Einbruch in SpielhalleFür vier Männer klickten am vergangenen Montag die Handschellen. Denn die Polizei in Schwerin nahm die vier Männer fest, da diese zu der Bande gehören sollen, die in der Nacht zu Sonntag in eine Spielhalle eingebrochen war. Die Verstrickung in diesen Einbruch scheint bei den Ermittlungsbehörden eindeutig vorzuliegen, sodass die vier Männer nun auch noch nicht wieder auf freien Fuß sind.

Diebstahl und Einbruch in Spielhalle

Für den Spielhallenbesitzer dürfte es wohl schon eine gute Nachricht sein. Denn die Täter, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag in seine Spielhalle einbrachen, scheinen nun schon gefasst zu sein und in Untersuchungshaft zu sitzen. Die vier Männer, die alle im Alter zwischen 32 und 40 Jahre sind, sollen bei ihrem Einbruch die Fensterscheibe der Spielhalle eingeworfen haben, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Dann jedoch hatten es die vier Männer nicht auf die Spielautomaten abgesehen, sondern auf eine Geldkassette. Diese war mit rund 6000 Euro auch prall gefüllt, wie nun bekannt wurde. Denn die Geldkassette konnte bei der Verhaftung bei den Tätern gefunden werden, womit schon ein starker Beweis für ihre Tatbeteiligung vorliegt.

Alle sollen zu einer Bande gehören

So weit scheint es ja eigentlich nach einem „normalen“ Einbruchsdiebstahl in eine Spielhalle auszusehen. Jedoch sollen die vier Männer zu einer Bande gehören, zu der sogenannten „Balta-Bande“. Diese rumänische Bande hatte sich erst wenige Tage zuvor auf den Weg nach Deutschland gemacht. Die rumänischen Behörden hatten dabei die deutsche Polizei vorgewarnt. Denn auch in Rumänien ist die „Balta-Bande“ wegen Einbrüchen, Diebstählen und Raubüberfällen bekannt. Dementsprechend sitzen sie nun auch in Untersuchungshaft.

Prozess wird bestimmt kein gutes Ende für die Täter nehmen

Es ist davon auszugehen, dass der Haftbefehl bis zum Prozessbeginn aufrechterhalten werden wird. Schließlich besteht nicht nur Wiederholungsgefahr, sondern vor allem die Gefahr, dass sich die vier Bandenmitglieder sonst vor Prozessbeginn absetzen könnten. Und vor Gericht können sie wohl auch nicht mit Milde rechnen. Schließlich sollen die vier Männer wegen schweren Bandendiebstahls angeklagt werden. Und darauf steht eine Mindeststrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe. Angesichts der Vorstrafen der Männer in Rumänien wird da auch sicherlich keine Bewährungsstrafe mehr rauskommen, was natürlich vollkommen richtig ist. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Bandenmitglieder für lange Zeit weggesperrt werden.