Spielhalle in HildenZu einem wirklich dramatischen Überfall kam es am Donnerstagmorgen in einer Spielhalle in Hilden. Zwei Täter gingen dabei sehr brutal vor und hätten beinahe auch noch mit ihrer Schusswaffe ernst gemacht. Das Resultat waren ein geschocktes Personal in der Spielhalle, mehrere Hundert Euro Beute für die Täter und ein leicht verletzter Mann vom Sicherheitsdienst. Aber die Sache hätte sicherlich sehr böse enden können.

Bewaffnet, maskiert und sehr entschlossen

In den frühen Stunden des Donnerstagmorgens kam es gegen 5.45 Uhr in einer Spielhalle in Hilden zu einem bewaffneten Überfall. Zwei Männer kamen durch den Haupteingang in die Spielhalle und starteten ihr Vorhaben, große Beute zu machen. Sie waren darauf auch richtig vorbereitet, denn einer der Täter war mit einer Schusswaffe bewaffnet und der andere Täter mit einem Totschläger. So bewaffnet bedrohten sie das Spielhallenpersonal und zwangen es, ihnen das Geld aus der Kasse zu geben. So konnten die Täter letztendlich mehrere Hundert Euro beim Überfall erbeuten.

Dramatische Flucht

Wirklich dramatisch wurde es bei diesem Spielhallenüberfall jedoch erst, als die Täter sich auf die Flucht begaben. Sie gelangten durch einen seitlichen Ausgang ins Freie, wo es allerdings zu einem Aufeinandertreffen mit einem 27-jährigen Sicherheitsmann kam. Dieser wurde während eines Gerangels zwischen ihm und den Tätern leicht verletzt, musste allerdings nicht zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zudem schien er auch keine großen Schmerzen zu haben, da er den flüchtenden Tätern sogar noch hinterherlaufen wollte. Als dies jedoch der mit der Schusswaffe bewaffnete Täter bemerkte, gab er einen Schuss in die Luft ab, wohl als Warnschuss. Der Sicherheitsbedienstete brach daraufhin seine Verfolgungsversuche ab, was sicherlich die beste Entscheidung war. Denn es kann gut möglich sein, dass es bei einem zweiten Schuss des Täters auch zu einem gezielten Schuss auf den Sicherheitsmann gekommen wäre. So konnten die Täter zu Fuß flüchten und sind auch trotz der polizeilichen Fahndung noch nicht gefasst worden.

Bei den beiden Tätern soll es sich nach den Angaben der Zeugen um Männer mit südländischer Erscheinung und ausländisch klingendem Akzent handeln. Nach ihnen wird noch gefahndet und hoffentlich hat die Polizei damit am Ende auch Erfolg, damit diese gefährlichen Täter weggesperrt werden können.