Sie sind auf der Suche nach legalen Online-Casinos in Deutschland? Wir präsentieren Ihnen eine aktuelle Liste aller Online-Spielotheken mit deutscher Lizenz (Erlaubnis). Auf der Basis umfangreicher Tests vergleichen wir regelmäßig alle zugelassenen Online-Glücksspielanbieter in Deutschland. Hier also alle Informationen und die Liste der Anbieter welche legale deutsche Online Casinos sind.


Die folgenden Anbieter dürfen sich über die ersten deutschen Lizenzen für virtuelle Automatenspiele freuen und sind deshalb als "legale Online Casinos in Deutschland" zugelassen:

Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt – übergangsweise Glücksspielbehörde

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Eine Glücksspielregulierung funktioniert nur mit einer Glücksspielbehörde. Da zum Start der Glücksspielregulierung am 1. Juli 2021 die neu geschaffene Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) noch nicht arbeitsfähig war, wurde das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt als übergangsweise zuständige Glücksspielbehörde bestimmt. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt überprüft die Lizenzanträge und stellt sicher, dass die vorgegebenen Regeln ordnungsgemäß umgesetzt werden. Ab dem 1. Januar 2023 übernimmt die GGL die Glücksspielregulierung. Derzeit ist die neue Glücksspielbehörde bereits damit befasst, den Schwarzmarkt zu bekämpfen. Legale deutsche Online Casinos müssen sich nun keine Sorgen mehr machen, und auch Spieler sind nun 100% auf der legalen Seite.

Die Überprüfung der Lizenzanträge ist eine komplexe Aufgabe. Deswegen hat es eine ganze Weile gedauert, bis die ersten Lizenzen für virtuelle Spielautomaten vergeben wurden. Aber mittlerweile gibt es eine ganze Reihe legaler Online-Casinos mit deutscher Lizenz. Aufgrund der eingereichten Lizenzanträge ist davon auszugehen, dass mittelfristig über 40 legale Online-Casinos in Deutschland verfügbar sein werden. Im Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt wurden wichtige Vorarbeiten geleistet, auf denen die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder aufbauen kann. Aber es hat sich auch gezeigt, dass die übergangsweise zuständige Glücksspielbehörde nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Erfahrung und der überschaubaren Personalausstattung mit der Gesamtaufgabe ein Stück weit überfordert war und ist.

Online Casinos dürfen auch den Begriff "Casino" nicht mehr verwenden und sind daher nun oftmals als Virtuelle Spielhalle oder als Online Spielothek im Internet zu finden. Wir haben hier noch den Begriff Online Casino in unseren Texten verwendet da unsere Leser meist immer noch nach diesem Begriff suchen.

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Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist eine neue Glücksspielbehörde, die speziell für das Online-Glücksspiel geschaffen wurde. Die GGL ist dafür zuständig, die Anbieter von virtuellen Spielautomaten, Online-Poker und Online-Sportwetten zu regulieren. Da die Behörde komplett neu aufgebaut werden musste, wird sie alle ihr zugeteilten Aufgaben aber erst ab 2023 übernehmen. Für den Aufbau der GGL waren von Anfang an 1,5 Jahre eingeplant. Bereits am 1. Juli 2022 hat die neue Glücksspielbehörde die Bekämpfung des Schwarzmarkts übernommen. Ab dem 1. Januar 2023 wird die GGL mit allen Facetten der Glücksspielregulierung befasst sein. Der Plan ist es, alle anderen Behörden, die derzeit übergangsweise die Regulierung übernehmen, von ihren Aufgaben zu befreien.

Die Schaffung einer zentralen Glücksspielbehörde für Online-Slots, Online-Poker und Online-Sportwetten ist eine der großen Errungenschaften des Glücksspielstaatsvertrags 2021. Nicht nur aus ordnungspolitischer Sicht ist es sinnvoll, alle Aufgaben in einer Behörde zu bündeln. Auch inhaltlich ist es vernünftig, der GGL die Hoheit über die gesamte Regulierung zu geben. Viele Glücksspielanbieter haben Online-Spielautomaten und Online-Sportwetten im Programm. Darüber hinaus haben einige der Firmen, die diese Angebote offerieren, auch Online-Poker im Portfolio. Somit hat die Glücksspielbehörde in den drei Segmenten oft mit den gleichen Unternehmen und Ansprechpartnern zu tun. Schon deswegen wäre es unsinnig, die Aufgaben auf unterschiedliche Behörden zu verteilen.


Glücksspielkollegium der Länder – die entscheidende Kontrollinstanz

Das Glücksspielkollegium der Länder ist ein Gremium, das mit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags am 1. Juli 2021 eingerichtet wurde. Im Glücksspielkollegium sitzen Vertreter aller Bundesländer. Da die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder erst ab 2023 die gesamte Regulierung des Online-Glücksspiels übernimmt, ist eine übergeordnete Instanz für die temporär zuständigen Glücksspielbehörden erforderlich. Aus rechtlichen Gründen muss sichergestellt werden, dass der Wille der Bundesländer bei der Glücksspielregulierung umgesetzt wird. Dies wird sichergestellt durch das Glücksspielkollegium. In der Praxis ist es so, dass sich das Glücksspielkollegium regelmäßig trifft, um die Lizenzentscheidungen, die das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt getroffen hat, zu diskutieren und gegebenenfalls zu bestätigen.

Die Arbeit des Glücksspielkollegiums endet, wenn die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder die Glücksspielregulierung übernimmt. Ab diesem Zeitpunkt ist über die GGL sichergestellt, dass der Wille der Bundesländer umgesetzt wird. Da das Glücksspielkollegium alle Entscheidungen der temporär zuständigen Glücksspielbehörden bestätigen muss, kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Zudem haben die Bundesländer über das Glücksspielkollegium auch theoretisch die Möglichkeit, Lizenzvergaben an bestimmte Glücksspielanbieter zu verzögern oder zu verhindern. Ein Grund, warum die Vergabe der neuen Lizenzen für virtuelle Spielautomaten so lange dauert, dürfte auch die Arbeit des Glücksspielkollegiums sein.


Vorteile und Nachteile von Online Casinos mit deutscher Lizenz

✔️ Online Poker ist wieder erlaubt❌ kein High Roller Bonus mehr möglich
✔️ deutschlandweite Sperrdatei❌ keine progressiven Jackpots mehr möglich
✔️ Automatenspiele sowie Online Spielautomaten sind möglich❌ für den kostenlosen Spielgeldmodus ist ein Casino Konto mit Registrierung nötig
✔️ Spieler haben die Möglichkeit sich für 24 Stunden durch Button zu sperren❌ Einsatzlimit von 1€ pro Dreh
✔️ Spieler haben mehr Sicherheit hinsichtlich von Jugendschutz und Datenschutz, da stärkerer Fokus auf den einzelnen Spieler❌ Zwischen den Dreh-Runden muss der Spieler 5 Sekunden warten
✔️ 100% legal und deutsche Qualität❌ Einzahlungen sind nur noch mit Kreditkarten möglich, welche auf den Benutzernamen ausgestellt sind
✔️ keine Probleme mehr bei Auszahlungen❌ Einzahlungslimit von 1000€ pro Spieler pro Monat
✔️ Kommunikation läuft in der deutschen Sprache ab
Vorteile und Nachteile

Glücksspielsteuer: 5,3 Prozent von jedem Einsatz

Gerade noch rechtzeitig zum Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags am 1. Juli 2021 wurde eine neue Glücksspielsteuer beschlossen. Für virtuelle Spielautomaten, Online-Poker und Online-Sportwetten gilt, dass die Anbieter 5,3 Prozent von jedem Einsatz als Steuer an den Staat abführen müssen. Die Glücksspielsteuer führt dazu, dass die Glücksspielanbieter die Auszahlungsquoten der Spielautomaten senken müssen. Vor der Einführung der Glücksspielregulierung lagen die Auszahlungsquoten typischerweise bei 95 bis 98 Prozent. Durch die Glücksspielsteuer muss die Auszahlungsquote auf 90 bis 93 Prozent reduziert werden.

Auch wenn der Gesetzgeber genau diesen Effekt beabsichtigt haben dürfte, gibt es viele Experten, die kritisch eingestellt sind zur neuen Glücksspielsteuer. Die Spiele in den legalen Online-Casinos werden im Vergleich mit den Spielen auf dem Schwarzmarkt durch die Glücksspielsteuer unattraktiver. Ein wichtiges Ziel der Glücksspielregulierung, die Kanalisierung, wird durch die Glücksspielsteuer nach Einschätzung vieler Experten gefährdet. Jeder zusätzliche Anreiz, auf dem Schwarzmarkt zu spielen, ist ein Problem für die seriösen Casino-Betreiber, die eine deutsche Lizenz haben und brav die Glücksspielsteuer zahlen.


So wirkt sich die Glücksspielsteuer auf die Auszahlungsquote aus

Warum wirkt sich die Glücksspielsteuer überhaupt auf die Auszahlungsquote aus? Das Problem ist, dass die Steuer von jedem Spieleinsatz abgezogen wird. Der Spieleinsatz ist die sogenannte Bemessungsgrundlage. Wenn der Spieleinsatz etwa eine Höhe von 1 Euro hat, wird ein Betrag von 5,3 Cent als Steuer berechnet. Der Glücksspielanbieter muss diese Steuer bezahlen. Vor der neuen Glücksspielregulierung hatten Spielautomaten oft Auszahlungsquoten von 96, 97 oder gar 98 Prozent. Doch wenn der Staat 5,3 Prozent und der Spieler 96 Prozent oder mehr vom Einsatz bekommt, bleibt für den Glücksspielanbieter nichts mehr übrig. Tatsächlich müsste der Glücksspielanbieter bei dieser Konstellation sogar noch zuzahlen, um die Spiele überhaupt anbieten zu können.

Es liegt auf der Hand, dass kein Glücksspielanbieter den Spielern Geld dafür bezahlen möchte, damit sie spielen. Ohne eine Gewinnmarge ist es nicht möglich, ein legales Online-Casino wirtschaftlich zu betreiben. Um die alte Gewinnmarge, die typischerweise bei 3 bis 5 Prozent lag, wieder zu erreichen, müssen die Auszahlungsquoten reduziert werden. Wenn Sie in lizenzierten Online-Casinos spielen und sehen, dass die Auszahlungsquoten der Slots meist zwischen 90 und 93 Prozent liegen, wissen Sie nun, was die Ursache dafür ist. Die Glücksspielanbieter könnten alternativ auch eine Gebühr von den Spielern gelangen, ähnlich wie die Buchmacher bei der Wettsteuer. Aber die Spielehersteller und Casino-Betreiber haben sich durchweg für niedrigere Auszahlungsquoten entschieden.


Spielersperrsystem OASIS – Selbstsperren und Fremdsperren möglich

Das neue Spielersperrsystem OASIS ermöglicht allen Glücksspiel-Fans, einen Selbstausschluss vorzunehmen. Die sogenannte Selbstsperre oder Eigensperre kann befristet oder unbefristet erfolgen. Das Spielersperrsystem muss nicht nur von den legalen Online-Casinos, sondern auch von Spielhallen und Spielbanken umgesetzt werden. Die Spieler in Deutschland haben die Möglichkeit, sich selbst wirkungsvoll vom gesamten legalen Glücksspielangebot auszuschließen. Das ist ein erheblicher Fortschritt, denn bislang gab es allenfalls die Möglichkeit, einen Selbstausschluss bei jedem Glücksspielanbieter individuell zu beantragen. Angesichts der Größe des Glücksspielmarkts, nicht nur im Internet, war das aber nie eine praktikable Lösung.

Über OASIS können auch Fremdsperren beantragt werden. Wenn ein Angehöriger eines Problemspielers dafür sorgen möchte, dass die Person nicht mehr spielt, kann eine Fremdsperre ein probates Mittel sein. Allerdings muss gegebenenfalls ein Nachweis erfolgen, dass die Fremdsperre gerechtfertigt ist. Auch die Glücksspielanbieter haben das Recht, Spielersperren über OASIS zu beantragen. Noch ist juristisch nicht ganz klar, ob die Glücksspielanbieter in manchen Fällen vielleicht sogar die Pflicht haben, eine Sperre zu beantragen. In jedem Fall wird es in Zukunft deutlich einfacher, Problemspieler vor sich selbst zu schützen. Legale deutsche Online Casinos bieten also mehr Spielerschutz an!


LUGAS – komplette Überwachung der legalen Online-Casinos in Deutschland

LUGAS ist das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem, das für die Umsetzung der neuen Glücksspielregulierung geschaffen wurde. Mit LUGAS werden die Aktivitätsdatei, die Limitdatei und die Safe-Server implementiert. Jeder legale Online-Glücksspielanbieter muss einen LUGAS-Anschluss haben. Mit der Aktivitätsdatei wird sichergestellt, dass die Spieler nur bei einem Glücksspielanbieter aktiv sind und Pausen einlegen beim Spielen. Die Limitdatei ist erforderlich, um das anbieterübergreifende Einzahlungslimit umzusetzen. Die Aktivitätsdatei und die Limitdatei sind die sogenannten Zentraldateien. Die Safe-Server erfassen Daten zu den Aktivitäten der Spieler direkt bei den Anbietern. Diese Daten werden pseudonymisiert und der Glücksspielbehörde zur Auswertung zur Verfügung gestellt.

Mit LUGAS soll sichergestellt werden, dass wesentliche Teile der neuen Glücksspielregulierung technisch umgesetzt werden können. Ohne ein derartiges System wäre es etwa nicht möglich, ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit umzusetzen. Bei jeder Anmeldung in einem Online-Casino wird LUGAS zudem genutzt, um die Zulässigkeit der Anmeldung zu überprüfen. Das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem LUGAS ist nicht unumstritten. Vor allem die Auswertung der Spielerdaten über die Safe-Server, die in Zukunft bei jedem Glücksspielanbieter laufen sollen, ist aus datenschutzrechtlichen Gründen bedenklich. Es ist durchaus vorstellbar, dass sich an dieser Regelung demnächst noch einiges ändern wird, gegebenenfalls auch durch entsprechende Gerichtsurteile.


Glücksspielstaatsvertrag 2021 – die maßgebliche Basis

External Legal

Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 ist die Basis für die gesamte Glücksspielregulierung in Deutschland. Da in Deutschland die Bundesländer zuständig sind für die Glücksspielregulierung, können länderübergreifende Regeln nur in Form eines Staatsvertrags vereinbart werden. Das gilt insbesondere für das Online-Glücksspiel, das erstmals mit dem aktuellen Glücksspielstaatsvertrag reguliert wird. Dem Glücksspielstaatsvertrag müssen alle Bundesländer zustimmen. Bevor der Glücksspielstaatsvertrag den Landesparlamenten zur Ratifizierung vorgelegt wird, finden umfassende Verhandlungen der Ländervertreter statt. Da Einstimmigkeit erforderlich ist bei einem Glücksspielstaatsvertrag, war es nicht einfach, einen guten Kompromiss für das Online-Glücksspiel zu finden.

Bundesweit zugelassen sind in Deutschland virtuelle Spielautomaten, Online-Poker und Online-Sportwetten. Online-Tischspiele werden als sogenannte Online-Casinospiele von den Bundesländern individuell reguliert. Zudem sind nicht alle Spiele in allen Varianten freigegeben. Es gibt einige wichtige Details, die Glücksspiel-Fans kennen müssen. Wir erklären im Folgenden ausführlich, welche Regeln sich aus dem Glücksspielstaatsvertrag für die legalen Online-Casinos ergeben. Die Glücksspiel-Fans in Deutschland müssen sich an viele neue Regeln gewöhnen. Wir bieten Ihnen an dieser Stelle eine Referenz mit allen wichtigen Details, damit Sie sich jederzeit unabhängig informieren können.


Nur virtuelle Automatenspiele (Spielautomaten) bundesweit erlaubt

Viele Glücksspiel-Fans in Deutschland wundern sich, dass nur noch Spielautomaten in den Online-Casinos zu finden sind. Aber das ist kein Zufall. Auf der Basis der neuen Glücksspielregulierung können nur virtuelle Automatenspiele mit einer bundesweiten Lizenz (Erlaubnis) angeboten werden. Die Bundesländer konnten sich nur für dieses Casino-Segment auf eine einheitliche Regelung einigen. Das bedeutet, dass die neuen Online-Casinos mit deutscher Lizenz so etwas sind wie Online-Spielhallen. Zudem sind die Spiele-Portfolios kurz nach der Erteilung der Lizenz oft recht klein. Das liegt daran, dass jedes Spiel einzeln freigegeben werden muss, und zwar für jedes lizenzierte Online-Casino. Die zuständige Glücksspielbehörde muss alle Spiele individuell prüfen.

Die Beschränkung auf virtuelle Automatenspiele ist keine ideale Lösung. Aber immerhin gibt es zum ersten Mal überhaupt eine deutsche Lizenz, mit der es möglich ist, Spielautomaten online anzubieten. Das ist ein großer Fortschritt gegenüber der Situation, die es vor dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 gab. Die virtuellen Automatenspiele sind enorm populär. Deswegen ist es für die meisten Glücksspiel-Fans schon ausreichend, dass diese Spiele bundesweit legalisiert worden sind. Aber noch besser wäre es gewesen, wenn auch die Tischspiele als Online-Glücksspiele bundesweit legalisiert worden wären. Doch bedauerlicherweise konnten sich die Bundesländer an dieser Stelle nicht auf eine bundesweite Regelung verständigen.


Tischspiele (Casinospiele) werden von Bundesländern reguliert

Texas Holdem Image

Bei den Tischspielen, die im Glücksspielstaatsvertrag, in Abgrenzung zu den virtuellen Automatenspielen, als Casinospiele bezeichnet werden, gibt es keine bundesweite Regulierung. Vielmehr haben die Bundesländer die Möglichkeit, die Online-Tischspiele individuell zu regulieren. Dabei gibt es drei Möglichkeiten: Online-Tischspiele nicht zulassen, ein staatliches Monopol oder Lizenzen für private Glücksspielanbieter. Die Anzahl der möglichen Lizenzen für Online-Tischspiele entspricht der Anzahl der Spielbanken mit Konzession im jeweiligen Bundesland. Die Monopol-Lösung ist eine Alternative, auch für die Bundesländer, die keine Spielbanken haben. Alternativ können sich mehrere Bundesländer zusammentun, um gemeinsame Lizenzen für Anbieter von Online-Tischspielen zu schaffen. In diesem Fall werden die Konzessionen für Spielbanken zusammengezählt.

Einige Bundesländer werden Online-Tischspiele zulassen, entweder über ein staatliches Monopol oder aber über ein Lizenzsystem. Aber es wird auch Bundesländer geben, in denen Online-Tischspiele nicht verfügbar sein werden. Die Regelung für Online-Tischspiele hat von Anfang an viel Kritik provoziert, da bei der Regulierung ein Flickenteppich entsteht, der einem normalen Glücksspiel-Fan nur schwer zu vermitteln ist.


1.000 Euro Einzahlungslimit pro Monat (anbieterübergreifend)

Das 1.000 Euro Einzahlungslimit, das mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag eingeführt wurde, markiert einen tiefen Einschnitt. Vor der neuen Glücksspielregulierung war es so, dass die Glücksspielanbieter selbst bestimmen konnten, wie viel Geld die Spieler einzahlen durften. Aber nun gibt es ein vorgegebenes Limit, das zudem auch noch für alle Anbieter übergreifend gilt. Das Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 Euro gilt pro Monat. Kein Glücksspiel-Fan darf mehr als diese 1.000 Euro bei allen Glücksspielanbietern insgesamt einzahlen. Das ist für die normalen Glücksspiel-Fans, die mit einem kleinen oder mittleren Budget unterwegs sind, kein Problem. Aber anders ist die Situation für die High Roller, die auch gerne einmal um höhere Beträge spielen.

  • Limit der Einzahlungen 1000,- Euro pro Monat
  • Dies gilt Anbieterübergreifend
  • Spieler können sich ein eigenes Limit setzen
  • In Ausnahmefällen kann man mehr einzahlen (siehe nächster Punkt weiter unten)

Alle Spieler haben die Möglichkeit, ein individuelles Limit einzurichten, das unter dem maximalen Limit liegt. Damit soll den Spielern, die ein kleineres Budget als 1.000 Euro im Monat zur Verfügung haben, die Möglichkeit gegeben werden, eine sinnvolle Selbstbeschränkung umzusetzen, ohne viel Aufwand zu betreiben. Das Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 Euro ist gerade im direkten Vergleich mit den Konkurrenten auf dem Schwarzmarkt ein erhebliches Problem für die legalen Online-Glücksspielanbieter in Deutschland. Deswegen wäre es gut, wenn bald höhere Limits eingeführt würden für High Roller. Entsprechende Pläne gibt es, aber es ist unklar, ob und wann diese Pläne umgesetzt werden.

Demnächst Einzahlungen bis zu 30.000 Euro pro Monat möglich?

Es ist geplant, höhere Limits für High Roller zuzulassen. Allerdings müssen diese High Roller dann nachweisen, dass sie über die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten verfügen, zum Beispiel mit einem Bonitätsnachweis. Ursprünglich waren Limits von 10.000 Euro und 30.000 Euro geplant. Ob und wann diese Limits eingeführt werden, ist im Moment schwer abzuschätzen. Grundsätzlich wäre es eine gute Sache, wenn finanzstarke Spieler auf dem legalen Online-Glücksspielmarkt in Deutschland die Möglichkeit hätten, hohe Beträge einzuzahlen und umzusetzen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die High Roller sich vom legalen Markt verabschieden und auf dem Schwarzmarkt spielen.

Ein wichtiges Ziel der Glücksspielregulierung ist die sogenannte Kanalisierung. Damit ist gemeint, dass die Spieler zum legalen Markt gelenkt werden sollen. Das kann aber nur funktionieren, wenn attraktive Angebote vorhanden sind. Auf der anderen Seite muss aber auch gewährleistet sein, dass ein vernünftiger Spielerschutz stattfindet. Auf dem Markt für Online-Sportwetten gibt es bereits Limits für High Roller. Deswegen stehen die Chancen gut, dass die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL), die eine entsprechende Befugnis hat, demnächst höhere Limits gegen einen Bonitätsnachweis einführt. Allerdings ist unklar, ob dies schon zum 1. Januar 2023 passieren wird, also dem Datum, an dem die GGL die Glücksspielregulierung übernimmt.


Einsatzlimit: nicht mehr als 1 Euro Einsatz bei allen Spielen

Die Glücksspiel-Fans, die in einem legalen Online-Casino mit deutscher Lizenz spielen, können nicht mehr als 1 Euro pro Runde setzen. Das ist eine erhebliche Veränderung im Vergleich zur Situation vor der neuen Glücksspielregulierung. Der Höchsteinsatz von 1 Euro soll den Spielerschutz verbessern. Die Spieler sollen nicht die Möglichkeit haben, hohe Beträge innerhalb kurzer Zeit zu verlieren. Einige Experten kritisieren, dass die Kombination aus einem niedrigen Einzahlungslimit und einem niedrigen Einsatzlimit zu einer zu restriktiven Beschränkung führe. Wenn Spieler ohnehin nicht mehr als 1.000 Euro verlieren können pro Monat, wäre es wohl auch möglich, ohne ein niedriges Einsatzlimit auszukommen.

Genauso wie beim Einzahlungslimit gilt auch beim Einsatzlimit, dass ein Anreiz für einige Spieler geschaffen wird, auf dem Schwarzmarkt zu spielen. Wenn hohe Einsätze auf dem legalen Markt nicht möglich sind, kann dies dazu führen, dass sich manche Spieler dazu genötigt sehen, jenseits der lizenzierten Online-Casinos zu spielen. Wir empfehlen unseren Lesern schon sehr lange, das vorhandene Budget auf viele kleine Einsätze zu verteilen, um den Spielspaß zu verlängern und das Risiko zu verteilen. Ein Einsatzlimit von 1 Euro ist aus dieser Perspektive kein Drama, auch wenn wir uns ein wenig mehr Flexibilität gewünscht hätten.

Achtung: Keine progressiven Jackpot-Spiele

Mit einem Online-Spielautomaten Millionen gewinnen? In Deutschland ist das unter der neuen Glücksspielregulierung nicht möglich. Im Glücksspielstaatsvertrag steht ein „Jackpotverbot“. Gemeint sind allerdings nur Jackpots, deren Höhe nicht an den Spieleinsatz gekoppelt ist. Die Formulierung ist ein wenig unglücklich und legt nahe, dass sich die zuständigen Juristen nicht besonders gut mit Online-Slots auskannten. In den letzten Jahren haben die progressiven Jackpot-Slots immer wieder für Furore gesorgt durch gigantische Gewinne. Zweistellige Millionengewinne waren plötzlich nicht mehr nur beim Lotto möglich. Doch zumindest in den deutschen Online-Casinos müssen die Glücksspiel-Fans auf die spektakulären Jackpot-Chancen verzichten.

Eine nähere Begründung, warum sich die Bundesländer auf ein Jackpotverbot verständigt haben, ist nicht bekannt. Vielleicht ging es darum, die staatlichen Lotterien vor einer lukrativen Konkurrenz zu schützen. Aber vielleicht sollen auch nur die Gewinne in einem überschaubaren Rahmen gehalten werden, um die Anreize nicht zu hoch zu setzen. Viele Glücksspiel-Fans werden die progressiven Jackpot-Spiele in den legalen Online-Casinos mit deutscher Lizenz vermissen. Solche Details machen es vielen Glücksspiel-Fans und Casino-Betreibern schwer, die neue Glücksspielregulierung zu akzeptieren. Wäre der Spielerschutz tatsächlich schlechter, wenn es möglich wäre, Jackpots in Millionenhöhe zu gewinnen?

Spielrunden müssen mindestens 5 Sekunden dauern

Eine Spielrunde in einem virtuellen Automatenspiel darf nicht weniger als 5 Sekunden dauern. Das ist eine Vorgabe aus dem Glücksspielstaatsvertrag, die auch nicht durch die GGL verändert werden kann. Diese Regelung wurde eingeführt, um gezielt zu verhindern, dass ein hohes Spieltempo entsteht. Einen Turbomodus, wie er bei Spielautomaten vor der neuen Regulierung üblich war, gibt es bei den in Deutschland zugelassenen Online-Slots nicht. Es ist auch nicht möglich, einen Automodus zu verwenden, um die Spielrunden automatisch starten zu lassen. Was für einen Juristen, der sich nicht näher mit dem Online-Glücksspiel auskennt, harmlos wirkt, ist für viele Glücksspiel-Fans ein Ärgernis.

Eine Mindestspieldauer von 5 Sekunden führt dazu, dass eine Spielsession deutlich länger dauert als bisher. Die meisten Online-Slots hatten vor der Einführung dieser neuen Regelung auch im Standardmodus eine kürzere Spieldauer. Deswegen ist ein wenig mehr Geduld gefragt beim Spielen. Nicht zuletzt soll auch verhindert werden, dass hohe Beträge in kurzer Zeit umgesetzt werden. Wie bei vielen Details in der Glücksspielregulierung stellt sich auch bei der Mindestspieldauer die Frage, ob der gewünschte Effekt eintritt. Diese Regelung kann für Spieler einen Anreiz darstellen, Alternativen auf dem Schwarzmarkt zu suchen. Wer bisher stets im Turbomodus gespielt hat, muss sich erheblich umstellen, um die neue Mindestspieldauer von 5 Sekunden in deutschen Online-Casinos mental zu verkraften.

Immer nur ein virtuelles Automatenspiel spielen

Es ist in Deutschland nicht möglich, mehrere virtuelle Automatenspiele gleichzeitig zu spielen. Was früher in vielen Online-Casinos durch das Öffnen eines zusätzlichen Tabs problemlos machbar war, ist verboten. Schaut man sich die anderen Regeln, die sich aus dem Glücksspielstaatsvertrag ergeben, an, passt diese Regelung gut zum Gesamtkonzept. Der Gesetzgeber möchte verhindern, dass die Spieler eine ganze Reihe von Slots parallel spielen und auf diese Weise hohe Umsätze in kurzer Zeit produzieren. Die meisten Glücksspiel-Fans nutzen ohnehin nicht mehr als einen Spielautomaten. Aber für die ambitionierten Spieler, die gerne mehrere Slots gleichzeitig spielen möchten, ist die Neuregelung ein Einschnitt.

Viele Glücksspiel-Experten sind sich einig, dass es grundsätzlich sinnvoll ist, das Spieltempo und die Emotionen auf einem vernünftigen Niveau zu halten. Dazu gehört auch, dass die Spieler keine Möglichkeit haben, die Aufregung durch das gleichzeitige Spielen mehrere Slots zu steigern. Diese Regelung ist grundsätzlich vernünftig. Viele Slots-Spieler kennen diese Regelung auch schon aus den Spielhallen. In den meisten Spielotheken in Deutschland ist es nicht erlaubt, mehrere Slots gleichzeitig zu spielen. Genau wie bei allen anderen Regeln gilt allerdings auch, dass sich die Anbieter auf dem Schwarzmarkt nicht an die Vorgaben der Glücksspielregulierung in Deutschland halten. Es muss sich zeigen, ob das ein Problem ist.

Pausen und Wartezeiten sind Pflicht beim Spielen

Beim Wechsel eines Anbieters gibt es eine Wartezeit von fünf Minuten. Über die Aktivitätsdatei wird bei der Abmeldung in einem Online-Casino zunächst festgehalten, dass keine Aktivität mehr stattfindet. Anschließend dauert es fünf Minuten, bis der Eintrag gelöscht wird. Erst dann ist es möglich, eine Anmeldung in einem anderen Online-Casino vorzunehmen. Mit der Wartezeit beim Anbieterwechsel soll verhindert werden, dass die Spieler sich selbst unter Druck setzen, indem sie immer wieder neue Spiele in deutschen Online-Casinos in schneller Abfolge nutzen. Die Wartezeit ist mit fünf Minuten aber in einem vertretbaren Rahmen. Eine kleine Pause hat noch keinem Spieler geschadet.

Eine Zwangspause gibt es auch nach einer Stunde Spielzeit. Die Spieler müssen fünf Minuten warten, bis das Spiel fortgesetzt werden kann. Die kleine Pause soll dazu beitragen, dass die Spieler nicht heiß laufen und sich immer wieder Zeit nehmen, um einen klaren Gedanken zu fassen. Auch die Pause nach einer Stunde Spielzeit sollte niemanden aus der Fassung bringen. Die Einführung von Pausen ist ein wichtiges Mittel, um den Spielerschutz zu verbessern. Kurze Abkühlungsphasen sind nach wissenschaftlichen Studien gut dazu geeignet, problematische Situationen zu vermeiden. Die Spieler bekommen die Gelegenheit, ein paar Minuten darüber nachzudenken, ob sie wirklich weiterspielen möchten.


Fazit: Glücksspielregulierung muss sich in der Praxis bewähren

Es ist einfach, die neue Glücksspielregulierung, die mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 in Deutschland eingeführt worden ist, zu kritisieren. Viele Regelungen sind sehr streng und nicht jedes Detail scheint durchdacht zu sein. Aber am Ende muss sich in der Praxis zeigen, ob die Glücksspielregulierung zu den gewünschten Erfolgen führt. Ein wichtiges Ziel ist es, den Spielerschutz zu verbessern. Ferner soll eine gute Kanalisierung stattfinden. Möglichst alle Spieler in Deutschland sollen die legalen Online-Casinos nutzen. Deswegen ist es wichtig, dass die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder auch dafür zuständig ist, den Schwarzmarkt zu bekämpfen.

Bei uns finden Sie ausschließlich seriöse Online-Casinos mit deutscher Lizenz. Wir sind davon überzeugt, dass der Glücksspielmarkt insgesamt davon profitiert, dass eine umfassende Regulierung stattfindet. Für die Glücksspiel-Fans in Deutschland ist es durch die neue Glücksspielregulierung denkbar einfach, seriöse Glücksspielanbieter im Internet zu finden. Wir helfen Ihnen dabei, viel Spaß in den deutschen Online-Casinos zu haben. Bei uns finden Sie die besten Casinos, die besten Bonusangebote, zahlreiche Testberichte zu den verfügbaren Spielautomaten und viele wertvolle Informationen rund um das Thema Online-Glücksspiel. Das Beste ist: Zum ersten Mal ist es möglich, in Deutschland in Online-Casinos zu spielen, die ohne jeden Zweifel legal sind! 

Wir haben den Inhalt dieser Seite am 1. November 2022 überprüft, alle unsere Angaben sind weiterhin korrekt.
Die Redaktion

FAQ | Häufig gestellte Fragen

Online Casinos sind in Deutschland legal wenn sie eine gültige deutsche Lizenz besitzen. Erste Lizenzen wurden bereits vergeben. Auf unseren Seiten bieten wir nur legale Angebote an. Auf der offiziellen Webseite der Glücksspielbehörde können Sie sich informieren welche Online Casinos eine Lizenz erhalten haben. Die sogenannte White List wird mindestens einmal pro Monat aktualisiert.
Aktuell hat die DGG mit den dazugehörigen Online Casinos Jackpotpiraten und BingBing eine deutsche Lizenz und daher legale deutsche Online Casinos. Die weiteren Lizenzen wurden an MyBet und TipWin vergeben. Auch CrazyBuzzer und Slotmagie stehen bereits auf der White List der Behörde, sind aber noch nicht offiziell für deutsche Spieler zugänglich.
Seit 1. Juli 2021 ist die Rechtslage bei Online Casinos geklärt, und es ist erlaubt in einer deutschen Online Spielstätte (ehemals bekannt als Online Casino) mit deutscher Lizenz zu spielen. 
Aktuell gilt für alle Online Casinos mit deutscher Lizenz ein Einzahllimit von 1000€. Ob sich das in Zukunft ändern wird, lässt sich noch nicht vorhersehen.
Es ist nicht mehr erlaubt in zwei Slots gleichzeitig zu spielen, und daher kann man in den neuen Online Casinos mit deutscher Lizenz keine neuen Tabs im Browser öffnen und 2 Slots gleichzeitig starten.