Geldgeber für schwimmendes nordkoreanisches Casino gesucht

SPEED ROULETTE von EvolutionEs ist immer wieder faszinierend, wie es der Mensch fertigbringt, die angenehmen Dinge des Lebens miteinander zu verknüpfen und auf dem Markt mit neuen Innovationen zu punkten. Ausgerechnet Nordkorea, bislang nicht gerade das Mekka für Glücksspieler, hat eine neue Idee für ein schwimmendes Casino. Das Problem ist nur, dass es den Nordkoreanern an den entsprechenden Finanzmitteln zur Umsetzung des Vorhabens mangelt. Aus diesem Grund sucht das Land nunmehr Investoren für die Realisierung.

Ein ganz neuer Weg für Glücksspieler

Es mag durchaus Menschen geben, für die eine Fahrt auf dem Meer mit einem Kreuzfahrtschiff als echtes Glücksspiel anzusehen ist. Die Passagiere der MS Titanic, die ja bekanntermaßen einem Eisberg zu nahe kam und aus diesem Grund unterging, würden diese Ansicht zweifelsohne bestätigen können, wenn sie denn noch leben würden. Das majestätische Schiff, einst als größtes Schiff seiner Generation erbaut, galt zwar als unsinkbar, soll jedoch für die undurchsichtige Nation Nordkorea ja auch nicht als Vorbild gelten. Nach einhelligen Presseberichten plant die Nation, die seit Jahrzehnten in einer Dauerfehde mit dem Nachbarn Südkorea steht, derzeitig ausländische Geldgeber für ein Casinoschiff. Sowohl der Bau als auch der Betrieb soll dabei vollständig fremdfinanziert sein. Ob die Nordkoreaner bei ihrem durchaus potenten Nachbarn Südkorea angefragt haben oder ob dies nicht mit der politischen Einstellung vereinbar schien, dürfte an dieser Stelle erst einmal vollständig nebensächlich sein. Es darf allerdings bezweifelt werden.

Transparenter und interessanter für die Welt werden

Die Financial Times hat aktuell darüber berichtet, dass der autoritär geprägte Staat mit seinen 24 Millionen Einwohnern, eigens die 1988 gegründete Bergregion Kumgang erschlossen hat, damit ausländische Besucher mit ihrem Geld an entsprechenden Touren teilnehmen können. Dass diese Region in unmittelbarer Nähe zu der südkoreanischen Staatsgrenze liegt und nur sehr eingeschränkt nutzbar ist, dürfte nur sehr peniblen Gästen ein Dorn im Auge sein. Die Touren könnten ja als Erlebnistouren vermarktet werden, auch wenn die meisten Menschen derartige Ereignisse, wie sie sich zwischen Nord- und Südkorea auf politischer Ebene abspielen, mit Sicherheit nicht erleben möchten. Dies allein wäre schon ein Glücksspiel, auch wenn die eigentliche Tour mit dem geplanten Casinoschiff die gesamte Meeresstrecke zwischen Südostasien, Japan sowie den russischen Hafen in Wladiwostok umspannt.

Für das geplante Vorhaben benötigt Nordkorea Investitionen in einer Gesamthöhe von 20 Millionen Dollar. Nordkorea wendet sich diesbezüglich nicht nur an ausländische Unternehmen, die an guten Renditen interessiert sind, sondern vielmehr auch an private Geldgeber. Mit diesen Mitteln sollen die Touren der Royale Star, die im Hafen der Stadt Kosong mit ihren knapp 30.000 Tonnen liegt, finanziert werden. Die Royale Star ist dabei nicht einmal ein nordkoreanisches Schiff. Der Kreuzfahrtliner, der über ein riesiges Casino verfügen soll und seinen Gästen alle Annehmlichkeiten einer High-Society-Casinolandschaft zu bieten hat, cruised unter der sowjetischen Flagge so dass sich zweifelsohne die Frage stellt, warum der russische Staatspräsident Putin nicht eine Geldspritze in Richtung Nordkorea unternommen hat. Ob Putin die Rentabilität des nordkoreanischen Projekts anzweifelt oder ob die politische Lage in dem gespaltenen Land als zu heikel angesehen wird, dürfte sicherlich für ausländische Investoren eine überaus interessante Frage sein. Allein, der russische Präsident schweigt sich über diese Thematik aus. Angesichts der Tatsache, dass Putin selbst politisch stark von sich reden macht und mit wichtigeren Aufgaben beschäftigt scheint, ist dieser Umstand jedoch auch nicht weiter verwunderlich. 

Da das Casinoschiff sowohl Gäste aus Malaysia als auch auch China und Japan sowie aus Europa an Bord begrüßen möchte wäre es zweifelsohne ein Prestigeprojekt für das nordkoreanische Land. Es bleibt abzuwarten, ob das Werben um ausländisches Geld, welches für gewöhnlich erst nach dem Start des Casinos in die Staatskassen fliesst, tatsächlich von Erfolg geprägt ist. Die nächste Frage, die sich zweifelsohne stellen wird, ist hingegen politischer Natur. Wenn Nordkorea mit seinem Projekt tatsächlich Erfolg haben wird so darf doch stark angezweifelt werden, dass sich der südkoreanische Nachbar darüber freuen wird. Angesichts der sehr stark angespannten politischen Lage könnte so mancher Casinogast auf dem schwimmenden Casino ein Feuerwerk zu Gesicht bekommen, welches das beste Casino und das schönste Glücksspiel in den Schatten stellt. Unter diesem Gesichtspunkt hat Nordkorea bereits mit dem Anwerben des Projekts ein eigenes Glücksspiel gestartet. Es wäre sicherlich ratsam, zunächst erst einmal für ein politisch stabiles Klima zu sorgen, bevor das schwimmende Casino mithilfe der dann erfolgten ausländischen Investoren seinen Betrieb aufnimmt.

Geldgeber für schwimmendes nordkoreanisches Casino gesucht
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Von | 2017-04-06T09:29:43+00:00 6. April 2017|Kategorien: Casino News, Nachrichten, Vermischtes|

Über den Autor:

Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

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