+ Jetzt anmelden und über 250 Freispiele erhalten! 250 FREISPIELE HOLEN!
Jetzt anmelden und über 250 Freispiele erhalten!

Hedgefonds Parvus will William Hill verkaufen

parvusWürde es um das schöne Thema Liebe und Flirten gehen, würde wohl in einem vergleichbaren Fall, wie es seit rund einem Jahr beim Buchmacher und Online Casino Anbieter William Hill und seinen Verehrern abläuft, davon gesprochen werden, dass hier der Angebetete deutlich unklare Signale über eine mögliche zukünftige Vereinigung sendet. Waren es zuerst die beiden Riesen 888holdings und die Rank Group, die William Hill gleich mit zwei Fusionsangeboten köderten, um zusammen einen wahren Online Glücksspielgiganten zu formen, so trudelte später noch ein Übernahmeangebot vom kanadischen Besitzer von Pokerstars und Full Tilt Poker, der Amaya Gaming Group ein. In beiden Fällen jedoch kam es zu keiner gegenseitigen Einigung. Die 3-Wege-Fusion mit 888holdings und der Rank Group wurde als zu risikoreich eingestuft und zudem war dem Vorstand die angepeilte Offerte von 3,64 Englischen Pfund per Aktie, was einem Gesamtwert von rund 4,2 Milliarden Englischen Pfund entspricht, deutlich zu wenig. Dem Übernahmeangebot von Seiten Amayas wiederum, machte der größte Einzelaktionär von William Hill, der Hedgefonds Parvus einen Strich durch die Rechnung, der keinerlei Interesse zeigte auch nur ansatzweise über einen Verkauf an die Kanadier auch nur eine Sekunde lang nachdenken zu wollen. Jetzt nachdem nun einige Monate ins Land gegangen sind, die Bilanz des Online Casino Anbieters weiterhin nicht gerade rosig aussieht und zudem auch noch neue Regularien für den Glücksspielmarkt in Großbritannien im Raum stehen, scheint sich Parvus nun doch dazu entschlossen zu haben, William Hill möglichst in eine lukrative Ehe mit einem anderen führenden Online Casino oder einem anderen großen Buchmacher zu manövrieren. (Quelle: thetimes.co.uk)

Möglicherweise dürften wohl einige Anleger mit feuchten Augen auf das zurückliegende Angebot der 888holdings und der Rank Group zurückblicken, denn den damalige angebotenen Preis von 3,64 Englischen Pfund würde heute wohl kein Übernahmeinteressent mehr zahlen. Seit den Verkaufsgerüchten Mitte vergangenen Jahres ist der Kurs der William Hill Aktie regelrecht abgestürzt und das Papier notiert mittlerweile nur noch bei 2,64 Englischen Pfund.

Schlechte Zahlen und mögliche Gesetzesänderungen machen Parvus nervös

Mit seinen rund 14,3 Prozent der Aktien an William Hill ist der Hedgefonds Parvus nicht nur der größte Anteilseigner des Online Casino Betreibers, sondern besitzt zudem auch das mit Abstand größte Stimmgewicht innerhalb des Unternehmens und so geht nichts ohne deren Zustimmung. Sah es im letzten Jahr noch so aus, als ob Parvus an keiner Übernahme von William Hill durch Konkurrenten interessiert sei und sogar öffentlich den Vorstand des Buchmachers heftig für das Geflirte mit Amaya kritisierte, so scheint nun eine 180°-Wende bei den Verantwortlichen eingekehrt zu sein. Möglicherweise glaubte der größte Besitzer an Aktien noch bis zum Ende des letzten Jahres, dass William Hill die Kehrtwende in seinen Geschäftsbereichen noch von allein schaffen würde, doch zeigten auch die letzten Finanzupdates, dass hier nicht wirklich etwas grundlegend voran geht. Der immer weiter in den Keller rutschende Aktienkurs, der nicht nur eine Übernahme des Unternehmens durch die Konkurrenten immer günstiger macht, sondern auch die möglichen Gewinne für die Anleger aus einem Verkauf der Wertpapiere immer weiter schmälert, dazu anhaltend, ständig unter den eigenen Erwartungen liegende Umsätze und Gewinne, plus der möglichen Änderungen in der Glücksspielgesetzgebung in Großbritannien, scheinen für den Hedgefonds nun zu einer Gemengelage zu werden, bei der es ratsam erscheint William Hill zu verkaufen. Erst vor wenigen Tagen meldete die große britische Tageszeitung SundayTimes, das Parvus nun doch verkaufen möchte und die ersten Interessenten bereits auf Tuchfühlung gehen.

William Hill, der Besitzer von Online Casinos und Anbieter von Sportwetten hat seit über einem Jahr mit massiven Problemen in seinem gesamten Online Glücksspielgeschäft zu kämpfen, welches deutlich hinter den selbst erklärten Erwartungen hinterher hinkt.

Eine neue Chance für die 888holdings

In der Chefetage der 888holdings, die nicht nur im Bereich der Sportwetten sehr gut aufgestellt sind, sondern zudem auch eines der besten Online Casinos betreiben, dürfte die Nachricht über ein Umdenken auf Seiten von Parvus im Falle William Hill, äußerst wohlwollend aufgenommen worden sein. Zwar wurde die Fusionspläne, zusammen mit der Rank Group und dem Buchmacher zu verschmelzen, vorerst nach den zwei Absagen auf Eis gelegt, doch aus den Schubladen sind sie noch lange nicht verschwunden. Schließlich schleichen sowohl William Hill, als auch die 888holdings seit einigen Jahren umeinander, wie die Katzen um den Futternapf. Jeder versuchte schon mehrfach den Rivalen zu übernehmen, doch bislang ohne Erfolg. Ändern könnte sich dies nun in diesem Jahr, denn fallende Aktienkurse sind immer ein Risiko, doch noch geschluckt zu werden und ewig werden die Anleger dem Trauerspiel wohl auch nicht mehr weiter zuschauen. Neben der 888holdings wird auch noch ein zweiter heißer Übernahmekandidat gehandelt, die GVC Group. Mit der Übernahme von bwin.party mit seinen starken Marken bwin und PartyCasino vor etwas mehr als anderthalb Jahren, hatte der Konzern schon einmal bewiesen, auch eine Übernahme eines deutlich größeren Rivalen stemmen zu können. Wer am Ende auch immer den Zuschlag für den Aufkauf oder eine Fusion mit William Hill bekommen wird, eines ist sicher, es muss ein Menge geschehen, um diesen alten Veteranen der Online Glücksspielindustrie wieder auf Vordermann zu bringen.

Hedgefonds Parvus will William Hill verkaufen
5 (100%) 3 votes

Von | 2017-02-16T15:38:25+00:00 16. Februar 2017|Kategorien: 888, Casino News, Nachrichten, Wirtschaft|Tags: , , , |

Über den Autor:

Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Schauen Sie bitte in Ihren Posteingang, um Ihre Newsletter-Anmeldung zu bestätigen. Vergessen Sie nicht, auch im SPAM-Ordner zu schauen, falls Sie die E-Mail nicht finden.