Heute ist nicht Freitag der 13te, geschweige denn der 17te. Aber wir befinden uns ja auch nicht in Italien. Da wäre der Artikel unter Umständen erst gar nicht verfasst worden, denn Freitag der 17te gilt in Italien als besonderer Unglückstag. Wir haben August, also der achte Monat, und 8 ist eine Glückszahl, laut chinesischer Tradition. „Ba“, das mandarin-chinesische Wort für Acht, ähnelt dem Wort „fa“, welches für „reich“ steht. Demnach wird dieser Artikel wohl unter einem guten Stern stehen. Die „ungläubigen“ Leser und Leserinnen tun dies sicher als Unsinn ab, aber die „Gläubigen“ unter den Glücksspielern wissen um die Macht von Zahlen, Ritualen, Farben, Handlungen und Sprüchen. Sie pflegen die alte Tradition des Aberglaubens und können sich auf eine Jahrhunderte alte Geschichte berufen. Der Aberglaube kennzeichnete zu seiner Entstehung im 12. Jahrhundert zuerst vom christlichen Glauben abweichende Inhalte, später setzte die Aufklärung dem Spuk ein Ende. Heute sagen Gelehrte, dass Aberglaube beinhaltet: „Glaubenssätze und Praktiken, die wissenschaftlich unbegründet sind und nicht dem erreichten Kenntnisstand einer Gesellschaft entsprechen.“ Also versuchen wir die Welt einfach nur besser zu verstehen, falls Phänomene auftreten, die wir nicht verstehen. Warum fällt z.B. die Kugel beim Roulette jetzt schon das zehnte Mal auf Rot? Aberglaube gibt uns das gute Gefühl, doch noch etwas unter Kontrolle zu haben und nicht alles dem Zufall überlassen zu müssen. Dies gestaltet sich beim Glücksspiel natürlich mitunter recht schwierig. Egal ob es sich in realen Casinos oder in den besten Online Casinos 2019 abspielt. 

Casino ZypernDie Macht der Zahlen

Es gibt gute und es gibt schlechte Zahlen. Die Sieben gehört sicherlich zu den guten Zahlen – wenn auch nicht in der chinesischen, vietnamesischen und thailändischen Kultur. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Schon der alte Grieche Pythagoras betrachtete die 7 als die perfekte Zahl. Verliebte sind im siebten Himmel, die Woche hat sieben Tage, es gibt sieben Weltwunder, die Mauern von Jericho stürzten ein, nachdem die Israeliten siebenmal um die Stadt zogen, die Menora hat sieben Arme, Muslime müssen die Kaaba auf der Pilgerreise nach Mekka sieben Mal umrunden. Und statistisch gesehen, ist die Sieben die Zahl, die am häufigsten genannt wird, wenn man eine Zahl zwischen 1 und 10 nennen soll. In vielen Casinos blinkt irgendwo eine Sieben und viele klassische Spielautomaten haben neben vielen anderen Zeichen auch immer eine 7. Und da wäre ja auch noch James Bond 007!

Über die 8 haben wir schon eingangs gesprochen. Als Glückszahl ist sie aus dem asiatischen Raum nicht weg zu denken. Erinnern sie sich noch an die Olympiade 2008 in Peking. Sie startete am 08.08. um 8.08 Uhr. Sicherlich kein Zufall, und auch einige Online Casinos benutzen die 8 recht häufig in ihrem Namen, wie beispielsweise das 888 Casino mit den neuen High 5 Games im Sortiment. 

Wie jeder weiß, gehört die 13 zu den schlechten Zahlen. Die Angst davor führt so zu schrecklichen Krankheitsbildern wie „Triskaidekaphobie“ oder „Paraskavedekatriaphobie“, beides bedeutet: die Angst vor der 13 und insbesondere vor Freitag dem 13ten. Ihr Ursprung ist wohl in der Bibel begründet: Judas war der 13te Jünger, der Jesus an einem Freitag verriet. Es nahm kein gutes Ende. Und so gibt es in vielen westlichen Kulturen keinen 13ten Sitzplatz im Flieger, keine 13te Etage in Hotels und 13 Personen können unmöglich zu einem Essen eingeladen werden

Aber es gibt natürlich noch eine Menge anderer Zahlen, die in verschiedenen Ländern verschiedene Bedeutungen haben. Dabei ist es interessant zu beobachten, dass in der asiatischen Kultur westliche Glückszahlen oftmals Unglückszahlen sind. 

Rituale und andere Merkwürdigkeiten

Jeder Mensch hat natürlich seine eigenen Rituale oder Glücksbringer, aber es scheint doch sowas wie einen allgemeingültigen Code zu geben bzw. scheinen viele Glücksspieler dieselben Rituale zu verfolgen. Gerade bei Roulette, Poker und Würfelspielen sind solche zu beobachten. So sind folgende Dinge zu beachten, um kein Unglück zu provozieren:

  • Die Unglückszahl 13
  • Niemals einem anderen Spiel Geld leihen
  • Polierte Spieltische sind zu meiden
  • Sich keinesfalls während des Spiels auf dem Stuhl drehen
  • Gewinne oder Verluste werden erst nach dem Spiel gezählt, nicht während des Spiels. Also Hände weg von den Chips.
  • Pfeifen, mag es auch melodisch sein, ist während des Spiels aber zu unterlassen
  • Während des Spiels die Beine zu überkreuzen oder die Daumen zu drücken, bringt auch kein Glück.
  • Eine 50 Dollar Banknote: Amerikanische Spieler akzeptieren keine 50 Dollar Banknoten, da sie Unglück bringen sollen. Die Legende besagt, dass dieser Aberglaube von Gangmitgliedern stammt, die 50-Dollar-Noten in die Taschen ihrer toten Opfer steckten.
  • Kein Handwechsel beim Würfelspiel.
  • Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Rituale, die das Glück günstig beeinflussen können. Dazu gehören unbedingt:
  • Glücksbringer jeder Form und Gestalt – beliebt sind Hasenpfoten, der Glückspullover, die Glücksunterwäsche etc. ; etwas aus der Mode gekommen ist das vierblättrige Kleeblatt.
  • Die Roulettekugel während des Spiels verfluchen. Viele Spieler schwören darauf.
  • Ein Partner oder eine Partnerin bringen Glück – also beim Spiel. So wie es Musen für Künstler gibt, schwören auch einige Spieler auf Begleitung beim Spiel. Manchmal reicht die bloße Anwesenheit, manchmal muss auf die Würfel geblasen werden. 
  • Die Spielstätte oder den Slot verlassen. Viele Spieler wenden den Blick von Spielautomaten oder Verlassen den Spieltisch, um das Glück nicht durch böse Blicke oder eine schlechte Aura zu beeinflussen.

Natürlich kann man sich auch die Hilfe der Götter bzw. Göttinnen einholen. Ein kleines Gebet, ein kleines Opfer hier oder dort oder einfach ein Amulette sollen schon den ein oder anderen Gewinn beschert haben. Dabei steht natürlich die römische Glücksgöttin Fortuna an vorderster Stelle. Wer es lieber christlich mag, findet in der Märtyrerin und Heiligen Corona die richtige Ansprechpartnerin für sein Glück. In Bayern und in Österreich gibt es sogar eigene Wallfahrtsorte für die gekrönte Schutzpatronin der Glücksspieler. 

Ein jeder Spieler oder Spielerin kann die Liste bestimmt um einige persönliche Rituale oder Glücksbringer erweitern. Worauf es letztendlich ankommt – das es wirkt und hilft. Und lassen Sie sich beim Spielen nicht alles durch Wahrscheinlichkeit und Statistik vermiesen. Wenn Aberglaube nicht funktionieren würde, gäbe es ihn schon lange nicht mehr - Also statistisch gesehen. Ein Blick auf unseren Casino Ratgeber sowie Online Slot Ratgeber kann Ihnen den entscheidenden Vorteil dank richtigem Know-How verschaffen.