Bei der Betriebsversammlung von Bally Wulff in Berlin konnte die Geschäftsleitung durchweg gute Nachrichten überbringen. In vielen Geschäftsfeldern wurden Erfolge erzielt. Im Mittelpunkt der Betriebsversammlung stand das Geschäftsjahr 2018. Aber die Geschäftsleitung ging auch auf die Aussichten für dieses Jahr und die nächsten Jahre ein.

Bally WulffBetriebsrat bedankt sich bei der Belegschaft

Wie bei den Betriebsversammlungen von Bally Wulff üblich, durfte sich zuerst der Betriebsrat an die anwesenden Mitarbeiter wenden. Diese Aufgabe übernahm Lorenz Ihde, der Betriebsratsvorsitzende. Im Mittelpunkt der Ansprache stand eine Danksagung an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihre Arbeitskraft dazu beigetragen hätten, dass Bally Wulff erneut gute Zahlen vorlegen könne. Aufgrund diverser Großprojekte sei die Arbeitsbelastung in den vergangenen Monaten zudem für viele Mitarbeiter außergewöhnlich hoch gewesen. Der Betriebsrat würdigte ausdrücklich das Engagement der Belegschaft, ohne die es nicht möglich sei, regelmäßig erfolgreiche Bilanzen vorzulegen. Ein wichtiges Anliegen des Betriebsrates sei der Teamgeist innerhalb des Unternehmens. Dieser Anspruch werde weitgehend erfüllt, obwohl Bally Wulff mittlerweile zwei Standorte habe.

Im weiteren Verlauf der Rede widmete sich Lorenz Ihde Themen wie dem Arbeitsschutz, dem Datenschutz und dem Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation innerhalb des Unternehmens. Es kamen durchaus auch ein paar kritische Töne vor, allerdings immer in einem konstruktiven Rahmen. Ihde machte einige konkrete Vorschläge für Verbesserungen und wies zugleich darauf hin, dass sich vor allem im letzten Jahr innerhalb der Unternehmenskommunikation bereits einiges positiv entwickelt habe. Aber es gebe auch noch Steigerungsmöglichkeiten. Zusammen mit der Geschäftsleitung arbeite der Betriebsrat kontinuierlich daran, die Arbeitssituation für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern.

Geschäftsleitung legt gute wirtschaftliche Ergebnisse vor

Für die Geschäftsleitung sprach im Anschluss an den Betriebsratsvorsitzenden zunächst der Geschäftsführer Lars Rogge. Rogge spannte einen weiten Bogen, der bei den aktuellen Verhandlungen zum Glücksspielstaatsvertrag ansetzte und die politischen Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit umfasste. Für einen Spiele-Hersteller wie Bally Wulff sei es immer wichtig, innerhalb der sich häufig ändernden gesetzlichen Regelungen optimal zu agieren. Detailliert erklärte der Geschäftsführer die Entwicklung beim Kassenschlager TR 5, einem modernen Spielautomaten, der in verschiedenen Varianten angeboten wird. Bally Wulff durfte sich im Jahr 2018 über viele Verkäufe freuen, sodass der Marktbestand mittlerweile ein neues Rekordhoch erreicht hat.

Ein anderer wichtiger Punkt für den Spiele-Hersteller Bally Wulff ist die Expansion. Vor allem Spanien konnte im Jahr 2018 viel dazu beitragen, dass die Zahlen von Bally Wulff insgesamt mehr als freundlich waren für das gesamte Kalenderjahr. Der Export in regulierte Märkte wie Spanien ist für Bally Wulff ein wichtiger Teil der Zukunftsstrategie. Auch andere Märkte könnten für die deutschen Spiele-Hersteller interessant werden. Konkurrenten wie Merkur und Novomatic sind längst in Asien und Südamerika präsent. Auch für Bally Wulff wird es langfristig wichtig sein, einen möglichst breiten Markt zu bedienen, um unabhängiger zu werden von politischen Entwicklungen in einzelnen Ländern.

Spielautomat TR 5 ist wichtiger Kassenschlager

Der erfolgreichste Spielautomat von Bally Wulff der letzten Jahre, der TR 5, wird aktuell in neuen Versionen weiterentwickelt. Um den Geschmack der Spieler optimal zu treffen, werden mittlerweile aufwendige Analysen und Markttests gemacht. Thomas Wendt, ein weiteres Mitglied der Geschäftsführung, erklärte detailliert, wie das Unternehmen vorgeht, um mit neuen Produkten möglichst erfolgreich zu sein. Die Zeiten, in denen es möglich war, einfach irgendwelche Spielautomaten in eine Gaststätte oder einer Spielhalle zu setzen, seien längst vorbei. Die Ansprüche der Glücksspiel-Fans seien auch durch die Konkurrenz aus dem Internet mittlerweile sehr hoch. Nur wenn die modernen Spielautomaten Top-Qualität böten und den Geschmack der Zielgruppe träfen, habe Bally Wulff eine Chance, die Erfolgsgeschichte langfristig weiterzuschreiben.

Online Casinos immer wichtiger für Bally Wulff

Ein wichtiger Punkt, der viele der anwesenden Mitarbeiter bei der Betriebsversammlung besonders interessierte, war die Entwicklung auf dem Online-Markt. Bally Wulff ist längst in den modernen Online Casinos angekommen. Nicht alle Spiele sind allerdings unter den klassischen Markennamen verfügbar. Viele klassische Games sind in Kooperation mit Gamomat digitalisiert worden, sodass Fans von Bally Wulff gut beraten sind, auch die Marke Gamomat im Auge zu behalten bei der Suche nach den Online-Spielen der deutschen Firma. Im Vergleich zu den großen Konkurrenten auf dem Online-Markt ist Bally Wulff allerdings bislang doch noch recht zurückhaltend unterwegs. Die Geschäftsführung wies darauf hin, dass sich das vor allem in Deutschland erheblich ändern könnte, falls der Glücksspielstaatsvertrag, der aktuell neu verhandelt wird, eine umfassende Regulierung von Online Casinos beinhalten sollte. Wer solange nicht warten möchte, findet aktuell bei Wunderino bereits viele Klassiker von Bally Wulff.