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Durch Spielen den Arbeitsplatz verlieren?

Spielen am ArbeitsplatzVon Kindersicherungen im Internet oder im TV haben mittlerweile nicht nur Familienoberhäupter, sondern auch Singles gehört. Ebenso, vom reglementierten Seitenaufruf von Internetseiten am Arbeitsplatz. Doch, wie steht es mit den Anrufen über das Bürotelefon oder vom eigenen Smartphone direkt vom Arbeitsplatz? Ist der Arbeitgeber in dem Fall dazu berechtigt, den Arbeitnehmer nicht nur abzumahnen, sondern zu kündigen?

Deutsche Antwort liegt so gut wie vor

Dem Landesarbeitsgericht nach ist es zulässig, dass Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer kündigen, sobald nachgewiesen werden kann, dass diese Glücksspiele vom Arbeitsplatz aus gespielt hat. Dies ist einer Arbeitnehmerin passiert, deren Fall nun vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf kurz vor der Entscheidung steht. Die Angestellte hatte während der Arbeitszeit über das Büro-Telefon mehrfach an einer Glücksspiel-Hotline teilgenommen. Da der Arbeitgeber Privatgespräche vom Arbeitsplatz aus duldete, wähnte sie sich in einer Grauzone oder im absoluten Recht.

Fristlose Kündigung folgte

Für die Arbeitnehmerin kam es also umso überraschender, dass der Arbeitgeber nach Erfahren ihrer Aktivitäten mit einer fristlosen Kündigung reagierte. Dies wollte sie nicht auf sich sitzen lassen und sogar ihren Job behalten. Leider befand das Landesarbeitsgericht anders und beließ es bei der Kündigung. Allerdings wurde die fristlose Kündigung in eine ordentliche umgewandelt.

Was bedeutet dies für Arbeitnehmer in Deutschland?

Auch, wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern private Telefonate am Arbeitsplatz erlaubt, so sind keine Anrufe zu Sonderhotlines mit eingeschlossen. Ebenso kritisch verhält es sich bei Telefonaten ins Ausland. Bei Unklarheit sollte vor dem Telefonat vom Büro-Apparat konkret beim Arbeitgeber oder der zuständigen Stelle im Unternehmen nachgefragt werden. Damit im Fall einer Abmahnung oder Streitigkeit weiterhin Klarheit herrscht, sollte sich der Arbeitnehmer die Rückmeldung auf die Anfrage zum Telefonieren am Arbeitsplatz schriftlich bestätigen lassen.

Teilnahme an Hotlines über Festnetz günstiger

In Zeiten von Smartphones liegt die Entscheidung mit dem Büro-Telefon anstelle dem eigenen Smartphone zu telefonieren darin begründet, dass das Telefonieren zu Hotlines mit Sondervorwahl vom Festnetz aus meist günstiger ist, als vom Mobilfunktarif.

Wie weit darf Radio hören am Arbeitsplatz gehen?

Fraglich ist generell, ob es Arbeitnehmern, die am Arbeitsplatz Radio hören, gestattet ist, sich auch an den Höreraufrufen in Form von Telefonaten zur Radio-Hotline oder bei anderen Gewinnspiele teilzunehmen. Hier bringen Arbeitgeber von Anfang an Klarheit, wenn die Do’s und Don’ts in einem Memo zusammen mit dem Arbeitsvertrag oder im monatlichen Newsletter verteilt werden. Und da es im Arbeitsalltag viele Informationen zu verteilen gilt, sollten diese Informationen in regelmäßigen Abständen von 2-3 Monaten immer wieder an die Arbeitnehmer verteilt werden.

Online Spielen am Arbeitsplatz

Ähnliche Entscheidungen von Arbeitgebern und dem Landesarbeitsgericht hat es bereits im Bereich von Online Spielen am Arbeitsplatz gegeben. Vor allem Service-Personal und Personal im Bereich der Sicherheitsbranche, sind gefährdet, neben dem Warten auf Kunden oder Überwachen zum Zeitvertreib Online Casinos aufzurufen. Auch hier sollte davon ausgegangen werden, dass die Internetseiten, die vom Büro oder einer anderen Arbeitsstelle aus aufgerufen werden, durchaus transparent sind und gezielt oder im Zuge einer Routinemaßnahme ausgewertet werden können. Auch hier tragen vor allem direkte Handlungen von Arbeitgebern dazu bei, ein Verbot von Online Casino Spielen am Arbeitsplatz deutlich zu machen und von Anfang an zu unterbinden. Auf diese Weise gewinnen sowohl der Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer von dieser Transparenz und dem Ausbleiben von überraschend ausgesprochenen Kündigungen und meist langwierigen Verfahren zur Neubesetzung der freigewordenen Stelle.

Durch Spielen den Arbeitsplatz verlieren?
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Von | 2017-04-09T11:53:06+00:00 18. September 2015|Kategorien: Nachrichten, Vermischtes|Tags: , , , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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