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Finanz- und Strafbehörden in den USA verdonnern Western Union

Western UnionMit den Finanz- und Strafbehörden in den USA ist nicht zu spaßen. Wer im größten Finanzmarkt der Welt Geschäfte machen und sich ein Stück des gewaltigen Kuchens sichern möchte, der hat sich gnadenlos den dort geltenden Spielregeln zu unterwerfen und wer gegen diese verstößt, darf sich schon einmal auf gewaltige Strafzahlungen einstellen. Gleich zwei der größten deutschen Unternehmen, die Deutsche Bank und VW, musste dies in den letzten Monaten schmerzlich erfahren. Für faule Geschäfte im Hypothekenbereich muss das größte Geldinstitut in der Bundesrepublik gleich 7,3 Milliarden US-Dollar, die sich aus 3,1 Milliarden US-Dollar Strafe und 4,1 Milliarden US-Dollar Entschädigung zusammensetzen, berappen und für einen Vergleich wegen Geldwäsche mit Russland gleich noch einmal rund 630 Millionen US-Dollar an die Behörden überweisen. Vorsorglich trennte sich die Deutsche Bank auch deshalb schon einmal von seinen eigenen Beteiligungen an Casinos, um das notwendige Kapital zu generieren. Auch der Abgasskandal bei VW in den USA schlägt mit 4,3 Milliarden Euro ein dickes Loch in die Bilanz des Autoherstellers. Viele sehen hier im harten Vorgehen der US-Behörden auch ein Mittel unliebsame Konkurrenz in der Wirtschaft und hier vor allem in Deutschland zu schwächen und den eigenen, inländischen Unternehmen somit Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Doch die Wahrheit sieht schon ein wenig anders aus, denn auch bei US-amerikanischen Firmen, wie nun im Fall von Western Union, dem beleibten Zahlungsdienstleister für Online Casinos, kennen die Behörden keinerlei Pardon. Insgesamt 586 Millionen US-Dollar Strafe muss das traditionsreiche Unternehmen wegen Zahlungen seiner eigenen Kunden an Online Casinos in Costa Rica hinblättern.

Durch den einfachen und vor allem schnellen Zahlungsverkehr ist Western Union, trotz der hohen Gebühren, ein äußerst beliebter Zahlungsdienstleister bei den Spielern in Online Casinos. Gerade der Umstand, dass über Western Union kein eigenes Konto zum überweisen von Geld notwendig ist, macht diesen Zahlungsdienstleister allerdings auch für viele Kriminelle äußerst interessant und bringt das Unternehmen dadurch auch in Konflikt mit verschiedenen Strafbehörden.

Geldwäsche – das beliebte Zauberwort der US-Behörden

Gelder einfach, sicher und relativ anonym um den ganzen Planeten zu verschicken und dies auch noch ohne ein eigenes Konto in Anspruch nehmen zu müssen, ist der große Vorteil des Zahlungsdienstleisters Western Union. Allerdings ist genau dieser Vorteil, den die Kunden bei diesem Unternehmen genießen, nun zum großen Nachteil für die Firma in den USA geworden. Laut den US-Behörden hat Western Union mehrfach seinen Nutzern erlaubt Gelder an Online Casinos in Costa Rica zu verschicken und damit sowohl gegen Geldwäschegesetze, als auch gegen das Verbot von Online Glücksspielen und deren Unterstützung verstoßen. In den USA gelten äußerst strenge Regeln, was das Zocken übers Internet an Spielautomaten und Roulette betrifft und gerade einmal in drei Bundesstaaten ist dies überhaupt erlaubt. Kaum ein Finanzinstitut wagt Gelder der Kunden in diesen Bereich zu überweisen, Western Union hat es trotzdem getan und darf nun deshalb auch rund 586 Millionen US-Dollar an Vater Staat abdrücken. Gegenstand der umfangreichen Ermittlungen gegen den Zahlungsdienstleister waren aber nicht nur die Überweisungen von Geldern an Online Casinos, sondern auch noch Beihilfe zur Geldwäsche und Betrug. Außerdem wurde Western Union vorgeworfen, nicht genug entsprechende Maßnahmen ergriffen zu haben, um diesem Treiben ein Ende zu setzen. Um die zu erwartende Milliardenstrafe einigermaßen in Grenzen zu halten, plädierte das Unternehmen auf „schuldig“ und gelobte im gleichen Atemzug Besserung. Damit es am Ende aber nicht nur bei bloßen Absichtserklärungen bleibt und dann aber rein gar nichts passiert, muss sich Western Union auch in den nächsten 3 Jahren von einem unabhängigen Prüfer überwachen lassen, der sicherstellen soll, dass in Zukunft alles nach US-amerikanischen Recht vonstatten geht.

Der nun ausgehandelte Vergleich zwischen Western Union und den US-Behörden, auf Grund der Zahlungen von Nutzern an Online Casinos in Costa Rica, wird trotz der heruntergehandelten Strafen eine großes Loch in die Bilanz des Unternehmens reißen und so erwartet Western Union für das Geschäftsjahr 2016 einen Verlust von 570 Millionen US-Dollar.

Quelle: igamingbusiness.com

Finanz- und Strafbehörden in den USA verdonnern Western Union
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Von | 2017-04-09T07:39:08+00:00 3. Februar 2017|Kategorien: Nachrichten, Wirtschaft|Tags: , , , , |

Über den Autor:

Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

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