Gauselmann-Gruppe will gegen Stadt Delmenhorst klagen!

Merkur Casino Gauselmann-GruppeIn Delmenhorst ist es bereits geschehen. In der niedersächsischen Stadt wurde nun per Losverfahren ermittelt, wer zukünftig eine Konzession zum Betrieb von Glücksspiel erhält. Die Gauselmann-Gruppe kam dabei nicht so gut weg und wird nun wohl gegen die Stadt Delmenhorst klagen, da die Konzessionsvergabe nur auf einem Losverfahren beruhte.

Spielhallenkonzessionen nun neu vergeben

Sieben Spielhallen müssen schließen. Denn am Donnerstagabend kam es zu dem angekündigten Losverfahren, um zu ermitteln, wer gehen muss und wer bleiben darf. Die Vertreter von Gauselmann waren nicht dabei, da sie schon im Vorfeld aus Protest abgesagt hatten. Schließlich ist laut Ansicht der Gauselmann-Gruppe ein Losverfahren keine adäquate Lösung, um zu ermitteln, welche Spielhalle bleiben darf. Der Unternehmenssprecher Mario Hoffmann spricht gar davon, dass es sich dabei um ein „Gottesurteil von Delmenhorst“ handeln würde, da die Stadt das Losverfahren schließlich nur anwenden würde, weil sie selber nicht weiter wisse. Fakt ist dabei jedoch, dass auch Delmenhorst gezwungen wird, den Glücksspielstaatsvertrag umzusetzen, was nun einmal bedeutet, dass sieben Spielhallen ihrem baldigen Ende entgegensehen.

Stadt Delmenhorst sieht sich im Recht

Während die Gauselmann-Gruppe beim Verlust der Konzession für ihre „Casino Merkur-Spielothek“ vor Gericht ziehen wird, da die Rechtmäßigkeit des Losverfahrens dort doch stark angezweifelt wird, sieht sich die Stadt im Recht. So beteuerte der Stadtsprecher Timo Frers, dass die juristische Rechtmäßigkeit beim Losverfahren durchaus gegeben sei. Schließlich würde man dieses Verfahren nicht anwenden, wenn es anders wäre. Dennoch gibt er zu, dass es Neuland ist, auf das sich die Stadt Delmenhorst mit dem Losverfahren begibt. Und auch die Tatsache, dass es in Hannover ebenfalls mit dem los entschieden werden soll, ändert natürlich nichts an den Zweifeln, die wahrscheinlich nicht nur bei der Gauselmann-Gruppe aufgekommen ist.

„Casino Merkur-Spielothek“ war erste Spielhalle in Deutschland

Gauselmanns Spielhalle in Delmenhorst, die „Casino Merkur-Spielothek“ war die erste Spielhalle deutschlandweit. Und seit der Eröffnung 1974 hat sie sich in Delmenhorst gehalten und ist damit ja kaum noch aus dem Stadtbild wegzudenken. Zudem arbeiten bei dieser Spielhalle auch acht Mitarbeiter, die es ebenfalls nicht nachvollziehen können, wie die Stadt so fahrlässig über deren berufliche Zukunft entscheidet, ohne dabei Sachargumente heranzuziehen.

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Spielerschutz sehr fraglich

Dass die Schließungen der Spielhallen wirklich dem Spielerschutz dienen sollen, ist wohl eher eine vorgeschobene und rein populistische Sache. Denn es ist kaum vorstellbar, dass so die Spielsucht wirklich bekämpft werden kann. Schließlich wird das Spielen so einfach nur auf weniger Orte verteilt und selbst zu Hause haben Spielsüchtige mit dem großen Online-Angebot immer noch genügend Möglichkeiten ihrer Sucht nachzugehen. Selbst wenn es gar keine Spielhallen mehr gäbe.

Außerdem hat Gauselmann selbst immer versucht, auffällige Spieler zu erreichen. So wurden von den Mitarbeitern Gespräche mit diesen Menschen gesucht und man habe sie beraten, wie man etwas ändern könnte. Auch andere Maßnahmen zum Spielerschutz wurden stets umgesetzt. Somit ist die Gauselmann-Gruppe ihrer Verantwortung im Bereich Spielerschutz durchaus nachgekommen, was man sicherlich nicht von jedem Spielhallenbetreiber sagen kann. Auch dieses Sozialkonzept wird beim Losverfahren völlig außer Acht gelassen.

Da bleibt für die Gauselmann-Gruppe nun nur noch zu hoffen, dass Gerichte das Losverfahren für nicht rechtmäßig erachten. Auch den suchtgefährdeten Spielern zuliebe.

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Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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