Film-Preise gibt es wie Sand am Meer. Und das rund um den Globus. Zahlreiche Auszeichnungen werden dabei jedes Jahr verliehen: für den besten Film, die besten Darsteller, die beste Regie.... Angeführt wird das Film-Preis-Spektakel von der jährlichen Oscar-Verleihung in Los Angeles, die regelmäßig im Februar stattfindet. Dieses Event kennt jeder. Auch die GlücksSpirale kennt jeder – zumindest in Deutschland. Aber nur ganz wenige wissen, dass auch die GlücksSpirale einmal im Jahr einen Film Award verleiht. Interessierte, Hobbyfilmer und Kameraprofis aufgepasst! Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Anmeldung, das Einreichen eines Spots und die Preisgelder.   

„Schwerstarbeit bei der Kür der besten Filme“

GluecksspiraleJetzt heißt es wieder: Ran an die Kamera! Beim „GlücksSpirale Film Award 2019“ winken auch diesmal 7.500 Euro für den besten einminütigen Film zum Thema Glück. Anmeldeschluss ist der 5. Januar 2020. Alle Teilnehmer können ihre Webclips unter gluecksspirale.de/filmaward hochladen, sofern sie nicht länger als 60 Sekunden sind. Dort findet man auch weiterführende Informationen zu diesem Wettbewerb – ebenso, wie auf der Facebook-Fanpage.Einreichen kann man Webclips, die sich mit Gewinnen, Glück oder der GlücksSpirale auseinandersetzen. Der Wettbewerb ist bundesweit ausgeschrieben und verspricht eine hohe Sieg-Prämie. Aber nicht nur der erste Preis gewinnt Geld. Auch der 2. Platz ist mit 3.500 Euro gut dotiert, und der 3. Preisträger erhält 2.000 Euro. Jeweils 1.000 Euro winken den Filmemachern, die in den Rubriken Heartbraeker, Querdenker und Publikumsliebling gewinnen. Bei den beiden Erstgenannten handelt es sich um den „emotionalsten Film“ und um die „pfiffigste Idee“. Darüber hinaus werden auch die zweiten Plätze in diesen Kategorien prämiert. Sie erhalten jeweils 500 Euro. Die dritten Plätze werden immerhin noch mit einem Jahreslos der GlücksSpirale bedacht. Friederike Sturm ist Vorsitzende der GlücksSpirale und die Präsidentin von Bayern LOTTO. Sie geht davon aus, dass auch im fünften Jahr des Wettbewerbs wieder tolle Beiträge eingereicht werden und die GlücksSpirale anspruchs- oder humorvoll in Szene setzen: „Ich freue mich auf jede Menge Highlights auf der Leinwand und rechne wieder mit Schwerstarbeit bei der Kür der besten Filme.“

Renommierter Kurzfilm-Wettbewerb seit 2015

Die GlücksSpirale ruft diesen Kurzfilm-Wettbewerb bereits seit 2015 aus. Talente, die vor und hinter der Kamera kreativ sind, haben die Möglichkeit, sich sowohl an ihren eigenen Fähigkeiten, wie an dem Urteil der Fachjury messen zu lassen. Und dann hat auch noch das filminteressierte Publikum ein Wörtchen mitzureden. Mittels Online-Voting darf jeder, der Spaß daran hat, für seinen Favoriten abstimmen und ihm somit möglicherweise zum begehrten Publikumspreis verhelfen. Hierfür gibt es eine Vorauswahl der Kurzfilme, die in einem bestimmten Zeitraum online präsentiert werden. Die Teilnahmevoraussetzungen besagen, dass ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht sein muss sowie ein Deutscher Wohnsitz notwendig ist. Ansonsten kann sich jeder bewerben, egal ob Hobbyfilmer, absoluter Film-Neuling oder Filmhochschüler. Die Bewertungskriterien der Fachjury liegen 

insbesondere bei Qualität, Idee und der „kreativen Verbindung zur Marke GlücksSpirale.“ Bei einer feierlichen Preisverleihung werden die ausgewählten Filme vorgeführt und die Preisträger im Anschluss ausgezeichnet.

Hohes Niveau im Vorjahr

Die Film-Spots, die im vergangenen Jahr eingereicht wurden, bewiesen wieder mal aufs Neue, dass es kaum etwas „bunteres“ als Glück gibt, und dass dies so „einzigartig wie der Mensch“ selbst ist. In 2018 hieß der Siegerfilm „Dieter“, bei dem es um „...fleischgewordene Lebensfreude von rund 130 Kilo Lebensgewicht“ ging. Ein faszinierendes kleines Kunstwerk von Katharina Kiesl, die nicht nur den 1. Platz in der Kategorie Bester Film einheimste, sondern sich on top den 2. Platz in der Rubrik Publikumsliebling holte. Mit dem 2. Platz als Bester Film wurde Holga Rosen ausgezeichnet, der am Familien Kaffeetisch den Sohn des Hauses einfach mal zum Werwolf mutieren ließ. Den 3. Platz in dieser Kategorie belegte Matthias Waetzel und wurde darüber hinaus als Sieger des Heartbreaker-Beitrags gekürt.

Matthias Landthaler ging mit seinem Beitrag „Jeder hat eine Schanze verdient“ als Gewinner im Bereich Querdenker vom Platz. Den 2. Platz belegte in dieser Kategorie Aaron Elderby mit seinem Glücksspiel-Abenteuer im Weltraum, das mit seinen Symbolen ein wenig an ein typisches Online Casino Spiel erinnert. Den 3. Platz bekam Christoph Kuckelkorn für seinen Beziehungs-Fauxpas. Der 2. Heartbreaker-Platz ging an die Badezimmer-Groteske vom Dieter Herker und der dritte an Peter Schiffmann, der einen jungen Mann bei Wind und Wetter hinaus schickt, um sein Glück bei einem vierblättrigen Kleeblatt zu suchen. Gina Potthof entschied mit ihrem sehr künstlerisch gestalteten GlücksSpirale-Spot das Rennen um die Publikumsgunst für sich. Den dritten Platz belegte Marc Tort y Bielefeld mit „7 Zahlen – ein Traum“.

In den vergangenen Jahren bestand die Jury aus dem Regisseur und Autor Philip Fricker und dem Filmproduzenten Felix Parson. Außerdem war Ernst Jürgens, ein Professor für Design digitaler Medien und Journalismus, Gabriele Goderbauer-Marchner, eine Journalismus-Professorin sowie Journalistin sowie Erwin Horak, dem ehemaligen Präsident von LOTTO Bayern und Federführer der GlücksSpirale im Deutschen Lotto- und Totoblock.

50 Jahre Glücksspirale

Die Glücksspirale ist eine sogenannte Nummernlotterie – ebenso wie Super 6 und Spiel 77. Erstmals eingeführt wurde sie gemeinsam von den öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten und mit dem Nationalen Olympischen Kommitee im Jahre 1969 und war ursprünglich als eine zeitlich begrenzte Lotterie vorgesehen. Die erzielten Einnahmen sollten der Finanzierung der Olympischen Sommerspiele 1972 zu Gute kommen und im Anschluss auch der Fußball-WM 1974 in Deutschland. Nachdem diese sportlichen Ereignisse vorbei waren, wurde die Glücksspirale 1975 zunächst eingestampft, ein Jahr später aber von den Lotto- und Toto-Gesellschaften mit neuem Leben erweckt.  Seither verteilen sich die Einnahmen auf die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, den Deutschen Sportbund und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.