CASAG: Novomatic-Chef hält Einspruch für wahrscheinlich

Novomatic-ChefDass Novomatic mit dem Urteil des Kartellgerichts zum Einstieg bei den Casinos Austria nicht zufrieden ist, war wahrscheinlich jedem klar. Daher verwundert es jetzt auch nicht wirklich, dass der Chef vom Novomatic-Konzern, Harald Neumann schon dazu Stellung bezieht, Einspruch gegen das Urteil einzulegen. Mit der Revision würde der Fall noch einmal vor den Obersten Gerichtshof (OGH) gehen. Novomatic wird diesen Weg wohl gehen, auch wenn Novomatic-Chef Harald Neumann bereits sicher ist, dass auch der Oberste Gerichtshof die Entscheidung des Kartellgerichts nicht kippen wird und die negative Entscheidung daher so bleibt, wie sie jetzt ist. Dennoch sieht er die Pflicht, jeden Rechtsweg zu gehen, um alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Und bestimmt schwingt auch ein kleiner Funke Hoffnung dabei mit.

Kartellgericht hat Einstieg untersagt

Er vor Kurzem hatte das Kartellgericht in Österreich den Einstieg von Novomatic bei der Casinos Austria Gruppe in einem Urteil untersagt. Das Kartellgericht sieht in dem Einstieg nämlich wettbewerbsrechtliche Probleme, sodass ein Einstieg von Novomatic bei der Casinos Austria Gruppe eigentlich niemals stattfinden darf und kann. Von daher ist es auch, wie Neumann bereits geschildert hatte, sehr wahrscheinlich ausgeschlossen, dass der Oberste Gerichtshof die Entscheidung des Kartellgerichts kippen wird und zugunsten von Novomatic entscheidet.

Kommen nun die Tschechen ins Boot?

Der staatliche Anteil der Casinos Austria, der zu einem Drittel der Staatsholding ÖBIB gehört, steht nun weiter zur Debatte. Denn was genau nun damit passieren soll, ob er an irgendeinen Konzern geht oder weiter staatlich bleibt, ist weiterhin fraglich. Zwar gibt es Gerüchte um einen Einstieg der Tschechen, aber diese sollen wohl noch davon überzeugt sein, dass eine österreichische Lösung sicher die beste Idee wäre. Und die ÖBIB selber, die hat die Entscheidung des Kartellgerichts zwar zur Kenntnis genommen, scheint aber bisher noch wenig beeindruckt davon zu sein. Lau Martha Oberndorfer, der Chefin bei ÖBIB, werden man nun eine Situationsanalyse durchführen und dann erst einmal abwarten, was Novomatic macht. Was nun also wirklich mit den staatlichen Anteilen an den Casinos Austria geschehen wird, bleibt fraglich und wird sich wohl erst in der Zukunft zeigen. Wenn vielleicht auch nicht in der nahen Zukunft.

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Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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