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Buchkritik über “Online Casinos – Nebenjob Glücksspieler”

Online Casinos - Nebenjob Glücksspieler

Foto: Amazon

Es gibt Buchveröffentlichungen, bei denen man über den Sinn oder Unsinn des geschriebenen Werkes zweifelsohne diskutieren kann. Sei es das Buch eines Politikers, in dem orakelt wird dass Deutschland ein Auslaufmodell sei oder aber Bücher, die sich mit altbekannten Thematiken beschäftigen und die dem Leser wahre Wunder in Bezug auf das Glücksspiel versprechen. Der Autor aus Passau, Johannes Flörsch, wird den wenigsten Menschen wirklich ein Begriff sein, aber dieser Autor hat eines solcher Bücher veröffentlicht. Der Inhalt des Buches polarisiert in jedem Fall.

Zusatzeinkommen durch Glücksspiel

In seinem Buch “Online Casinos – Nebenjob Glücksspieler” thematisiert der Autor Strategien sowie die notwendige Disziplin des Glücksjägers, um sich mit dem Glücksspiel im Internet ein zusätzliches konstantes Nebeneinkommen aufzubauen. Dass ausgerechnet Julius Krieg, der Suchtexperte der Caritas, dieses Buch lesen würde konnte Flörsch ja nicht ahnen. Der Suchtexperte geht in jedem Fall mit dem Buch hart ins Gericht (nicht nur der … ) und fällt ein vernichtendes Urteil. Das Buch, so Krieg im Gespräch mit einer Sonntags-Zeitung, sei “absoluter Quatsch” und überdies für den Leser gefährlich. Ob dieses Urteil wirklich so treffend ist sei an dieser Stelle dahingestellt, da es zwischen Quatsch und gefährlichen Büchern immer noch einen großen Unterschied gäbe und diesbezüglich Kritiker ohnehin besser differenzieren sollten. Das Buch eines früheren deutschen Diktators dient für diese Aussage als treffendes Beispiel denn das damalige Machwerk ist von Quatsch meilenweit entfernt und dennoch gefährlich. Flörsch jedenfalls beschreibt in seiner, gerade einmal 79 Seiten starken Veröffentlichung, Geschichten sowie Strategien und Tipps zu der Glücksspielthematik. Nach dem Buch des Autoren soll es möglich sein, ein Zusatzeinkommen durch das Glücksspiel zu generieren. So weit, so gut.

Widersprüche und tragische Schicksale

Der Fairness halber erwähnt der Autor auch die Risiken des Glücksspiels und untermauert diese mit einer überaus tragischen Geschichte eines Spielsüchtigen, der leider doch nicht so viel Glück hatte. Hätte der Spielsüchtige das Buch von Flörsch mal lieber gelesen als ein Teil davon zu sein würden jetzt Spötter denken, aber damit würden sie dem Protagonisten nicht gerecht werden. Der tragische Held des Buches hatte ja versucht, dem Grundgedanken des Buches gerecht zu werden. Er versuchte, sein verlorenes Geld wieder zurückzugewinnen und hatte damit leider noch mehr Pech. Der ehemalige Banker verspielte regelrecht Haus und Hof. Er diente jedoch als Beispiel für die Kernaussage des Autoren in dem Buch – dem Spiel mit Disziplin und Strategie.
Dumm nur, dass der Autor in seinem Buch ein altbekanntes System als neue Idee verkaufen möchte. Das “Martingale-System” beim Roulette dürfte jedem Glücksjäger ein Begriff sein, da es das reine Verdoppeln des Einsatzes im Verlustfall vorsieht so dass irgendwann ein Gewinn vorprogrammiert sein dürfte. Dass dies nicht zum großen Erfolg führen wird dürfte auch dem Autoren Flörsch bekannt sein, da er seinen Lesern zur Vernunft rät. Sie sollten lieber mit Kleinbeträgen zufrieden sein und auch vermeintliche Glückssträhnen nicht bis zum Ende spielen.

Wir warnen eindringlich davor, dieses Buch zu kaufen oder auch die Strategie des Martingale-System in einem Online Casino zu verfolgen. Diese führt wie bei allen anderen Strategien immer zum Verlust. Das Buch von Johannes Flörsch kann getrost als unseriös abgehakt werden. Gespickt ist es zusätzlich mit Werbelinks zu “ausgesuchten Casinos” und zu Amazon Produkten. Auch die zurzeit einzige 5-Sterne-Bewertung eines professionellen Texters auf Amazon, welche natürlich keinen verifizierten Kauf vorweist, zeigt auf, dass hier versucht wird, auf Kosten anderer den Reibach zu machen.

Autor scheint sein eigenes Buch nicht gelesen zu haben

Seinem eigenen Motto scheint der Autor dabei nicht zu folgen, da er es selbst vorzog ein Buch zu schreiben anstatt mit der eigenen Strategie im Internet bei den Casinos ein Nebeneinkommen zu erzielen. Dabei hat er selbst in dem Buch die Vorteile vorgerechnet. In fünf Casinos drei Euro gewinnen macht, nach Adam Riese, 15 Euro täglich. Daraus ergeben sich logischerweise 450 Euro pro Monat, ohne dass der glückliche Glücksspielselbstständige die heimischen vier Wände zu verlassen brauche oder gar einen Chef haben würde. Vielleicht sollte der Autor selbst einmal sein eigenes Buch lesen, denn dann hätte er sich die Mühen des Schreibens vielleicht gespart. Unbestätigten Gerüchten zufolge schreibt Johannes Flörsch schon an einem weiteren Buch: „Nebenjob Lottospieler – wie ich die Jackpots knacke!“ … 😉

Buchkritik über “Online Casinos – Nebenjob Glücksspieler”
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Über den Autor:

Ich bin in der Regel für unsere englischsprachigen Webseiten zuständig. Dennoch helfe ich immer gerne auch auf Casinobonus360.de aus. Neben den Nachrichten bin ich vor allem für die tollen Bonusangebote zuständig. Ich mag Surfen, Skifahren und Casinos. Kontaktieren Sie mich jederzeit auf Twitter

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