Während in der Zentrale des Otto-Versands der siebzigste Geburtstag des Traditions-Unternehmens an der Elbe mit zahlreichen Stars und Sternchen gefeiert wurde, fand im ebenfalls traditionsreichen Casino Baden-Baden die Skruf Gambling Night statt. Mit von der Partie waren unter anderem der brasilianische Fußball-Nationalspieler Dante (mit bürgerlichem Namen: Dante Bonfim Costa Santos), der aktuell in Nizza unter Vertrag steht, der modelnde Schauspieler Eugen Bauder, Musiker und Let’s Dance-Gewinner Gil Ofarim, der 30-jährige Grimme-Preisträger und zweimalige Gewinner des Deutschen Fernsehpreises Frederik Lau und – last but not least – zwei prominente „Söhne“ weltberühmter Väter: Noah Becker, Spross der deutschen Tennis-Legende sowie Patrick Schwarzenegger. Ein Nachname, bei dem jede weitere Vorstellung überflüssig ist.

Kennenlernen im Casino Baden-Baden

Patrick SchwarzeneggerAls die „üblichen Verdächtigen“ der Hamburger High Society und der Berliner Neuzugang Guido Maria Kretschmar nebst Ehemann in fröhlicher Feierlaune noch ihren Champagner schlürften, begegneten sich im Baden-Badener Casino erstmals Noah Becker und Patrick Schwarzenegger. Der Funke sprang sofort über. Die beiden 25-Jährigen US-amerikanischen Staatsbürger (Noah verfügt darüber hinaus auch über einen deutschen Pass) mit deutschen, bzw. österreichischen Wurzeln verstanden sich prächtig. Wen wundert’s? Schließlich haben die beiden sehr viel gemeinsam. Da ihre Eltern unglaublich prominent sind, standen natürlich auch die Söhne seit frühester Kindheit mit im Rampenlicht. Im Gegensatz zu ihren berühmten Vätern wirken Noah und Patrick allerdings eher bescheiden und unaufdringlich - fast schon schüchtern. Besonders auffallend waren die sehr guten Umgangsformen der beiden. Noah Becker betonte, dass seine beiden Eltern ihn schon sehr früh lehrten: "... Menschen so zu behandeln, wie wir gerne selbst behandelt werden würden: mit Respekt". Daraufhin erklärte Patrick Schwarzenegger, dass er mit viel Liebe, aber auch sehr streng erzogen worden wäre.

„Folge Deiner Leidenschaft! – Egal, was es ist.“

Arnold Schwarzenegger (72) hatte seinem Sohn einst einen Rat gegeben, der Patrick durch sein Leben begleitet und nach dem er auch heute noch versucht zu handeln: „Folge Deiner Leidenschaft! Egal, was es ist." Doch ebenso, wie sein berühmter Vater, will auch Patrick sich nicht auf eine Leidenschaft festlegen lassen. „Da bin ich genauso wie mein Vater. Er will auch nicht auf eine Sache reduziert werden wie die Schauspielerei oder das Bodybuildung oder die politische Karriere." Patrick arbeitet erfolgreich als Model, übernahm bereits einige Film-, bzw. TV-Rollen und leitet einen eigenen Investment-Fond. „All das macht mir riesigen Spaß,“ betont er. Auf die Frage, ob er sich nicht auch ein gemeinsames Filmprojekt mit seinem Vater vorstellen könnte, antwortet er schelmisch: „Ja!. Aber nicht nur eine kleine Nebenrolle in einem seiner Filme, sondern etwas ganz eigenes Lustiges mit uns beiden." Deutschland besucht Patrick Schwarzenegger in der Regel zwei- bis dreimal pro Jahr. Ende September wird er wiederkommen, denn dann fliegt Patrick gemeinsam mit Arnold nach München, um dort das Oktoberfest zu besuchen. „Das hat bei uns Tradition,“ erklärt er. Und das kann man wohl sagen. Denn im letzten Jahr gab es auf der Wies’n auch ein Zusammentreffen der beiden Väter. Während Arnold die Festzelt-Kapelle dirigierte, legte Boris ein Tänzchen dazu aufs Parkett.

Patrick fügt hinzu, dass sein Vater mindestens zehnmal pro Jahr die beiden Bundesrepubliken Österreich und Deutschland bereist. Besonderen Gefallen findet Arnold Schwarzenegger dann daran, seinem Sohn "... die Dinge zu zeigen, die er hier so sehr liebt". Dass Patrick eine ebenso große Leidenschaft für Zigarren hegt, wie sein Vater, ist nicht der Fall: „...zusammen mit ihm an Weihnachten oder hier in Deutschland mit einem Schnaps, ja, okay". Der 25-Jährige bevorzugt stattdessen Kautabak, da das besser für die Lunge sei. Darüber hinaus produziere er durch das Kauen keinen unangenehmen Qualm und belästige somit auch nicht die Menschen in seiner direkten Nähe. Dass sein extrem prominenter Nachname jemals eine Belastung für ihn gewesen sei, verneint er: „Ich habe mich nicht von der Angst darüber zurückhalten lassen, was andere Menschen erwarten oder denken könnten." Seinen Namen hat er stets eher als eine Art Segen wahrgenommen: „...die Vorteile überwiegen definitiv die Nachteile".

Nicht in den Fußstapfen des Vaters

Noah Gabriel Becker wuchs vorwiegend in den USA auf. Er wurde 1994 in München geboren und reiste in seinen ersten Lebensjahren rund um die Welt, da sein Vater Boris zu dieser Zeit noch sehr aktiv an den ganz großen internationalen Tennisturnieren teilnahm. Sein ältester Sohn trat jedoch nicht in die sportlichen Fußstapfen seines Vaters. Stattdessen machte er sich als Designer und Musiker einen Namen. Schon im Alter von nur 16 Jahren entwarf er T-Shirts für das von ihm in Miami gegründete Modelabel „Fancy“. Parallel baute er seine Karriere als House DJ „KNOWA“ aus und widmete sich dem Kunst- und Musikprojekt „Bakery“. Mittlerweile lebt Noah Becker in Berlin. Zur Skruf Gambling Night  im Casino Baden-Baden erschien er in Begleitung seiner aktuellen Lebensgefährtin Taina Moreno de Oliveira Lagoeiro.

Frederick Lau ist Gewinner des Abends

Im Casino Baden-Baden gaben sich neben den beiden Promi-Söhnen auch andere illustre Gäste ein Stelldichein. Grimme-Preisträger Frederick Lau zockte mit Let’s Dance-Gewinner Gil Ofarim und auch der brasilianische Fußballstar Dante versuchte sein Glück. Als Gewinner des Abends kann man aber getrost Frederick Lau bezeichnen. Der 30-jährige Schauspieler strahlte über die zahlreichen Chips in seinen Händen. "Ich spiele jetzt weiter und werde den Gewinn auf den Kopf hauen. Heute haben wir alle noch etwas Spaß", kündigt er süffisant schmunzelnd an. Und wenn ein Casino-Abend zu Ende geht, bedeutet das ja nicht gleich das Aus fürs abendliche Spielen. Zu Hause oder im Hotelzimmer kann bequem in einem der vielen seriösen Online Casinos weitergezockt werden, bis tatsächlich die Müdigkeit überwiegt und die Augen zufallen.