Glücksjäger verzichtet auf 15´000 Franken Gewinn

Glücksjäger verzichtet auf 15´000 Franken GewinnVielen Menschen ist der Umstand bewusst, dass derjenige, der Geld verdienen möchte, zunächst erst einmal Geld investieren muss. Auch Glücksjäger kennen diese alte Weisheit, die heutzutage noch immer Bestand hat. Im Fall eines Freiburgers jedoch wurde diese Weisheit zu einem regelrechten Alptraum, den letztlich kein ambitionierter Glücksspieler jemals erleben möchte.

Das Risiko ist bekannt

Zugegeben, jeder Mensch der sich dem Glücksspiel widmet weiß um den Umstand Bescheid, dass eben nicht nur Gewinne anstehen sondern vielmehr auch ein Verlust zu befürchten ist. Dieser Fakt ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Glücksspiels und kein ernsthafter und seriöser Anbieter wird seinen Spielern nur Gewinne versprechen können. Was einem Freiburger jedoch widerfahren ist hat mit Seriosität sehr wenig zu tun und verdeutlich wieder einmal sehr genau, dass bei der Wahl des Online-Casinos offene Augen zwingend erforderlich sind. Nachdem sich der Freiburger bei dem besagten Online-Casino angemeldet hat investierte er zunächst erst einmal 2´000 Franken als Startkapital. In der Zeitung "Le Matin" berichtete er davon, dass er anfangs eine kleine Pechsträne hatte, was auch sicherlich nicht dem Anbieter anzukreiden ist. Da sich das Blatt jedoch sehr schnell wandelte blieb er bei dem Anbieter, zumal er sehr gutes Geld verdiente. Knap 15´000 Franken standen am Ende auf seinem Spielerkonto zubuche wobei der Unterschied zwischen Geld verdienen und Geld wirklich erhalten dem Freiburger mittlerweile mehr als deutlich geworden ist.

Das Drama mit der Auszahlung

Eines kann man dem Glücksjäger mit Sicherheit nicht vorwerfen - Gier. Als er die 15´000 Franken auf seinem Spielerkonto sah gab sich der Freiburger damit zufrieden und wollte aussteigen. Er erinnerte sich dabei an eine andere alte Weisheit "wenn es am Schönsten ist, dann soll man gehen!". Eine Pechsträne, wie er sie zu Beginn seines Spiels in dem Online-Casino hatte, wollte er schlicht und ergreifend nicht noch einmal riskieren und stattdessen ein schönes Wochenende mit seiner Frau verbringen, welches er von dem Gewinn zu bezahlen plante. Hierfür musste er jedoch zunächst erst einmal das Geld von seinem Spielerkonto auf sein reales Konto transferieren. Dass diese Maßnahme derartig problematisch werden würde, hätte sich der Glücksjäger mit Sicherheit in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Die 24 Stunden Wartefrist, die ihm auferlegt wurden, sind in der Branche durchaus üblich und waren noch kein Grund für eine Skepsis. Auch die Anforderung einer Kopie der ID des Spielers seitens des Casinos ist nicht ungewöhnlich, zumal diese Kopie in Verbindung mit der Wohnsitzbestätigung abverlangt wurde. Der Glücksjäger dachte zunächst, dies sei ein Zeichen von Seriosität des Anbieters, was ja für gewöhnlich auch stimmig ist. Also erfüllte er brav alle Anforderungen und übermittelte die Unterlagen per Mail als Anhang an den Anbieter.

Die Nachricht, die er daraufhin erhielt, erstaunte den Glücksjäger jedoch schon ein wenig. Er erhielt eine automatische Antwort des Online-Casinos, dass die entsprechenden Unterlagen nochmals gesendet werden sollten. Als Grund hierfür gab der Anbieter an, dass die entsprechenden Anhänge in der Mail nicht hätten geöffnet werden können. Natürlich muss ein Glücksspielanbieter die Unterlagen ja schließlich sichten, bevor die Auszahlung genehmigt werden könne. Der Freiburger überprüfte sämtliche Unterlagen und übermittelte sie auch nochmals. Um gänzlich auf Nummer sicher zu gehen übermittelte er die Unterlagen sogar in verschiedenen Formaten, doch half auch diese Maßnahme nicht. Ein wenig entnervt wandte sich der Freiburger an den Kundensupport. Seinen Lösungsansatz, die entsprechenden Unterlagen per Fax zu übermitteln, musste der Anbieter aufgrund des Fehlens eines Faxgerätes ablehnen. Nachdem mehrere weitere Versuche der Dokumentenübermittlung erfolglos blieben resignierte der Freiburger letztlich und löschte seinen Account bei dem Online-Casino. Damit verzichtete er auf 15´000 Franken.

Erstaunlich ist, dass der Glücksjäger diesen Schlag äußerst gelassen hinnahm. Da er sich, nach eigenen Angaben in einer sehr guten finanziellen Lage befindet, könne er mit der Angelegenheit abschließen. Ihm ging es einzig und allein darum, dass andere Spieler vor unseriösen Anbietern gewarnt werden. Der Anbieter selbst wollte sich zu diesem Vorfall nicht weiter äußern jedoch sprach Emmanuelle Mossuz von "Rien Ne Va Plus", einer Präventionsstelle zur Thematik Spielsucht, von einer gezielten Vorgehensweise einiger "schwarzer Schafe" im Online-Glücksspielbereich. Die Masche dieser Anbieter ist es, die Spieler am Aufhören des Spiels zu hindern und immer weiter zu spielen, so dass der Gewinn irgendwann verloren geht. Aus diesem Grund sollte jeder Glücksjäger bereits im Vorwege der Anmeldung einen Kundensupport-Check unternehmen und die Bewertungen im Internet sehr genau prüfen.

1 2 3 4 5
Glücksjäger verzichtet auf 15´000 Franken Gewinn
(0%) votes
Danke für lhre Wertung!
Von Engelbert Breitner | 24. September 2018 | Kategorien: Casinos, Nachrichten |

Über den Autor: Engelbert Breitner

Engelbert Breitner
Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar