Alles andere als zufrieden ist Robert Chvatal, CEO der tschechischen Sazka Group, mit der Situation seiner Unternehmen in Österreich. Der, laut eigenen Angaben Europas größter Lotterie-Betreiber und größter Aktionär des teilstattlichen Glücksspielkonzerns Austria Casinos AG, möchte gern aktiver an der weiteren Gestaltung der Lotterie- und Glücksspielentwicklung in der Alpen-Republik teilnehmen. Allerdings sieht er sich durch den vorherrschenden Nationalismus stark ausgebremst. Chvatal wünscht sich, dass die weiteren Aktionäre mehr den Fokus auf Business legen und weniger auf Politik. Dabei ginge es nicht darum den Glücksspielkonzern Austria AG (CASAG) zu übernehmen und allein zu beherrschen, sondern um ein gesundes und effektives Co-Management. Dieses wird aber durch politische Einflussnahme oder Betriebsräte behindert, so der CEO Robert Chvatal. Große Hoffnung setzt er nun auf eine neue Regierung in Österreich. Um diesen ganzen Wirrungen aus dem Weg zu gehen spielt man am besten in einem Online Casino mit Startguthaben.

Casino Gewinn KasinoIm Vorstand der CASAG kehrt keine Ruhe ein

Nichts sehnlicher als Ruhe wünscht sich die neue Vorstandsvorsitzende der CASAG, Bettina Glatz-Kremzner (ÖVP). Die Querelen und Streitigkeiten der zerstrittenen Eigentümer scheinen kein Ende zu finden. Das 2012 gegründete Unternehmen SAZKA Group a.s. erwarb 2015 11,3 % der Aktien des Glücksspielkonzerns. Im Oktober 2018 erhöhte man den indirekten Anteil an dem Unternehmen auf 38%. Als weitere Eigentümer hält die Republik Österreich über die Staatsholding ÖBAG 33%. Die niederösterreichische Novomatic AG besitzt 17% und mehr als 5% zeichnet noch die ehemalige Kirchenbank Schelhamer & Schattera (übernommen von der Grawe-Gruppe). Den Rest der Anteile halten Kleinaktionäre, darunter auch die Sacher-Familie Gürtler.  Zur Eskalation kam es vor fast einem Jahr, als das tschechische Unternehmen bei der Neubesetzung des CASAG-Aufsichtsrates alle 12 Kapitalgeber stellen wollte - nicht unbedingt zur Freude der anderen Aktionäre. So kam es zu einer erstmaligen Kampfabstimmung in der Geschichte der Austria AG, bei der die Sazka-Group klar den Kürzeren zog, und am Ende nur fünf Vertreter stellen konnte. Dabei sieht sich die Gruppe als strategischer, industrieller Aktionär, der nicht nur einmal im Quartal zu Aufsichtsratssitzungen zusammenkommt, um Sitzungsgelder zu kassieren, sondern sie möchte gerne ihre internationale Erfahrung in das Unternehmen Austria Casinos einbringen. Die SAZKA Group unterhält neben Österreich auch Beteiligungen oder Alleinrechte an Lotterien in Kroatien, Italien, Tschechien, Griechenland und Zypern. 

SAZKA Group führender Anbieter im Lotteriegeschäft

Der Gesamtwetteinsatz von Unternehmen, an denen die Gruppe europaweit beteiligt ist, belief sich im Jahr 2017 auf mehr als 17 Milliarden Euro. Diese wurden größtenteils an den über 65.000 Vertriebstellen erwirtschaftet. SAZKA zählt in dem Alpenstaat zu den größten Steuerzahlern der Republik. Allein 2018 wurden fast 723 Millionen Euro an Abgaben gezahlt. Dabei ist das Geschäft in Österreich für die Gruppe nur halb so rentabel wie z.B. in Griechenland. Dort lag der Nettogewinn im Vorjahr bei 143 Millionen Euro, während er in der Alpenrepublik bei nur 71 Millionen Euro lag. Ein Großteil wird durch das klassische Lotteriegeschäft erwirtschaftet. Der Anteil an Online Casinos ist noch relativ gering, wenn auch stetig wachsend. Die Vorteile des digitalen Glücksspiels werden von immer mehr Nutzern erkannt.