Gauselmann Gruppe

Foto: Gauselmann.de

Es schadet Schülern nie, schon einmal während der Schulzeit vorab einen Einblick in die berufliche Praxis zu bekommen. Auch für den wirtschaftlichen Sektor gilt das natürlich. So hieß es vom 26. bis zum 28 Oktober 2016 während der Projekttage am Söderblom Gymnasium: „An die E-Bikes, fertig, los!“ Unter diesem Motto stand das fünfte Wirtschaftsplanspiel am Gymnasium Söderblom, das zusammen mit der Gauselmann Gruppe auf die Beine gestellt wurde.

Schüler waren mit Interesse dabei

23 interessierte Schülerinnen und Schüler nahmen in den drei Projekttagen am Wirtschaftsplanspiel teil und haben ihre Aufgabe natürlich auch mit viel Interesse, Engagement und Ehrgeiz gelöst. Denn in den drei Tagen sollten die Schülerinnen und Schüler ein Produktionskonzept für die Herstellung von E-Bikes entwickeln. Begleitet wurden sie bei der Konzepterstellung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gauselmann Gruppe, die in diesem Bereich der Konzepterstellung schon Erfahrungen gesammelt haben.

Ein Ausbilder bei der Gauselmann Gruppe, Konrad Ostermeier, war von Anfang an bei den Projekttagen im Gymnasium Söderblom mit dabei und erklärt auch, warum dieses Wirtschaftsplanspiel sehr wichtig für die Schülerinnen und Schüler ist. Schließlich bekommen sie in diesem Planspiel nicht nur die ersten Einblicke in die Arbeitswelt. Es werden ihnen auch wichtige Kompetenzen vermittelt, die sie im späteren Berufsleben sicherlich gut für ihren Vorteil nutzen können. Grundlagen im Bereich der kaufmännischen Mathematik sowie Organisations- und Teamfähigkeit sind nur kleine Teile, die die Schüler während des Wirtschaftsplanspiels erhalten. Und der Gauselmann Gruppe geht es auch allein darum, was man schon an der Themenauswahl sieht. Denn E-Bikes, das Thema in diesem Jahr, gehören ja nun wirklich nicht zum Unternehmensspektrum, sind aber dafür bei den Schülern ein Thema. Und da diese Produkte zwar bekannt, aber noch relativ neu sind, ist es für die Schüler ein reizvolles und lehrreiches Thema, wie Konrad Ostermeier erklärt.

Fünf fiktive Unternehmen sind entstanden

Vor der eigentlichen Konzepterstellung mussten die teilnehmenden Schüler noch einen Eignungstest ablegen, der ihre Fähigkeiten und Interessen genauer beleuchtet hat. Denn genau danach wurden sie dann in fünf Gruppen zu je vier bis fünf Schüler eingeteilt, sodass am Ende die fünf fiktiven mittelständische Unternehmen Right Choice AG, B2C AG, Cleverness AG, Smart Solution AG und Boss AG entstanden sind.

In diesen fiktiven Konzernen haben die Schüler dann einen Vierjahresplan entworfen, in dem die Einführung, Vermarktung und Platzierung der E-Bikes oberste Priorität hatte. Dazu gehörte natürlich auch, dass sich die Schüler Ideen und Lösungen für die verschiedensten Aspekte ausgedacht haben. Besondere Produkteigenschaften, Vertrieb und Produktion sowie Zielgruppenfindung und Mitarbeiter- und Kundenbindungsmöglichkeiten wurden dabei entwickelt.

Schlussendlich ging es natürlich auch darum, einen Gewinner zu ermitteln. Auf dem ersten Platz landete als wirtschaftlichstes Unternehmen die Boss AG. Als nachhaltigstes Unternehmen wurde die Smart Solution AG ausgezeichnet und als innovativstes Unternehmen bekam die Right Choice AG eine Auszeichnung.

Zertifikat gab es für alle Teilnehmer

Damit auch die Schüler der nicht ausgezeichneten Unternehmen am Ende etwas Handfestes in den Händen halten konnten, übergab die Gauselmann Gruppe jedem Teilnehmer ein Zertifikat über die Teilnahme am Wirtschaftsplanspiel. Die Gauselmann Gruppe ist dabei grundsätzlich darauf bedacht, die Jugend als Zukunft zu sehen. Daher bietet das Unternehmen auch immer wieder weitere Projekte an, bei denen junge Menschen einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen können. Dazu zählen nicht nur der Girls’ & Boys’ Day, sondern auch intensive Bewerbungstrainingsakademien sowie die Karriereakademie der Spielemacher und auch im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ Berufswelterkundungen.