High-Effekt der Online Casinos und Spielhallen fördert Suchtverhalten

Gehirn reagiert mit High-Effekt auf Casinos

Deutsche Online Casinos verzeichnen seit Jahren einen kontinuierlichen Spielerzuwachs. Das Online-Glücksspiel boomt. Gründe hierfür sind unter anderem die Anonymität, die Ungebundenheit und Flexibilität.

Doch mit der Präsenz der Online Casinos durch große Unternehmen wie Merkur Online Spielbanken steigt auch das Risiko der Spielsucht. Wie beim echten Glücksspiel in einer der vor Ort ansässigen Spielhallen sorgen die Onlinebetreiber mit ihren Angeboten im Fall eines Gewinns für den sogenannten High-Effekt. Unser Gehirn schüttet im Gewinnfall verschiedenste Glückshormone aus und versetzt es damit quasi in einen Ausnahmezustand.

Gewinne brennen sich in die Nervenverbindungen ein

Das menschliche Gehirn lernt mit den Erfahrungen, die der Einzelne macht. Das heißt: Erlebt der Einzelne etwas Positives, festigt sich das in den Strängen, die eine Verbindung zwischen den Nervenzellen darstellen.

Anwender, die Casino online spielen und dabei gewinnen, nehmen den Gewinn als markante positive Erfahrung wahr. Dopamin und Serotonin werden vom Gehirn als wichtigste Glückshormone ausgeschüttet. Gemeinsam sorgen sie für eine offene, positive Stimmung.

Im Alltag ist das Gehirn darum bemüht, solche positiven Empfindungen regelmäßig herbeizuführen. Es verknüpft mit dem online Glücksspiel eine positive Erfahrung und signalisiert durch spezielle Impulse die gewünschte Wiederholung.

Dabei kombiniert das Gehirn dieses positive Empfinden nicht mit dem Online Casino im Allgemeinen, sondern festigt bestimmte Spielsounds, Farben oder auch Bildfolgen.

Sobald ein Spieler beim Online Casino gewinnt, wird vom Gehirn Dopamin auf den Weg gebracht. Dopamin hat insbesondere auf den Lerneffekt des Nervensystems einen beispiellosen Einfluss und sorgt für den High-Effekt.

Gehirn gewöhnt sich an Dopaminausschüttung

Für die allgemeine Stimmungslage ist Dopamin von unschätzbarer Bedeutung. Das Glückshormon hat erheblichen Einfluss auf den Erfolg von Lernprozessen. Werden Aktivitäten mit einem Gewinn belohnt, greift das sogenannte Belohnungssystem, das wiederum den für Online Casinos typischen Kick nach sich zieht.

Es setzt ein Gewöhnungseffekt des Gehirns ein. Das Gehirn verlangt immer wieder impulsartig nach der Belohnung und damit nach dem Dopamin. Der Gewöhnungseffekt in Kombination mit dem Dopamin-Kick kann bei Menschen, die beides nicht kontrollieren können, die Spielsucht nach sich ziehen.

Verschiedene Aktionen der Online Casinos können das Dopamin-Verlangen stärken. Liest der Spieler in einer online Spielbank beispielsweise vom Casino Bonus ohne Einzahlung, wird diese als Anreiz für erneutes Spielen vom Gehirn registriert.

Freispiele, Gratisdrehungen und Gewinne sprechen das im Körper vorhandene Dopamin-System aktiv an. Der Spieler wird dadurch zu erneuten Aktivitäten durch das Gehirn motiviert.

Das jugendliches Gehirn reagiert besonders sensibel auf die Dopaminwirkung

Besonders häufig sind Jugendliche und junge Erwachsene von der Spielsucht betroffen. Der Grund hierfür findet sich in der Gehirnentwicklung. Das menschliche Gehirn ist erst Mitte 20 voll entwickelt.

Der präfrontale Cortex gehört zu den Gehirnregionen, die am spätesten vollständig entwickelt sind. Im präfrontalen Cortex beginnt das Gehirn Aktivitäten zu planen, Impulse zu kontrollieren und Prioritäten zu setzen. Da die Entwicklung hier nicht abgeschlossen ist, können die Impulse nicht richtig eingeordnet und gewertet werden.

Das jugendliche Gehirn reagiert schneller und impulsartiger auf die Effekte, die das Glücksspiel hervorruft. Daher verfallen Jugendliche schneller der Spielsucht. Ihre Auswirkungen und das damit verbundene Ausmaß kann das jugendliche Gehirn nicht abschätzen.

Die Zahl der von Spielsucht betroffenen Deutschen ist in den letzten Jahren gravierend gestiegen. Experten sehen einen Grund dafür in der Zunahme der Online Casinos. Gab es 2014 offiziell noch rund 400.000 Spielsüchtige, stieg diese Zahl bis 2016 auf rund 650.000.

Viele Spieler können der Versuchung der Online Casinos deutlich schwerer widerstehen als den Angeboten der regionalen Spielbanken, für deren Inanspruchnahme sie häufig noch eine gewisse Wegstrecke zurücklegen müssen.

High-Effekt der Online Casinos und Spielhallen fördert Suchtverhalten
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Von | 2017-07-14T06:42:38+00:00 14. Juli 2017|Kategorien: Nachrichten, Vermischtes|

Über den Autor:

"Ein Online Casino ist die faire Alternative zu einer Spielhalle". Auszahlungsquoten von 95% und mehr in einer virtuellen Spielbank beweisen das. Auch von daher interessiere ich mich für das Glücksspiel im Internet - und mein Interesse geht sogar soweit, dass ich darüber schreiben kann und werde.

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