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Bwin: Verkauf an 888 steht wohl bevor

bwinDer Sommer scheint den Verkauf in der Sportwetten-Branche besonders hoch zu kochen. Nach den Bieter-Entwicklungen zu den Casinos Austria kreist sich nun die Bietergruppe um den Verkauf von Bwin ein. Die seit Monaten zum Verkauf stehende Bwin.party Digital Entertainment hat nun einen der heißesten Anwärter gefunden. Es sind niemand geringeres als die Betreiber des Online-Casinos 888.

Das derzeitige Gebot steht bei 1,3 Milliarden Euro

Ein Betrag, bei dem sich die Eigner der zum Verkauf stehenden Anteile des Casinos Austria freuen würden. Je Bwin-Anteilsschein wollen die 888-Betreiber demnach 104,09 Pence zahlen. Die zwischen beiden Unternehmen im Mai begonnenen Verkaufsgespräche brachten mit dem derzeitigen Ergebnis eine Preissteigerung von 16 Prozent. Zu hoch, wie GVC Holdings, eine britische Sportwetten Firma, mit ihrem jüngsten Ausstieg aus dem Bieterkampf zeigte. Der Großteil der Kaufsumme soll als Bargeld ausbezahlt werden, der restliche Betrag in Aktien.

Seit 2014 Verkaufsangebot in eigener Sache

Die Bwin.party digital Entertainment kam im Jahr 2014 zu der Entscheidung sich selbst zum Kauf anzubieten. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das 1997 unter der Mitwirkung von Norbert Teufelberger begann, ging den klassischen und wünschenswerten Weg eines gesunden Start-Ups. Nun steht der Verkauf bevor. Auch eine logische Konsequenz, die in der Start-Up-Branche nicht ungewöhnlich ist. Ungewöhnlich ist allerdings, dass es sich mit Bwin um einen in Deutschland und Europa sehr bekanntes Unternehmen mit Sportwetten- und Casino-Angeboten handelt. Kein Wunder also, dass die selbstinitiierte Verkaufsankündigung ebenso überraschte, wie die Unternehmer auf den Plan rief. Bisher hat es allen Anschein, dass 888 das Rennen macht. Außer es kommt noch ein Bieter aus den bisher deutlich gelichteten Reihen und setzt dem Spuk durch ein noch höheres und damit deutlicheres Angebot ein Ende.

Eine Verbindung mit Anlauf

Es ist eigentlich nicht das erste Mal, dass Bwin und 888 eine Zusammenarbeit besprechen. Vor der Fusionierung von Bwin und Party Gaming gab es bereits sehr fortgeschrittene Gespräche. Damals ging es aber eher um einen Merger auf der Basis der Marktkapitalisierung der beiden Unternehmen. Obwohl Synergien unbestritten waren (Bwin Leader in Sportwetten, 888 stark in Poker und Casino) kam es zu keiner Einigung. Unbestätigten Gerüchten zufolge,  soll in den Verhandlungen die “Chemie” der beiden potentiellen Partner damals nicht die beste gewesen sein und Bwin hatte sich dann später für eine Partnerschaft mit Party Gaming entschieden.

Erwartungsgemäße Verbesserungen durch die Unternehmensfusionierung

Allein die Vergrößerung der Produktpalette ist für die Sportwetten- und Casino-Kunden Grund genug zur Freude. Zudem soll es zu Kosteneinsparungen kommen. Vor allem das letztere Thema ist seit der Zunahme der Auflagen seitens der Behörden immens wichtig geworden. Dabei ist die Zunahme der Steuerbelastung ein weiterer Punkt, der schwer auf alle Unternehmen in den Branchen Sportwetten und Casino liegt.

Goldene und machtvolle Zeiten für den amtierenden bwin.party-Chef

Norbert Teufelberger kann bei Abschluss dieses Geschäfts mit einem Betrag von rund 17 Millionen Pfund rechnen. Das meinen zumindest Branchenkenner. Dass es sich in Zeiten, in denen die Branchenakteure zusammenhalten müssen, neben Kapital auch um Macht geht, steht auch bei Sportwetten- und Casino-Unternehmen außer Frage. Neben der Abfindung steht dem Noch-Chef von Bwin.party Digital Entertainment ein Posten als Berater in Aussicht. So sehen die aktuellen Verkaufspläne vor, dass Norbert Teufelberger nach dem Verkauf dem 888-Management als Berater beisteht. Manfred Bodner, der zweite Gründer des Unternehmens hatte sich schon nach dem Merger mit Party Gaming auf seine Pferde-Ranch zurückgezogen.

Noch keine Einigung unter den Verkäufern

Im Mai war der O-Ton des Industriellen Hannes Androsch und Halters von 4 Prozent der Bwin-Aktien noch „Ich bin dafür, dass wie alleine weitertun“. Sprach’s und die Gespräche liefen bis in den Sommer weiter. Die folgenden Wochen und vielleicht sogar Monate werden spannend bleiben und sogar noch gesteigert werden. Denn bei dieser Angebotshöhe und dem fast schon grünen Licht seitens Bwin, das sich als Corporate-Design-Farbe ohnehin im Logo von 888 finden lässt, scheint der Käufer von Bwin nunmehr kein überraschender mehr zu sein.

Bwin: Verkauf an 888 steht wohl bevor
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Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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