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Der Start ins Berufsleben wird durch Glücksspielstaatsvertrag erschwert

Es kommt nur zu häufig in Deutschland vor, dass sich die Regierung nur sehr wenig bis schlicht und ergreifend überhaupt keine Gedanken darüber macht, welche Auswirkungen ein Gesetz auf die betroffenen Personen haben wird. Der neue Glücksspielstaatsvertrag, der demnächst praktisch in Kraft treten wird, ist ein regelrechtes Musterbeispiel hierfür. Vielerorts sind Glücksspielanbieter von der Schliessung bedroht, was zwangsläufig einen Abbau von Arbeitsplätzen mit sich bringt. Jene Arbeitsplätze, die jedoch von gewissen Personen dringend gebraucht werden. Nicht immer sind es jedoch gestandene Menschen inmitten ihres beruflichen Lebens, die einen Beruf bei einem Glücksspielanbieter ausüben. Manche Menschen stehen auch gerade am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn und arbeiten in einer Spielhalle oder in einem Casino, um diesen Start ins Leben überhaupt finanzieren zu können.

Studentenjob Groupier

Der Tisch ist wohl sortiert, alles hat seine Ordnung. Die Karten sind fein gestabelt und die Jetons penibel einsortiert. Die Person, welche an diesem Tisch die Bank repräsentiert und dem Glücksjäger sein Spiel garantiert, muss viele Fähigkeiten und auch Charaktereigenschaften mitbringen. Ein gutes Rechenvermögen sowie eine schnelle Auffassungsgabe sind nur zwei dieser wichtigen Eigenschaften. Vertrauenswürdigkeit und großes Stück Verwantwortungsbewusstsein die beiden wichtigsten anderen Eigenschaften, denn immerhin wandern innerhalb von kürzester Zeit unzählige Euros durch die treuen Hände. Felicia V. Stadler sowie Kristina Lipin sind zwei regelrechte Musterbeispiele für die gute Seite des Glücksspiels, welche von den Gegnern der Glücksspielbranche nur zu gern ausgeblendet werden. Nach ihren Vorlesungen tragen die beiden jungen Studentinnen ihre legere Alltagsbekleidung gegen die seriöse Kleidung, die im Konstanzer Casino erforderlich ist. Die beiden jungen Frauen sind Groupiers bei dem Glücksspielanbieter. Für die beiden ist die Arbeit in dem Casino perfekt mit ihrem Leben als Studentinnen vereinbar, zumal die Arbeitszeiten verlässlich und planbar feststehen und sich sehr gut mit den Vorlesungen koordinieren lassen. Der Tag beginnt um 17 Uhr und endet zumeist um 3 Uhr in der Nacht. Wenig Schlaf ist zwar die Folge, doch als Studentinnen können die beiden dies noch leisten, zumal der Arbeitgeber sich im Hinblick auf die Lesungen an der Uni flexibel zeigt.

Glücksspielanbieter bietet Studenten eine Chance

Der Direktor des renommierten Hauses in Konstanz arbeitet gern mit Studenten, da sie besonders zuverlässig sind und auch die komplexen Spielsysteme inclusive der Gewinnberechnung binnen Sekunden praktisch umsetzen können. Die flexiblen Einsatzzeiten und die Wochenendverfügbarkeit sind hierbei für den Arbeitgeber ein Bonus, von dem beide Seiten gleichermaßen profitieren. Das Casino beschäftigt derzeitig 45 Studenten, die in Teilzeit einer Tätigkeit in dem Haus nachgehen. Bei einer Gesamtbelegschaft von 120 Mitarbeitern machen die Studenten somit einen nicht unerheblichen Anteil aus.
Für Felicia V. Stadler war der Job in dem Casino ein echter Glücksfall. Mit einem Lächeln beichtet die Studentin, dass Mathematik früher nicht gerade ihr Steckenpferd war. Durch den Job als Groupier kam sie jedoch regelmäßig mit ihrem unliebsamen Fach in Berührung so dass die Übung letztlich den Meister machte. Eine Einsatzzeit dauert dabei bis zu 45 Minuten, danach gibt es eine Pause. Diese ist auch bitter nötig, da die vielen Rechnungen und das Gewirr von Zahlen doch sehr anstrengend sei. Gänzlich unvorbereitet sind die Studenten nicht an den Job herangegangen, der Arbeitgeber bot einen mehrwöchigen Kurs für die Studenten an. Diese Förderungen sind ein fester Bestandteil des Konzepts und wirkt sich letztlich auch auf die Bezahlung der Arbeitnehmer aus. Das Einstiegsgehalt liegt bei rund zehn Euro pro Stunde, mit jeder weiteren Schulung gibt es einen Euro pro Stunde mehr.

Der Job des Groupiers ist wie kaum ein anderer Beruf im Casino zahlreichen weit verbreiteten Klischees unterworfen. Üppige Trinkgelder, wie sie in Filmen dem Groupier nicht selten zuteil werden, existieren in der Realität einfach nicht. Jeder zusätzliche Jeton, der von einem glücklichen Glücksjäger gewonnen und anschließend gespendet wird, wird in einer Sammelkasse des Casinos gesammelt und für die Finanzierung aller Mitarbeitergehälter verwendet. Beide Studentinnen erzählen, dass ihnen der Job in dem Casino sehr viel Spaß bereite da es einen lockeren aber dennoch distanzierten Umgang mit Menschen gibt. Bezüglich des neuen Glücksspielstaatsvertrages, dessen Umsetzung die Schliessung von Häusern zurfolge hätte, äußern sich die beiden Studentinnen nicht. Fakt ist jedoch, dass es künftig weniger Gelegenheiten für Studenten geben wird, sich einen Start in das Leben durch eine Tätigkeit in einem Casino aufzubauen.

Der Start ins Berufsleben wird durch Glücksspielstaatsvertrag erschwert
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Von | 2018-07-12T13:33:27+00:00 4. Juni 2017|Kategorien: Casinos, Nachrichten|

Über den Autor:

Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

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