Blackjack – Kartenzählen

Blackjack – Kartenzählen 2017-04-09T14:20:02+00:00

KartenzählenKartenzählen hat sich in vielen Kartenspielen mit Relevanz der Wertigkeit als sinnvoll erwiesen. Beim Blackjack wurden mit zunehmender Anzahl der Kartenzähler-Fähigkeit die Regeln verändert. So wurde früher mit weniger Kartenspielen als heute gespielt und der Kartenstapel im Kartenschlitten wurde bis auf ¾. Heruntergespielt, ehe der wieder alle Karten zusammengeführt und gemischt wurden. Heute gibt es verschiedene Regeln, mit den abgelegten Karten und dem Kartenstapel umzugehen. Wie bei der Erkundigung nach den Regeln sollten sich Liebhaber des Kartenzählens nach dem Vorgehen und der Handhabung des Kartenstapels erkundigen.

Die guten und die schlechten Karten beim Blackjack

Beim Black Jack wird mit insgesamt 6 Kartenspielen zu 52 Karten gespielt. Damit haben der Spieler und der Dealer es mit 312 Karten zu tun. Erfahrungen zu Folge lohnt es sich während des Spielens Kartenzählen zu praktizieren. Darunter versteht sich, die liegenden Karten im Blick zu haben und somit einen möglichen Rückschluss auf die noch im Stapel verbliebenen Karten zu ziehen. Zur besseren Einschätzung des vorliegenden Szenarios werden die Karten in zwei Gruppen eingeteilt. Die Karten der einen Gruppe kommen dem Spieler zu Gute, während die Karten der anderen Gruppe den Gewinn des Dealers begünstigen. Je nachdem, welche Gruppe durch die liegenden Kartenblätter höher besetzt ist, richtet sich die Spielhandlung des Spielers.

Kartenzählen lohnt sich

Liegen bereits diverse 7er Karten auf dem Tisch und spielen sieben Spieler mit, ist die Wahrscheinlichkeit gering eine 7er Karte zu ziehen und damit einen 7er Drilling zu erreichen. Allein an diesem Szenario wird deutlich, wie sinnvoll das Mitzählen im Black Jack ist. Da der Dealer durch seine Regeln engeren Restriktionen unterliegt als ein Spieler, kann das erfolgreiche Zählen den Dealer tatsächlich in seine Schranken verweisen. Bis heute erhalten erfolgreiche Kartenzähler, die als solche vom Dealer erkannt werden, in Präsenzcasinos ein Hausverbot.

Nach deutschem Recht ist das Mitzählen weder regelwidrig, was das Blackjack-Reglement angeht, noch strafbar hinsichtlich des strafbaren Betrugs. Anfänger sollten sich am besten gleich mit dem Mitzählen vertraut machen. Den Erfahrungen nach können durch das Kartenzählen nicht nur Gewinnvorteile allein des Mitzählens wegen erreicht werden. Zudem werden Strategien schneller erlernt und die Regeln können noch besser in Routine übergehen.

Die beste Zählstrategie

KartenzählenDank des Mathematikers Edward O. Thorp wurde im Jahr 1962 veröffentlicht, dass sich das Zählen entscheidend von der Häufigkeit der bisher aufgedeckten Bildkarten beeinflussen lässt. Der Einsatz konnte entsprechend der Anzahl der bereits liegenden Bildkarten verdoppelt werden, da die Gewinnchancen für den Spieler gegenüber dem Dealer deutlich höher standen. Als Regel gilt: Je mehr Bilderkarten liegen, desto eher kann ein Spieler gewinnen.

Leider führte die Anzahl der aktiven Kartenzähler und der vermeintlichen Besserstellung der Spieler gegenüber dem Dealer mit dessen eher strikten Regeln zu einer Veränderung: In modernen Black Jack-Konzepten werden die abgelegten Karten nach Spielende nicht außerhalb des Spielfelds belassen, sondern wieder in den Kartenstapel getan. Früher war nach ersten Spielrunden mit eher niedrigen Kartenwerten klar, dass in den nächsten Runden die Häufigkeit der hohen Kartenwerte zunehmen wird. Dementsprechend ließen sich Strategien anwenden.

Eine weitere Veränderung liegt in dem häufigen und sogar rundenweisen Mischen des Kartenstapels. Dadurch wird das Mitzählen in seiner Auswirkung erschwert. Aus Spielersicht behält das Mitzählen dennoch eine erhöhte Gewinnmöglichkeit.

Eine der wichtigsten Regeln beim Kartenzählen

Liegen auf dem Black Jack-Tisch hauptsächlich niedrige Kartenwerte, sollte sich der Spieler für die Erhöhung des Einsatzes entscheiden. Die Wahrscheinlichkeit als Spieler eine Karte mit hohem Kartenwert zu erhalten, ist nämlich zu diesem Zeitpunkt besonders hoch. Demzufolge kann der Spieler mit guter Beobachtungsgabe besser abwägen, ob mit großer Wahrscheinlichkeit eine Bildkarte und damit ein Zahlenwert von 10 kommt oder nicht. Für Anfänger gilt: Suche vorerst nach Extremen und entscheide dann, welche Strategie am besten zu deinem Kartenblatt passt.

Kartenzählen gewinnt an Relevanz, wenn mehr Spieler mitspielen

Sobald ein Spieler ausscheidet, weil er einen Bust gelandet hat, gehen der Einsatz und die Karten an den Dealer. Somit wird für weiterhin teilnehmende Spieler erschwert, die Kartenwerte zu verfolgen. Hier hilft nur sich ein Erinnerungskonzept anzueignen, bei dem man sich die bisher gelegenen Karten merken kann. So bieten große Spielerrunden sehr gute Trainingsmöglichkeiten, um diese besondere Fertigkeit zu schulen und zu optimieren. Sollte man über diese Fähigkeit verfügen, sollte ebenfalls ein Poker-Face abrufbar sein. Denn auf diese Weise bleibt die Stimmung im Präsenzcasino gut und man kann sich weiterhin unbeeinflusst von Emotionen anderer zu Gunsten des Spielers gestalten.

Hi-Opt: Eines der gängigsten Kartenzähl-Strategien

Bei dieser Strategie erhalten die Kartenwerte 2-6 den Wert +1 zugewiesen. Alle Karten mit dem Zahlenwert 10 werden mit dem Wert -1 berechnet. Zusammengerechnet ergibt sich ein Gesamtwert, der als Count bezeichnet wird und einen Rückschluss auf den Anteil an bisher ausgegebenen hohen bzw. niedrigen Karten ermöglicht. Ist der Count positiv, sind eher niedrige Karten ausgegeben worden. Bei einem negativen Count überwiegt die bisherige Ausgabe an Kartenblättern mit Werten zwischen 7 und 10. Die Wahrscheinlichkeit eines hohen Kartenwerts der nächsten Karte steigt unter Anwendung der Hi-Opt-Regel, wenn der Count positiv ist.

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