+ Jetzt anmelden und über 250 Freispiele erhalten! 250 FREISPIELE HOLEN!
Jetzt anmelden und über 250 Freispiele erhalten!
1

Casinos Austria Übernahme: Starker Gegenwind für Novomatic

Novomatic Gumpoldskirchen - Casinos Austria ÜbernahmeDas wird alles nicht so einfach für den Weltmarktführer der Spielautomaten aus dem österreichischen Gumpoldskirchen. Nachdem wir als erstes Medium über die Möglichkeit der Aushebelung des Wiener Automatenverbots bei einer erfolgreichen Übernahme der Casinos Austria berichtet und die Wiener Grünen diese reale Gefahr sogar zum Wahlkampfthema bei der nächsten Wiener Gemeinderatswahl gemacht hatten, kommt es nun noch wesentlich dicker: 

Der Leiter der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), Theodor Thanner, meinte in der ZIB2 (Zeit im Bild, die Nachrichtensendung des österreichischen Staatsfernsehens), dass seine Behörde den Deal auf keinen Fall ohne Gegenwehr durchwinken werde.

 

Novomatic hält heute bei 28,1 Prozent

Nach der Übernahme der Anteile der MTB Privatstiftung und des Anteils der Raiffeissen an der Medial BeteiligungsGmbH soll die Novomatic bereits einen erheblichen Teil der Casinos Austria in der Tasche haben. Als nächstes wären dann die Anteile der Uniqua Versicherung dran – die angeblich positiv dazu eingestellt wäre – nur noch die Bestätigung des Aufsichtsrats zu dem Deal wird wohl wegen des heissen Wetters in Wien langsam von statten gehen. Übernimmt die Novomatic alle Anteile der Medial und noch etwas von dem 11 Prozent, die sich in Streubesitz befinden, dann erreicht das Unternehmen die 50% Hürde. Der österreichische Staat hält jedenfalls mittels der ÖBIB nur noch 33,2 Prozent.

Das Vorkaufsrecht – zahlt Novomatic zu wenig?

Was bei diesem Pokerspiel aber auch noch oft vergessen wird, ist das Vorkaufsrecht der anderen Aktionäre. Theoretisch müssten die Aktien vor dem Verkauf auch noch den anderen Aktionären angeboten werden, die dann die Möglichkeit hätten, noch zu überbieten. Der österreichische Staat hat bereits verlautbaren lassen, dass er den Preis der Novomatic für ausgezeichnet hält und sich ausserstande sieht, da mitzubieten. Allerdings gäbe es auch noch einen gewissen Herrn Goldscheider, der sich in letzter Minute das an und für sich winzige Aktienpaket des unlängst verstorbenen Ex Casino Generals Leo Wallner gesichert hat. Wir haben keinen Einblick in die Gesellschafterverträge, aber es könnte durchaus sein, dass auch Goldscheider da noch ein Wörtchen mitzusprechen hat. Denn nach verschiedenen Zeitungsberichten soll Goldscheider einen wesentlich höheren Preis für die Casinos Austria Anteile gezahlt haben als dies nun Novomatic tut.

Die Wettbewerbsbehörde sagt “Njet”

Diese Situation wird wahrscheinlich auch der Grund sein, warum die Novomatic den Deal noch nicht offiziell der Wettbewerbsbehörde vorgelegt hat. Die Behörde ist aber schon von sich aus aktiv geworden und hat das Projekt analysiert. Da die Casinos Austria einen Marktanteil von 60% haben, würde die Übernahme druch den zweiten Wettbewerber  “nicht dem freien, fairen und transparenten Wettbewerb nach österreichischen und europäischen Regeln entsprechen”.

Da handelt es sich also tatsächlich um einen sogenannten “no-brainer”. Aus einem staatlich/privaten Quasi-Duopol soll nun ein privater Monopolist entstehen? Da fragt man sich eigenlich, was sich die Herren hinter der fabriksähnlichen Fassade des Gebäudes in Gumpoldskirchen dabei so gedacht haben. Allerdings hat die Novomatic sicher noch ein Ass im Ärmel, man kann durchaus gespannt sein, wie es weitergeht.

 

Casinos Austria Übernahme: Starker Gegenwind für Novomatic
4.6 (91.43%) 14 votes

Von | 2017-04-09T12:01:50+00:00 11. August 2015|Kategorien: Nachrichten, Wirtschaft|Tags: , , , , , |

Über den Autor:

Ich bin in der Regel für unsere englischsprachigen Webseiten zuständig. Dennoch helfe ich immer gerne auch auf Casinobonus360.de aus. Neben den Nachrichten bin ich vor allem für die tollen Bonusangebote zuständig. Ich mag Surfen, Skifahren und Casinos. Kontaktieren Sie mich jederzeit auf Twitter

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Schauen Sie bitte in Ihren Posteingang, um Ihre Newsletter-Anmeldung zu bestätigen. Vergessen Sie nicht, auch im SPAM-Ordner zu schauen, falls Sie die E-Mail nicht finden.