Feier- und sogenannte Aktionstage werden heutzutage immer kurioser. Längst schon geht es nicht mehr nur um die christlichen, wie beispielsweise, Ostern, Weihnachten und Allerheiligen, oder auch die politischen, wie Tag der Deutschen Einheit, oder den Tag der Arbeit. Inzwischen begeht man unter anderem auch den Achtung-vor-dem-Alter-Tag (das japanische Keiro), den Sammel-Steine-Tag oder den Skeptiker-Tag. Ein besonderer Tag, der es erst kürzlich in die Weltrangliste der verrücktesten Aktionstage geschafft hat, ist kein geringerer, als der Tag des Deutschen Butterbrotes. „Gefeiert“ wird er immer am letzten Freitag im September. Das heißt: in diesem Jahr ehren wir das gute alte Butterbrot am 27. September. Für casinobonus360.de Grund genug, unser aller Lieblings-Schnitte ein paar Zeilen zu widmen. 

Geniale Marketing-Idee

Butterbrot Casino Mini PanniniDa hatte die bis ins Jahr 2009 existierende Marketing-Abteilung der deutschen Agrarwirtschaft – kurz CMA – wirklich einen Treffer gelandet. 1999 wurde er zum allerersten Mal ausgerufen und findet in diesem Jahr nun zum zwanzigsten Mal statt: Der Tag des Deutschen Butterbrotes. Natürlich wird der Tag hauptsächlich von Bäckereien für Werbeaktionen genutzt, die in ihren Geschäften teilweise sogar gratis Häppchen zum Probieren verteilen. Doch immer häufiger findet man auch originelle Aktionen zum Thementag in Kneipen, Bars und Restaurants. Auch private Events nehmen zu. Entweder wird ein großes Familienfrühstück mit einer großen Menge verschiedenster Butterbrote organisiert oder Einladungen zu Butterbrot-Partys im Freundeskreis werden ausgesprochen. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten diesen Tag zu begehen, indem man zum Beispiel ganz würdevoll und wohltätig belegte Brote an Obdachlose und andere Bedürftige verteilt. Oder man besorgt sich das Rezept, das zu einem passt und versucht einmal selbst ein Brot zu backen. Wer jetzt gar kein Brot, aber die Idee zu diesem Aktionstag mag, dem empfehlen wir, sich doch einfach mal eine Folge von „Bernd das Brot“ ansehen, oder noch besser: eine Runde Mini Panini von Oryx Gaming zu spielen.  

 

Typisch Deutsch

Bei der ursprünglichen Initiative für den Tag des Deutschen Butterbrotes ging es natürlich in erster Linie um eine Marketing-Kombi für die beiden „typisch deutschen“ Produkte Butter und Brot. Nachdem dann die CMA in einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung aufgelöst wurde, fürchtete man auch um die weitere Legitimation dieses Aktionstages. Doch weit gefehlt. In den zehn Jahren seit seines Bestehens hatte sich eine so große Fangemeinde gebildet, dass dieser Tag bis heute weiterhin begangen wird. Bis zum Ende der CMA stand er noch unter einem zusätzlichen Motto, wie zum Beispiel „Alles in Butter!“, „Jeder nach seinem Geschmack“, „Deutschland macht den Buttertest – weil Geschmack überzeugt“, „Butterbrot, Geschmack neu testen“ oder „Achtung! Fertig! Butterbrot!“ Der Anlass bietet einfach eine Fülle von ergänzenden Motiven, um diese liebgewonnene Tradition fortzusetzen.

Als „Arme-Leute-Essen“ fing alles an

Im herkömmlichen Sinne bezeichnet das Butterbrot eine mit Butter beschmierte Brotscheibe, wobei es durchaus regionale Unterschiede gibt. In manchen Gegenden Deutschlands ist ein Butterbrot auch eine Scheibe belegtes Brot, die nicht unbedingt mit Butter bestrichen sein muss. Für die Hamburger steht ein Butterbrot sogar für ein Schwarzbrot, das mit einem halben Brötchen bedeckt/belegt ist. Der Name für ein Butterbrot unterliegt ebenfalls regionalen Unterschieden. Die Sachsen nennen es Bemme, als Schnitte oder Stulle wird es in Berlin und dem Nord-Osten bezeichnet, die Rheinländer und das Ruhrgebiet lieben ihr Bütterken und für den Saarländer ist es die Butterschmier. Wie auch immer es betitelt wird und wie man sein Butterbrot bevorzugt, sei dem Einzelnen überlassen. Klar ist, dass die Geschichte des Deutschen Butterbrotes ziemlich weit zurückreicht. Im späteren Mittelalter bezeichnete schon Martin Luther eine „Putterbomme“ als „gute Kindernahrung“. In dem 1568 entstanden Gemälde „Die Bauernhochzeit“ von Pieter Bruegel wird ein Kind mit einem angebissenen Butterbrot dargestellt und auch Goethes „Werther“ teilte bereits „das Butterbrod und die saure Milch“ mit ein paar Kindern. Um was für ein Brot es sich dabei handelte, wird nicht weiter beschrieben, aber man kann wohl davon ausgehen, dass es sich hier eher um eine sehr einfache Mahlzeit gehandelt hat. Auch durch verschiedene Redensarten erklärt sich, dass das Butterbrot früher zu den kargen oder ärmlichen Speisen zählte, wenn man zum Beispiel an „für ein Butterbrot arbeiten“ denkt, was gleichbedeutend für schlecht bezahlt ist. Sofern man etwas preisgünstig bekommen hatte, sagte man früher auch gern mal „etwas für ein Butterbrot bekommen“.

Internationaler Siegeszug des Butterbrotes

Auch international ist das Butterbrot ein Begriff. In Russland gibt es nicht mal eine eigene Vokabel dafür, obwohl die russische Küche unter „Butterbrot“ eine eigene Sandwich-Form kreiert hat. Bleiben wir beim Sandwich. Auch die amerikanische Variante basiert auf dem guten alten deutschen Butterbrot, wenn auch hier mehr Gewicht auf den Belag gelegt wird, als auf die Brot-Basis. Im Gegensatz zum Deutschen Butterbrot, das nicht zwingend „zusammengeklappt“ wird, befindet sich beim Sandwich der jeweilige Belag immer zwischen zwei Brotscheiben. Wieder anders ist das skandinavische Smörrebröd. Hier ist ein fantasievoller Belag deutlich wichtiger, als das darunter befindliche Brot. 

Wenn Sie jetzt Hunger bekommen haben, dann warten Sie doch nicht erst bis zum 27. September, sondern schmieren Sie sich heute schon ein leckeres Butterbrot und setzen sich damit vor ihren PC. Denn auch beim Spielen in einem seriösen Online Casino ihrer Wahl lässt sich eine Stulle, eine Schnitte oder ein Bütterken ganz wunderbar genießen.