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ECA: Etablierung des neuen GlüStV gefordert

ECA

Foto: ECA

Das Vorgehen gegen illegales Glücksspiel im realen Leben oder Online ist in Deutschland seit Jahren ein brisantes Thema. Die letzte Mitgliederversammlung des Directors Board der ECA (European Casino Association) brachte eine Einstimmigkeit zustande. Neben der ECA engagiert sich auch der Bundesverband privater Spielbanken, kurz BupriS,  für die Regulierung und Legalisierung des Online-Glücksspiels in Deutschland. Grund für die Anpassungen des GlüStV 2012 war unter anderem die Lenkung der Glücksspielbranche in regulierte Bahnen zu bringen. Bis dahin galten auf dem deutschen Markt über 30 Prozent an Glücksspiel-Anbietern als unregulierte Glücksspiel-Unternehmungen.

Die Aufgabengebiete des Europäischen Zusammenschlusses der BupriS:

  • Formulierung, Verbesserung und Durchführung der EU-Digitalen Agenda
  • Aktive Bekämpfung des illegalem Glücksspielen im Internet

Die Politik muss  mehr tun

Darüber sind sich die ECA-Mitglieder ebenfalls einig. Dabei geht es vor allem um das Stützen der Angebote von legalen Glücksspielen. Einer der Knackpunkte ist dabei der Verbraucherschutz. Hier geht es vor allem um die Klärung, was den Verbraucher wirklich schützt und das, was bisher eher als Vorwand gilt, um der Entwicklung der Legalisierung von Glücksspielen Steine in den Weg zu legen. Das Szenario, das bis heute lebendig ist, beinhaltet, dass staatliche Glücksspielanbieter, wie Lotto betrieben werden dürfen, private Anbieter von Online-Casinos oder Lotterien nicht. Derzeit befassen sich unter anderem die ECA, BupriS und der DSbV mit diesen Themen. Bei dem DSbV handelt es sich um den Verband der staatlichen Spielbankunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Regulierungsbestrebungen Deutschlands sind gescheitert

Dies sagt die Sichtweise der EU-Kommission aus. Diese hatte sich dem Thema des Deutschen Glücksspielstaatsvertrags angenommen, nachdem Deutschland bis zum Juni 2015 keine zufriedenstellen Lösung erarbeiten konnte. Jetzt liegt der Werdegang der Legalisierung des Glücksspiels in Deutschland unter der Aufsicht der EU-Kommission. Bis September 2015 hat Deutschland Zeit einen Konsens zu finden. Nach heutigem Stand ist zum Beispiel die Konzessionsvergabe der Bundesländer gescheitert, nachdem unter anderem Sportwetten-Anbieter, wie Tipico, keine Sportwetten-Lizenz aus Deutschland erhielten. Die Begründung lag nicht in der mangelnden Qualität und demnach dem nicht Erfüllen der Regulierungsvorgaben. Vielmehr waren alle für das erste Jahr bereitgestellten Lizenzen bereits vergeben. Somit kam Tipico, wie viele andere auch, zu spät. Eine ungerechte Behandlung, die nicht zuletzt noch immer den deutschen Wettbewerb des Glücksspiels trübt. Denn neben vielen privaten Glücksspiele-Anbietern, die nicht in die Runde der ersten Lizenzen aus Deutschland kamen, lassen sich unter den deutschen Lizenzträgern die wichtigsten, staatlichen Glücksspiele-Anbieter finden

Ist Glücksspiel derzeit illegal?

Dadurch, dass sich der Deutsche Glücksspielstaatsvertrag derzeit in der Kritik und auf dem Weg der Neuformung findet, ist die Situation der Illegalität umstritten. Klar ist, dass Glücksspiel im Internet illegal ist, wenn die Glückspiele-Anbieter keine Deutsche Lizenzierung besitzen. Da es derzeit keine gültige Vergabe der Deutschen Lizenzierung gibt, befindet sich die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland derzeit in der Grauzone. Das bedeutet, dass Glücksspielen bis zur endgültigen Entscheidung der Gültigkeit des Deutschen Glücksspielstaatsvertrags durch die EU-Kommission in Deutschland nicht geahndet wird. Für die Teilnehmer von Glücksspielen sind das gute Nachrichten. Diese werden allerdings noch besser, wenn es zum Ende des Jahres Klärung im derzeit unklaren Glücksspielwesen gibt. Dann sollten auch Themen, wie das Bewerben von Glücksspielangeboten geregelt sein. Ebenso, wie das Spielen am PC, Laptop oder Smartphone ohne dabei den Gedanken zu haben, etwas Illegales  zu tun.

ECA: Etablierung des neuen GlüStV gefordert
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Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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