Grand Casino in Baden baut um

Grand Casino in BadenWer die Schweiz kennt und Las Vegas in Amerika sieht, der sieht sofort den Unterschied. Nach dem Willen des Besitzers vom Grand Casino in Baden, Detlef Brose, soll sich dieser Umstand jedoch schon sehr bald ändern. Brose hat mit dem Grand Casino große Pläne.

Anpacken und ausbauen

Wer das Grand Casino in Baden regelmässig besucht hat nicht etwa ein Spielsuchtproblem, er hat vielmehr bereits längst erkannt dass sich das Casino derzeitig im Umbruch befindet. Die rund 4,6 Millionen Franken Gewinn des letzten Geschäftsjahres wollen ja schließlich gut investiert werden. Nahezu täglich arbeiten fleissige Menschen mit Bormaschinen und Hammer in der Zeit von vier Uhr in der Früh bis zur Casino-Öffnung um elf daran, dass das Casino noch größer und interessanter wird. Das erklärte Ziel von Detlef Brose ist klar formuliert - das Casino soll künftig seinen Besuchern mehr Unterhaltung und Entertainment bieten können. Bis zum 27.08.2016 ist noch Zeit, dann möchte Brose mit seiner "Fresh-Up-Party" die offizielle Eröffnung des neuen Casinos feiern. Zu diesem Zweck hat sich der Casino-Chef etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Eine Burlesque-Show mit der Hauptakteurin Zoe Scarlett sowie die legendäre britische Pop-Band "Hot Chocolate" werden die Besucher unterhalten.

Ganz im Vegas-Gedanken

Natürlich werden Spötter anmerken, dass die britische Band "Hot Chocolate" ihren letzten Hit vor über 30 Jahren hatte und dass der damalige Sänger Errol Brown bereits seit einem Jahr verstorben ist, jedoch geht der Gedankengang von Detlef Brose eindeutig in die richtige Richtung. Da der Casino-Betrieb während des Umbaus vollständig weiterläuft darf davon ausgegangen werden, dass sich die Casino-Einnahmen in diesem Jahr ähnlich erfreulich entwickeln wie im vergangenen Jahr. Vielleicht kann Detlef Brose dann auch seinen Besuchern neben dem hauseigenen Würfelspiel aktuelle Stars aus der Unterhaltungsbranche präsentieren. Platz genug sollte dann vorhanden sein, denn die Grossraum Heineken-Bar ist bereits aus dem Eingangsbereich verschwunden. Auf diesem Areal sollen künftig Live-Musiker sowie DJs eine Bühne finden. Auch das hauseigene Spielsaalrestaurant wird aufwendig restauriert und optisch dem legendären Bugsy Siegel, seines Zeichens Mitbegründer des größten Casinos in Las Vegas, nachempfunden. Es bleibt nur zu hoffen, dass Detlef Brose nicht ähnliche Kontakte zur Mafia pflegt wie seinerzeit Bugsy Siegel.

Auffällig dürfte auch die Pilzskulptur in der Multimedia-Kuppel werden, die derzeitig noch in Planung ist. Die Skulptur soll jedoch nicht nur optische Funktionen erfüllen, sie soll auch vielmehr die Akkustik des Raumes beeinflussen. Ob sich mit dieser Akkustik die Musik von "Hot Chocolate" besser genießen lässt oder nicht sei an dieser Stelle einmal dahingestellt.

Fakt ist jedoch, dass Brose mit seinen Neuerungen im Casino Baden durchaus sinnvolle Änderungen eingeführt hat. Er selbst sieht darin eine logische Konsequenz seiner Ansicht, dass ein Casino nicht nur ein Ort des Spielens sondern vielmehr auch der Unterhaltung sein sollte. Dass der Casino-Chef jedoch nicht nur die Stammgäste beglücken möchte sondern auch noch ein Herz für Neubesucher des Casinos hat wird dadurch deutlich, dass eine gänzlich neue Newcomer-Ecke in dem Casino entstehen wird. Diese soll als Anlaufpunkt für eben jene Besucher dienen, die noch vollständig unerfahren im Glücksspielbereich sind. Da die Zeit drängt werden somit alle Beteiligten noch viel zu tun haben, bevor endlich Las Vegas Feeling in der Schweiz einhalten kann.

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Danke für lhre Wertung!
Von Gerda Hartig | 8. August 2016 | Kategorien: Casinos, Nachrichten | Labels: , , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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