Gauselmann verliert ebenfalls Casino-Lizenz in Österreich

Casino-Lizenz in ÖsterreichWie nicht wirklich anders zu erwarten kippte der österreichische Verwaltungsgerichtshof nun auch die dritte Lizenz für den Betrieb eines neuen Casinos in der Alpenrepublik, nur diesmal erwischte es nicht den Glücksspielkonzern Novomatic sondern den deutschen Automatenhersteller Gauselmann. Das für seine Marke Merkur Magie bekannte Unternehmen, dass auch in Sachsen-Anhalt zwei Casinos betreibt, wollte zusammen mit dem Casino Baden in Wien Süd-West im Palais Schwarzenberg eine neue Großraum Spielhalle einrichten und erhielt dafür 2014 die Genehmigung. Doch die Vergabe der Konzession strotzte nur so vor Verfahrensfehlern und die obersten Richter des Landes sahen sich nun genötigt das ganze Prozedere wieder zurück auf Anfang zu stellen. Das Konsortium aus Gauselmann und Casinos Baden rechnete schon seit der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs, die Lizenzen von Novomatic zu annullieren, damit, dass es auch sie treffen wird und bereiteten sich dem entsprechend vor. Vor einem Monat gaben die beiden bekannt, dass sie beim Verlust der Konzession definitiv vor Gericht ziehen wollen, denn bis her sind in das Projekt Palais Schwarzenberg schon über 4 Millionen Euro investiert worden. Ob die Lizenzen nun neu vergeben werden oder ob am Ende keiner ein neues Casino in Österreich betreiben darf, steht nach wie vor nicht fest und hier ist das Finanzministerium gefordert so schnell wie möglich für Klarheit zu sorgen.

Der Verwaltungsgerichtshof stellte in allen drei Fällen eklatante Fehler im Vergabeverfahren fest und bemängelte die völlige Intransparenz der Ausschreibung. Gegen die Vergabe der drei neuen Konzessionen hatte der ehemalige Erzrivale und zukünftige Tochterunternehmen von Novomatic geklagt. Die CASAG wollte damit erreichen, dass ihr Monopol beim Betrieb von Casino, sie besitzt die einzigen 12 in Österreich, nicht angetastet wird.

BSG Merkur Gauselmann in der „grünen Hölle“

Neben der schlechten Nachricht über den Verlust der Casino-Lizenz in Österreich gab es für Gauselmann auch einen Grund ein wenig stolz zu sein, zumindest auf einige seiner Angestellten, denn die Hobby-Radfahrer des Konzerns wagten sich auf den Nürburgring und erzielten beim „Rad am Ring“ gute Ergebnisse. Die Rennstrecke im Norden Bayerns ist auch bekannt als die „grüne Hölle“, denn zahlreiche Motorsportler ließen hier in der langen ereignisreichen Geschichte des Rundkurses auf dem Asphalt ihr Leben. Mit dem Fahrrad ging es natürlich etwas gemächlicher zu, doch waren Strecken zwischen 25km und 150km für die Sportler zu absolvieren. Die beste Platzierung für die BSG Merkur Gauselmann erreichte Mareike Kattner. Sie benötigte für die 25km lange Rundfahrt eine Stunde und acht Minuten und konnte sich damit am Ende mit Silber in ihrer Altersklasse schmücken. Ebenfalls hervorzuheben war die Leistung von Birgitta Wehrmeier, die mit dem vierten Platz beim 75km Rennen den Sprung aufs Treppchen nur knapp verpasste. In der Team-Wertung reichte es für die BSG Merkur Gauselmann am Ende für den guten zwölften Platz und so nahmen die Hobby-Radfahrer neben den Impressionen einer echten Rennstrecke auch allerlei positive Ergebnisse mit.

Für Evelyn Pfaffendorf, der Spartenleiterin Radsport der BSG Merkur Gauselmann, war die Teilnahme an der Sportveranstaltung „Rad am Ring“ ein voller Erfolg, denn sowohl im Einzel- wie auch im Teamwettkampf konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Für sie stand der Spaß und das gemeinsam Erleben besonders im Vordergrund und so darf davon ausgegangen werden, dass auch im nächsten Jahr die BSG Merkur Gauselmann in der „grünen Hölle“ wieder an den Start geht.

1 2 3 4 5
Gauselmann verliert ebenfalls Casino-Lizenz in Österreich
4.90 (98%) 10 votes
Danke für lhre Wertung!

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

Hinterlassen Sie einen Kommentar