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Berliner Spielhallen müssen schließen

Berliner SpielhallenIn den letzten Wochen scheint es, dass in fast allen Bundesländern seitens der Politik eine Hetzjagd auf seriös betriebene Spielhallen begonnen hat. Jenseits jener Vernunft werden durch unsinnige Verbote die staatlicherseits kontrollierten Spielhallen immer mehr ins Abseits gedrückt. Die Umsätze brechen aufgrund des Ausschankverbots auch nicht alkoholischer Getränke weg, das Rauchverbot kostet Kunden und der Mindestlohn belastet die Bilanz.

Nun trifft es auch zwei Berliner Spielhallen in der Lietzenburger Straße und am Kottbuser Damm, die nach 34 bzw. 31 Jahren ihren Betrieb einstellen müssen. Ganz nebenbei verlieren 25 Angestellte ihren Job. Ein Fakt, der verantwortliche Politiker nicht zu interessieren scheint. In den letzten Jahren verloren die beiden Spielhallen etwa 50 Prozent ihrer Spieler und anderen Etablissements dürfte es nicht besser ergehen. Dank der Sozialdemokraten, die 2011 ein neues Spielhallengesetz in der Bundeshauptstadt durchboxten, wird es für immer mehr Betreiber von Spielhallen eng.

Wie weltfremd können Politiker sein?

Einer der Initiatoren des neuen Gesetzes, das sich vordergründig gegen staatlich kontrollierte Einrichtungen wendet, ist der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz. Er brüstet sich auf seiner Internetseite, dass immer mehr Spielhallen schließen müssen und freut sich darüber, das Übel der Spielsucht erfolgreich bekämpft zu haben. Dass von den Schließungen meist seriöse Spielbetriebe betroffen sind und die kleinen Café-Kasinos unbehelligt bleiben, bestätigt den weltfremden Blick des Genossen. Immerhin können – von gesetzlicher Seite erlaubt – bis zu drei Spielautomaten in solchen Lokalen betrieben werden, ohne dass dafür eine Konzession beantragt werden muss.

Das grenzt an eine Wettbewerbsverzerrung sondergleichen. Während ein Spielhallenbetreiber nicht einmal ein Glas Wasser verkaufen darf, können findige Wirte bis zu drei Spielgeräte aufstellen, nur, weil sie Getränke im Angebot haben. Was für eine Verrückte und unlogische Welt! Diese Wirte hebeln das Gesetz zudem völlig aus, indem sie mehrere solcher Café-Casinos betreiben.

Dank unfähiger Politiker wie Herrn Buchholz befindet sich nun die deutsche Hauptstadt in der Situation, dass von 12.500 Spielautomaten in Berlin nur noch rund 5.000 in konzessionierten Spielhallen zu finden sind. Die restlichen 7.500 Geräte, also weit mehr als 50 Prozent werden einfach so und ohne staatliche Kontrolle betrieben. Da bleibt dem staunenden Beobachter realer Politik nur noch zuzurufen: Ein Hoch auf die Idiotie in Berlin und anderswo!

Berliner Spielhallen müssen schließen
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Von | 2017-04-09T12:50:50+00:00 19. März 2015|Kategorien: Glücksspiel-Gesetzgebung, Nachrichten|Tags: , , , , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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