Die Gauselmann Gruppe und die Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld (FHM) werden ein weiteres Praxisprojekt starten. Bei diesem Projekt geht es darum, zwölf Studierenden die Möglichkeit zu geben, in einem erfolgreichen Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln. Es handelt sich bereits um das zweite Projekt, das von dem Glücksspiel-Anbieter und der Fachhochschule betrieben wird. Spannend ist das Themengebiet: Die Studierenden beschäftigen sich mit Kommunikationsmanagement.

Neues Projekt dreht sich um Marketing in Düsseldorf

StudentenDie Gauselmann Gruppe ist Sponsor von Fortuna Düsseldorf und Namensgeber der Merkur Spiel-Arena. Darüber hinaus ist der Glücksspiel-Anbieter auch als Sponsor von kleinen und großen Sportvereinen aktiv. In dem neuen Praxisprojekt sollen die Studierenden eine Kampagne erarbeiten, in der das Engagement der Gauselmann Gruppe in Düsseldorf thematisiert wird. Die Studierenden sind im Master-Studiengang „Crossmedia & Communication Management“ der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld eingeschrieben. Das Projekt wird im Rahmen des Moduls Kommunikationsmanagement betrieben.

Für Armin Gauselmann, den Vorstand der Gauselmann Gruppe ist es wichtig, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, im Unternehmen Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Als einer der wichtigsten Arbeitgeber in der gesamten Region sieht sich Gauselmann zudem in der Verantwortung, junge Menschen im Unternehmen zu fördern. Letztlich dürfte es dabei auch darum gehen, lokal und regional Akzeptanz für die nicht immer einfache Glücksspiel-Branche aufzubauen. Durch die Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen wie der FHM zeigt das Unternehmen soziale Verantwortung und Engagement in einem wichtigen Gesellschaftsbereich.

Gauselmann Gruppe möchte positives Image fördern

Gauselmann kennt vielleicht nicht jeder als Marke. Aber für Glücksspiel-Fans ist Merkur, die Dachmarke der Gruppe, ein fester Begriff. Schon seit Jahrzehnten werden die Spiele von Merkur in zahlreichen Spielhallen, Gaststätten und Casinos angeboten. Merkur ist ohne jeden Zweifel die bekannteste Marke der Gauselmann Gruppe und deswegen auch wichtiger Bestandteil des Sponsorings von Fortuna Düsseldorf. Die Bezeichnung Merkur Spiel-Arena gibt es seit 2018. Wie bei einem Sponsoring üblich möchte die Gauselmann Gruppe nicht einfach nur Geld spenden, sondern auch einen Gegenwert bekommen. Der Gegenwert ist zum einen die Etablierung der Marke in einem attraktiven Umfeld. Zum anderen geht es Merkur aber auch darum, mit dem finanziellen Engagement das positive Image zu fördern.

In diesem Licht muss auch die Zusammenarbeit mit der FHM Bielefeld gesehen werden. Für die Studierenden, die an einem Projekt teilnehmen, bietet sich die Chance, in einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen wichtige Aufgaben zu übernehmen. Das Ziel des Projektes ist letztlich eine Image-Kampagne, in der es darum geht, das Engagement des Glücksspiel-Anbieters über die gesponserten Institutionen heraus bekanntzumachen. Das ist eine kluge Idee, denn gerade ein Unternehmen, das im Casino-Bereich tätig ist, sollte sich nicht nur gesellschaftlich engagieren, sondern auch dafür sorgen, dass dieses Engagement zu der gewünschten Wertschätzung führt. Zu diesem Zweck dürften auch die Sponsorings von kleinen Sportvereinen interessant sein, bei denen es der Gauselmann Gruppe nicht in erster Linie um einen finanziellen Ertrag geht.

Merkur-Spiele online aktuell nicht in Deutschland verfügbar

Ende 2017 gab es große Presseberichte, dass sich Merkur vom deutschen Markt zurückziehen würde. Allerdings betraf dies damals nur die Echtgeld-Spiele in Online Casinos. Deutsche Kunden können auch in den besten Online-Casinos seit dem Rückzug von Merkur nicht mehr die großen Klassiker der deutschen Firma spielen. Die landbasierten Angebote, also vor allem die klassischen Spielautomaten der Gauselmann Gruppe sind nach wie vor verfügbar. Niemand ist bislang auf die Idee gekommen, die unzähligen mechanischen und elektronischen Geräte abzubauen. Im Rahmen der Berichterstattung über den Merkur-Rückzug vom Online-Markt hat das Image der Gauselmann Gruppe unter Umständen etwas gelitten, sodass Aktionen wie die Kooperation mit der FHM Bielefeld vermutlich auch dazu beitragen sollen, die Berichterstattung zum Unternehmen positiver zu gestalten.

Glücksspiel-Anbieter mitten in der Gesellschaft

Ein mittelständisches Unternehmen wie die Gauselmann Gruppe beschäftigt sehr viele Menschen. Noch viel mehr Menschen nutzen die Produkte des Unternehmens. In den letzten Jahren hat es wohl kaum einen Glücksspiel-Fan gegeben, der nicht zumindest gelegentlich einen Merkur-Slot genutzt hat. Auch heute noch gibt es unzählige Merkur-Spielautomaten in Deutschland und diversen anderen Ländern, sodass der Bekanntheitsgrad hoch ist. Die Glücksspiel-Branche hat es allerdings nicht durchweg ein gutes Image, insbesondere bei Menschen, die nicht viel mit dieser Thematik zu tun haben und nur Randnotizen wahrnehmen. Um ein besseres Standing in der Öffentlichkeit zu bekommen, ist es wichtig für die Gauselmann Gruppe, mitten in der Gesellschaft zu arbeiten. Aus dieser Perspektive ist es nur logisch, dass eine Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld schon zum zweiten Mal stattfindet.