden diesbezüglich 2016 abgeschlossen, die auch über mehrere Jahre laufen werden. Und auch in den übrigen Bereichen des Unternehmens, insbesondere im Gaming-Bereich, hat sich IGT laut Sala weiter verbessern können, sodass auch diese Fortschritte natürlich für ein positives Jahr 2016 mitverantwortlich sind. Zudem konnte das Unternehmen sich weltweit im letzten Jahr gut positionieren.

Der CFO von IGT, Alberto Fornaro, fügte auch hinzu, dass man sehr zufrieden bei IGT. In 2016 wurden alle Ziele erreicht, die sich das Unternehmen selbst gesteckt hatte. Insbesondere auf die finanziellen Ziele trifft das zu, wie Fornaro erklärte. So konnten bei IGT auch Schulden reduziert werden, was sicherlich immer ein gutes Zeichen ist und für das Unternehmen natürlich sehr positiv ist. Für das Jahr 2017 sieht Fornaro vor allem zwei Aspekte. Denn einerseits geht er davon aus, dass das erste Halbjahr 2017 nur schwer mit dem ersten Halbjahr 2016 vergleichbar sein wird. Andererseits ist Fornaro aber auch davon überzeugt, dass das zweite Halbjahr in diesem Jahr bestimmt gut wird.

Viertes Quartal 2016 war mit kleinen Verlusten bestückt

Während das gesamte Jahr 2016 unterm Strich bei IGT ziemlich gut ausgefallen ist, war das letzte Quartal 2016 nicht ganz so berauschend. So mussten im vierten Quartal 2016 einige Verluste beim Unternehmen hingenommen werden. Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 sanken die Einnahmen um drei Prozent von 1.365 Millionen US-Dollar auf 1.321 Millionen US-Dollar. Sicherlich sind diese Einbußen nicht unbedingt ein signifikanter Verlust, aber Gewinn bei den Einnahmen wurde halt im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht geschrieben. Allerdings stieg das Betriebsergebnis um fünf Prozent von 132 Millionen US-Dollar auf 138 Millionen US-Dollar. Zudem konnte die Nettoverschuldung im letzten Quartal 2016 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 um zwei Prozent gesenkt werden. Betrug die Nettoverschuldung im vierten Quartal 2015 noch 7.707 Millionen US-Dollar, waren es 2016 7.569 Millionen US-Dollar.

Das bereinigte EBITDA sowie das bereinigte operative Ergebnis hingegen sanken im letzten Quartal 2016 zum Vergleich zum vierten Quartal 2015. Beim bereinigten EBITDA sanken die Zahlen um sechs Prozent von 449 Millionen US-Dollar auf 422 Millionen US-Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis sank um vier Prozent von 293 Millionen US-Dollar auf 281 Millionen US-Dollar.

Im Gesamtjahr 2016 lief bei den Einnahmen und dem Betriebsergebnis nicht so schlecht

Für das gesamte Geschäftsjahr 2016 lief es bei IGT im Vergleich zum vierten Quartal 2016 wirklich sehr gut. Denn Verluste musste man im Gesamtjahr im Unternehmen nicht hinnehmen. Schon bei den Einnahmen wird der Aufwärtstrend im Jahr 2016 sehr deutlich. Um zehn Prozent konnten die Einnahmen im vergangenen Geschäftsjahr gesteigert werden. Beliefen diese sich 2015 noch auf 4.689 Millionen US-Dollar, waren es im vergangenen Jahr schon 5.154 Millionen US-Dollar. Beim Betriebsergebnis konnte sich IGT im vergangenen Jahr sogar um 42 Prozent steigern. 2015 betrug dieser Wert noch 540 Millionen US-Dollar. In 2016 lag der Wert aber schon bei 660 Millionen US-Dollar. Sicherlich ist das auch ein ganz tolles Ergebnis, worüber sich alle bei IGT sehr freuen. So lag der Jahresüberschuss pro verwässerte Aktie 2016 auch bei 1,05 US-Dollar. Im Vergleich zu 2015 ist das eine deutliche Verbesserung, da 2015 noch ein Verlust von 0,39 US-Dollar pro verwässerte Aktie hingenommen werden musste. Das dürfte die Anleger sicherlich auch sehr freuen.

Nettoverschuldung 2016 leicht gesunken

Bei der Nettoverschuldung konnte IGT 2016 den Schuldenwert um zwei Prozent abbauen. Gestartet mit einer Nettoverschuldung von 7.707 Millionen US-Dollar aus dem Jahr 2015, betrug dieser Verschuldungswert Ende 2016 nur noch 7.569 Millionen US-Dollar. Wie bereits erwähnt, ist diese Schuldenreduzierung insbesondere beim IGT CFO Fornaro ein Grund zur Freude.

Beim bereinigten EBITDA ist für das Jahr 2016 eine Verbesserung von neun Prozent eingetreten. Im Jahr 2015 lag das bereinigte EBITDA noch bei 1.611 Millionen US-Dollar. 2016 waren es schon 1.755 Millionen US-Dollar. Und auch beim bereinigten operativen Ergebnis ging es 2016 deutlich rauf. Während 2015 dieser Wert noch bei 1.043 Millionen US-Dollar lag, stieg das bereinigte operative Ergebnis 2016 um zwölf Prozent auf 1.167 Millionen US-Dollar.

Insgesamt haben diese Zahlen natürlich auch Auswirkungen auf die Aktien von IGT. Das bereinigte Nettoergebnis je verwässerter Aktie konnte so nämlich im vergangenen Geschäftsjahr um 24 Prozent steigen. So liegt dieser Aktienwert nun bei 2,33 US-Dollar pro Aktie, wobei es 2015 nur 1,88 US-Dollar pro Aktie waren.

Trotz Veränderungen in der Währung positives Jahr

Natürlich muss man bei den ganzen Zahlen auch beachten, dass es 2016 im Vergleich zu 2015 auch gewisse Veränderungen in der Währung gegeben hat. Allerdings spielen die das gute Ergebnis auch nicht. Denn selbst, wenn man sämtliche Veränderungen in der Währung berücksichtigt, war das vergangene Jahr für IGT sehr erfolgreich und konnte mit positiven Bilanzen überzeugen. Auch dieser Faktor wird bei den Verantwortlichen bei IGT sowie bei den Anlegern sicherlich für viel Freude gesorgt haben. Schließlich haben die Währungsschwankungen somit keine negativen Auswirkungen auf das Ergebnis von IGT gehabt. Sicherlich ist daran auch die Tatsache nicht ganz unschuldig, dass das Unternehmen global agiert und fast auf der ganzen Welt vertreten ist. So konnten beispielsweise im vergangenen Jahr 33.147 Spielautomaten in die ganze Welt verkauft werden und auch mit den Lotterien war IGT weltweit sehr erfolgreich. In Italien zum Beispiel konnten die Lotterie-Einsätze im vergangenen Geschäftsjahr sogar um sechs Prozent verbessert werden. Und sicherlich gibt es auch in vielen anderen Ländern für das Unternehmen einfach nur sehr gut.

 

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Von Engelbert Breitner | 24. September 2018 | Kategorien: Nachrichten, Wirtschaft | Labels: |

Über den Autor: Engelbert Breitner

Engelbert Breitner
Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

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