Spielhalle im Autohof wird zum Tatort

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DPA-OTS/Polizei Minden-Lübbecke

Viele Kriminelle, insbesondere kriminelle Banden haben es heute nur noch auf eine Beute abgesehen. Auf Bargeld aus Spielautomaten und Wechselautomaten in Spielhallen, Imbissen und vielen anderen Orten. Nun gingen einige Täter besonders dreist vor und brachen auf ihrem Beutezug in die Spielhalle in einem Autohof in Ostwestfalen ein.

Tat bereits in der Nacht zu Montag

Wie nun bekannt wurde, ereignete sich die besagte Tat bereits in der Nacht zu Montag. Bisher unbekannte Täter waren dabei in die Spielhalle in einem Autohof im ostwestfälischen Vennebeck eingestiegen und knackten zwei Wechselgeldautomaten auf, die sie auch beide komplett leer räumten. Dabei gingen die Täter besonders zerstörerisch vor.

Zunächst einmal versuchten Sie auf eine etwas andere Art und Weise in die Spielhalle im Autohof zu gelangen. Denn sie versuchten zuerst, eine Außenwand der Spielhalle zu durchbrechen und aufzustemmen. Als ihnen dies aber scheinbar nicht gelang, gingen sie zu einer anderen Art über, in die Räumlichkeiten einzudringen. So stiegen sie auf das Flachdach des Autohofs und brachen dieses auf. Das klingt zwar sehr absurd und abenteuerlich, ist den Tätern aber dennoch gelungen. So kamen sie dann auch in die Spielhalle, wo sie ihre Tat mit weiteren Schadensbeibringungen fortsetzten. Dort brachen sie dann schließlich die beiden Wechselgeldautomaten mit schwerem Gerät auf, entwendeten das Geld und verschwanden wieder unbekannt durch den Einstieg im Dach. Wie viel Geld sie dabei erbeuten konnten, steht momentan noch nicht fest und muss noch berechnet werden. Fest steht aber, dass die Täter einen Schaden von mehr als 50.000 Euro an Gebäude und in der Spielhalle hinterließen, was schon eine sehr große Schadenssumme darstellt.

Ähnliche Vorfälle im Januar im Ruhrgebiet

Bereits im Januar kam es zu ähnlichen Vorfällen im Ruhrgebiet. Unbekannte Täter, die nun sogar mit Überwachungsbildern von der Polizei gesucht werden, haben damals Spielautomaten an den Raststätten Resser-Mark in Gelsenkirchen und Bottrop-Süd in Bottrop geknackt. Beide Raststätten liegen an der A2. Die bisher noch unbekannten Täter gingen damals auch besonders dreist vor. So bohrten sie in den Raststätten die Spielautomaten in der Zeit zwischen 18 und 23 Uhr auf und entwendeten dabei auch nur die Geldscheine und kein Münzgeld. Die muss wohl auch sehr schnell gegangen und relativ unauffällig gegangen sein, da die Täter schließlich zu den Öffnungszeiten ihre Taten verübten. Warum sie dabei nicht erwischt wurden, ist nicht bekannt. Zumindest brachen sie aber nicht wie die Täter beim Autohof Vennebeck ein. Dennoch richteten Sie große Schäden an den Spielautomaten an und erbeuteten sogar einen fünfstelligen Geldbetrag.

Da diese Fälle besonders dreist waren, hat das Amtsgericht Essen nun auch Überwachungsbilder veröffentlicht, um die Täter endlich zu fassen. Ob es vielleicht sogar die gleichen Täter waren, die nun auch in Vennebeck zugeschlagen haben, ist nicht bekannt und aktuell wohl reine Spekulation. Auffällig ist jedoch, dass es keine Taten in den Städten waren, sondern an Autobahnen.

Wer Hinweise zu den Taten in Vennebeck, Gelsenkirchen und Bottrop hat, der kann sich jederzeit an die Polizei wenden. Vielleicht können so die Täter endlich dingfest gemacht werden und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

 

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Von Gerda Hartig | 4. Mai 2016 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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