Besonders brutaler Überfall auf Spielhalle

Überfall auf SpielhalleIm Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt kam es nun zu einem abrupten Ende der ländlichen Idylle. Denn in dem kleinen Örtchen Calvörde gab es einen besonders brutalen Überfall auf eine Spielhalle. Der Raubüberfall ereignete sich nach Polizeiangaben dabei schon in der Nacht von Montag auf Dienstag.

Bewaffnete Täter gehen heftig vor

Bewaffnete Überfälle auf Spielhallen sind ja nun wirklich keine Seltenheit mehr. Auch wenn man zugeben muss, dass richtig kleine Orte dabei meist nicht betroffen sind. Calvörde gehört nun leider nicht mehr zu diesen Orten, sondern reiht sich in eine lange Liste von überfallenen Spielhallen ein.

In der Nacht von Montag auf Dienstag gelangten zwei bewaffnete Täter in die Spielhalle und das Drama für die Angestellte und die beiden in der Spielhalle befindlichen Kunden nahm seinen Lauf. Denn die Täter bedrohten sowohl die Angestellte der Spielhalle als auch die beiden Kunden dort. Dabei wurde zunächst die Angestellte mit der Waffe bedroht und anschließend noch gefesselt, sodass sie auch nicht mehr in der Lage war, sich irgendwie zur Wehr zu setzen. Und besonders diese Ausgeliefertheit gegenüber den Tätern hat ihre Situation auch noch so negativ beeinflusst, dass sie nach dem Überfall wegen eines Schocks behandelt werden musste. Aber man wird ja auch nicht jeden Tag mit einer Waffe bedroht und gefesselt, wodurch der Zustand der Angestellten sicherlich für jeden nachvollziehbar ist.

Auch die beiden Kunden wurden von einem Täter mit der Waffe bedroht und gezwungen, sich flach auf den Boden zu legen. Wohl auch, um zu verhindern, dass die beiden Kunden sich irgendwelche genauen Tatabläufe einprägen konnten, zwang sie einer der Täter auch noch, sich die Pullover über den Kopf zu ziehen. Auch diese Situation dürfte für die beiden Kunden sehr erschreckend gewesen sein, dass sie mit den Pullovern über den Köpfen auch nicht wirklich ausmachen konnten, wo genau sich die Täter in der Spielhalle aufhielten. Eine Flucht der Kunden oder ein zu Wehr setzen war damit auch ausgeschlossen.

Nicht die Kasse war beim Überfall auf Spielhalle das Ziel

Ziel der Räuber war bei dem Überfall aber keineswegs nur die Kasse, wie es bei den allermeisten Raubüberfällen der Fall ist. Nein, diese Täter hatten ihre Tat scheinbar so gut geplant, dass sie die Spielautomaten aufbrachen, um das Geld aus den Automaten zu stehlen. Damit ist wohl auch klar, dass die Täter sich einigermaßen gut auskannten. Denn sie wussten scheinbar ganz genau, dass es in den Spielautomaten sicherlich mehr zu holen gab, als nur in der Spielhallenkasse.

Wie viel Beute sie genau dabei machten, ist nicht bekannt. Die Polizei sieht die Höhe des erbeuteten Geldes jedoch in den Tausendern. Es war also wahrscheinlich schon eine fette Beute, die die skrupellosen Täter erbeuten konnten. Anschließend begaben sie sich auf die Flucht und sind noch immer flüchtig. Auch ist der Polizei nicht bekannt, um wen es sich bei den beiden Räubern handelt.

Da bleibt wirklich nur zu hoffen, dass die Polizei noch irgendwelche Spuren findet, die zu den Tätern führen. Auch wenn diese Hoffnung vielleicht nicht zur Realität wird. Denn Anhaltspunkte liegen bislang wohl noch nicht vor.

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Besonders brutaler Überfall auf Spielhalle
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Von Gerda Hartig | 16. Juni 2016 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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