Glücksspiele sind der große Renner! Und das, obwohl die Chancen auf einen Gewinn recht niedrig sind. Da das System aber nun mal darauf beruht, dass Spieler langfristig eher verlieren, als gewinnen, gilt generell die Faustregel: Die Spielbank gewinnt! Dass das Glücksspiel trotz und alledem so beliebt ist, liegt an dem Event. Jedenfalls dann, wenn es sich um den Besuch eines Spielcasinos handelt. Der große Erfolg der seriösen Online Casinos verfügt über andere Faktoren, auf die wir in einem gesonderten Artikel eingehen wollen.

Frau gewinnt MillionenDie Anziehungskraft des Geldes

 Es gibt verschiedene Gründe eine Spielbank zu besuchen. Manch einer möchte nur schick ausgehen und einen unterhaltsamen Abend in einem gepflegten Ambiente genießen. Andere pflegen ihren Voyeurismus und lieben es, Spielern zuzusehen, wenn sie ihrer Leidenschaft nachgehen. Egal ob am Roulette Tisch oder am Spielautomaten, Black Jack oder einarmiger Bandit. Jedoch die größte Motivation, die Casino-Besucher antreibt, ist von jeher die Anziehungskraft des Geldes und die Hoffnung auf einen großen Gewinn. Selbst wenn die Gewinnchancen gering stehen, hat es doch immer mal wieder Glückspilze gegeben, die sensationelle Jackpots abräumten. Nachfolgend haben wir die aufsehenerregendsten Gewinne in der Geschichte der Spielcasinos aufgelistet.   

Monaco – 1 Million Franken Gewinn im Casino Monte Carlo 

Ja, es gab ihn wirklich: Charles De Ville Wells! Er war ein berühmt-berüchtigter Roulette-Spieler, der fast sein gesamtes Geld am Spieltisch ausgab und ein halbes Leben lang davon träumte, reich und berühmt zu sein. Wells wurde 1842 geboren, doch erst mit fast fünfzig Jahren zog es ihn nach Monaco, wo es ihm im Casino Monte Carlo gelang, in ganzen elf Stunden zwölf Mal den Hauptgewinn einzuheimsen. Ein damals schier unfassbarer Gewinn von 1 Million Franken. Sein Name ging in die Geschichte des Glücksspiels ein, die Presse betitelte ihn zu Lebzeiten als „Monte Carlo Wells“, der Komponist Fred Gilbert widmete ihm das Lied „The Man Who Broke The Bank At Monte Carlo“ und seine Lebensgeschichte wurde 1935 unter gleichem Titel von Stephen Roberts verfilmt. 

London - 1,6 Millionen Pfund Gewinn im 50 St. James Casino

Auch so kann es gehen: 2008 besuchte der englische Milliardär Mike Ashley, das berühmte 50 St. James Casino in London. Der Inhaber des Newcastle United Football Clubs hatte nicht viel Zeit und erklärte öffentlich, dass er nur 15 Minuten Roulette spielen wollte und dabei alles auf eine Zahl setzen würde: die 17. Die Zahl kam und Ashley gewann 1,6 Millionen Pfund. Er ließ sich das Geld auszahlen und verließ das Casino, nicht ohne sich bei den aufmerksamen Mitarbeitern zu bedanken.

Chester - 3,7 Millionen US-Dollar Gewinn Mountaineer Casino

Im Sommer 2006 stellte sich die ehemalige Lehrerin Beverly Whitten gerade auf den Ruhestand ein. Dass daraus ein „Un-Ruhestand“ wurde, konnte sie damals noch nicht ahnen. Zum Zeitvertreib besuchte sie ein Casino und spielte mehr als zwei Stunden lang „Golden Chambers“ an einem Automaten. Dabei knackte sie den Jackpot von 3.718.311,- US-Dollar. Da die arme Frau keine Ahnung hatte, wie und wo sie das ganze Geld ausgeben sollte, bat sie die Casino-Leitung darum, ihr ihren Gewinn in monatlichen Raten von 1.945,- US-Dollar zu überweisen. 

Las Vegas – 12 Millionen US-Dollar Gewinn im Gold Coast 

Mitte der 1990er Jahre machte der Postbeamte John Tippin Urlaub in Las Vegas. Im Gold Coast gelang es ihm, durch den Gewinn eines 12-Millionen-Dollar-Megabucks-Jackpots einen Weltrekord aufzustellen. Dummerweise ist Tippin ein Beispiel für die Schattenseiten, die es beim Gewinnen auch immer wieder gibt. Er investierte sein ganzes Vermögen in Frauen, Drogen und unnötige Luxusgegenstände, wie er heute sagt. Bereits 2001 erschien eine mitreißende Biografie, die von seinem Leben im Jet-Set erzählt, aber auch von seinem Absturz und den vielen Drogenexzessen.

Atlantic City: 15 Millionen US-Dollar Gewinn im Caesar, Borgata und Tropicana Casinos

Don Johnson, besser bekannt unter dem Spitznamen „The Killer from Atlantic City“ und nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Miami-Vice Star der 1980er Jahre, gewann im Zeitraum Dezember 2010 bis April 2011 ganze 15 Millionen US-Dollar in drei Spielbanken in Atlantic City. Er galt als Casino-Schreck, weil er nach seinen spektakulären Gewinnen die Betreiber unter Druck setzte neue Regeln einzuführen. Unter anderem ging es darum, 20 % der Spieler-Verluste zu kompensieren, sofern sie 500.000,- US-Dollar oder mehr betrugen. Seine ungeheuer großen Gewinne beim Black Jack führte Johnson auf seine fundamentalen mathematischen Fähigkeiten zurück und darauf, die Diagramme der entscheidenden Black Jack-Strategien in und auswendig zu kennen. 

Las Vegas - 21 Mio. US-Dollar und 4,6 Mio. US-Dollar im Mirage

Ein Veteran des zweiten Weltkrieges war Fortuna gleich zweimal hold. Schon zehn Stunden nach der Eröffnung des Mirage gewann Elmer Sherwin satte 4,6 Millionen US-Dollar und begab sich direkt auf eine Weltreise. Auch weiterhin besuchte er Spielcasinos, doch es vergingen noch sechzehn Jahre, bis er erneut einen Jackpot knackte. Dabei handelte es sich um ganze 21.000.000,- US-Dollar. Der 76-Jährige spendete den größten Teil seines Gewinns an karitative Verbände und Organisationen und unterstützte u.a. die Opfer des Hurricane Katrina.

Las Vegas – Erst 680.000 US-Dollar Gewinn und dann mehr als 27 Millionen im Palace Station 

Nicht nur der zweifache Gewinner aus dem Mirage hatte doppeltes Glück. Ausdauer wird belohnt! Das sagte sich wohl auch eine 60-Jährige, die an einem Glücksrad-Spielautomaten 680.000 US-Dollar gewann. Die Frau weigerte sich, ihren Gewinn auszugeben, sondern setzte das ganze Geld ein, um in weitere Casino-Besuche zu investieren. Damit finanzierte sie sich schlussendlich den super Hauptgewinn, denn der Jackpot des Megabucks-Slot lag zu diesem Zeitpunkt bei ganzen 27.000.000,- US-Dollar. 

Las Vegas – Knapp 40 Millionen US-Dollar Gewinn im Excalibur

Ein 25-Jähriger gab nie seinen Namen Preis, denn der „junge Ingenieur“ aus Los Angeles schrieb Casino-Geschichte. Und die wollte er lieber geheim halten. Im März 2003 weilte er in Las Vegas und hatte sich vorgenommen, auf seinen Top-Favoriten im Basketball zu setzen. Es war noch Zeit bis zum Anpfiff, also entschied er, vorher im Excalibur reinzuschauen und sich an den Spielautomaten ein wenig die Zeit zu vertreiben. Ganze 100 US-Dollar gab er aus und konnte nicht ahnen, dass er nur wenige Augenblicke später einen der größten Gewinne in der Geschichte von Las Vegas einheimste. Sensationelle 39.713.982,25 US-Dollar Gewinn zeigte plötzlich das Jackpot-Symbol des Automaten an. Er bat die Geschäftsführung des Excalibur ihm seinen Gewinn nicht auf einmal auszuzahlen, sondern ihm jährlich „nur“ 1.500.000,- US-Dollar zu überweisen.

Las Vegas – 20-40 Millionen US-Dollar Gewinn im MGM Grand

Der 1937 in Sidney geborene Medienmogul Kerry Francis Bullmore Parker zählte bereits zu den einflussreichsten und wohlhabendsten Männern in Down Under, als er eines Tages Las Vegas besuchte. Auf eine Stippvisite schaute er auch im MGM Grand herein. Er gab seiner Neugierde nach und versuchte sich im Baccarat und im Black Jack. Und was dann geschah, ist einfach unglaublich! Insgesamt gewann er an diesem Abend einen Geldbetrag zwischen 20 und 40 Millionen US-Dollar. Die exakte Summe ist nicht zu beziffern, da es sich um mehrere Gewinne an einem Abend handelte. Auch wenn der Betreiber vermutlich weniger erfreut war, so profitierten doch die Angestellten mit von diesem Mega-Gewinn. Einem Kellner soll Parker sage und schreibe 1.000.000,- US-Dollar Trinkgeld gegeben haben. Auch einige wohltätige Organisationen wurden großzügig bedacht. Als Parker 2005 im australischen Bellevue Hill verstarb, hinterließ er ein Gesamtvermögen von 5,2 Milliarden US-Dollar. Damit war er endgültig er reichste Mann des Kontinents und belegte auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt Platz 111.