Grausam: Mitarbeiter in Spielothek brutal ermordet

Mitarbeiter in Spielothek brutal ermordet

Görlitzer Park in Berlin

Vor kurzem berichteten wir noch über die zunehmenden Raubüberfälle auf Automatencasinos in Deutschland. Den traurigen Höhepunkt dieser zum Volkssport ausartenden Verbrechen markiert nun der Mord an einem Mitarbeiter einer Spielothek in Berlin-Kreuzberg. Das noch vor Jahren als Vorzeigestadtteil für multikulturelles Zusammenleben ausgerufene Kreuzberg versinkt von Jahr zu Jahr immer mehr im Sumpf des Verbrechens. Galten früher noch der türkischen Gemüsehändler um die Ecke und die schicken Cafes und Bars als Aushängeschilder für ein trendiges, modernes Berlin, so stehen heute vor allem der Görlitzer Park mit seinem Drogenhandel und Bandschlägereien sowie der jetzige Mord in einer Spielothek im Blick der Öffentlichkeit. Sodom und Gomorra lassen grüßen!

Mitarbeiter in Spielothek wurde gefesselt und erstickt

Als der Betreiber der Spielbank 21 am 24.11.2015 in der Schönleinstraße in Kreuzberg gegen 8 Uhr morgens die Türen aufschloss bot sich ihm ein Bild, das er wohl sein Leben lang nicht mehr vergessen wird. In seinem Geschäft fand er seinen 49jährigen Mitarbeiter leblos und an Armen und Beinen gefesselt vor. Da die Spielautomaten alle samt aufgebrochen waren und sämtliches Bargeld entwendet wurde, geht die Polizei in Berlin von einem Raubüberfall mit Tötung aus. Polizeisprecherin Kerstin Ziesmer bestätigte dies gegenüber der B. Z. Zitat: „Es besteht der dringende Verdacht eines Tötungsdelikts.“ Kurz nach dem Anruf durch den Betreiber der Spielbank begann die Spurensicherung mit Ihrer Arbeit. Der dabei eingesetzte Hund nahm Witterung auf und die Mordkommission ging der Fährte nach. Diese führte die Beamten zu einer U-Bahnstation, dort jedoch verlief die Spur im Sande. Ob es sich bei diesem kaltblütigen Mord um die Tat einer professionellen Bande oder eines Einzeltäters handelt, ist nach vorläufigen Ermittlungsstand nicht verifizierbar.

Was werden die Politik und die Polizei gegen die zunehmende Gewalt unternehmen?

Wer jetzt denkt, dass die zunehmend grassierende Gewalt gegenüber Spielotheken zu einem besseren Schutz für Kunden und Mitarbeiter führen wird, der befindet sich auf dem sprichwörtlichen Holzweg. Anstatt Gesetze für ein sicheres Zocken und deren Spielstätten zu erlassen oder die polizeilichen Kräfte in Problembezirken zu stärken, erließ die Politik lieber ein Gesetz, welches Mitte 2016 in Kraft tritt und für viele Betreiber von Casinos das Aus bedeutet. Wofür Geld in Berlin für Sicherheit ausgeben, was die hochverschuldete Stadt ja sowieso nicht hat, wenn man die ungeliebten Gambler und Freunde von Casinospielen doch per Gesetz vor Berlins Türen setzen kann! In dieser Stadt scheint Hopfen und Malz verloren zu sein und so wird der Trend, das Abwandern von Zockern hin zu den Online Casinos, wohl weiter anhalten. Die Sicherheit der eigenen Gesundheit geht nun einmal auch bei der Ausübung des geliebten Hobbys vor. 

 Quelle: BZ Youtube Channel

 

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Danke für lhre Wertung!
Von Gerda Hartig | 24. September 2018 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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